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Sie ist in der „Vergiftungs-Rangliste“ weit oben: Die Schwarze Tollkirsche

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Die Schwarze Tollkirsche gehört  zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse. Sie liebt kalkhaltige Böden und kommt deswegen auch  im Kraichtal  vor. Man findet sie in Kahlschlägen, entlang von Waldwegen oder auf Lichtungen. Die Tollkirsche ist ein sommergrünes Kraut mit großen Blättern und vielen Verzweigungen. Sie kann bei guten Standortbedingungen Höhen von bis zu 2 m erreichen.  Um sie ranken sich viele Mythen: Sie galt als alte Zauberpflanze, da mit ihr „Erregungszustände“ („Raserei“, „Tollwut“) ausgelöst werden konnten. Daher auch ihr Name „Tollkirsche“. Vor allem ihre Beeren sind hochgiftig.  Auch heute noch findet sie in der Medizin Verwendung.Die Aufnahme von Mitte Juni (14.06.2019)  zeigt eine blühende Tollkirsche im Wald. Jeder Zweig trägt mehrere glockenförmige Blüten, die vor allem von Hummeln und Bienen besucht werden.Wenn eine Blüte bestäubt ist, beginnt sie schnell zu welken und fällt ab. Dann zeigt sich im sternförmigen  Kelch bereits die grüne Beere der Tollkirsche.  In der oberen Hälfte des Bildes sieht man eine unbestäubte Blüte und daneben schon eine grüne  – noch unreife – Beere im sternförmigen Kelch. Ab Juli sind an der gesamten Pflanze Blüten, unreife Beeren und reife Beeren zu sehen.  Typisch ist der sternförmige Kelch, der sichtbar wird, wenn die glockenförmige Blüte abgefallen ist. Bei der Reife färben sich die Beeren schwarz. Auf diesem Bild vom Juli 2016 sind eine reife Beere und einige unreife Beeren der Tollkirsche zu sehen. Die schwarz glänzenden Beeren ähneln von der Form und Farbe her einer Kirsche. Deswegen ist sie vor allem für Kinder – aber auch für manche Erwachsene verlockend. Bedrohlich wird die Sache vor allem aber dadurch, dass an einer Pflanze meist sehr viele reife Früchte vorhanden sind.  Und deren Giftwirkung ist enorm: Sie enthalten tatsächlich einen Gift-Cocktail mit einigen hochgiftigen Substanzen. Man denkt, dass bei Kindern der Verzehr von 3-4 Beeren zu einer Vergiftung führt, die, wenn sie nicht behandelt wird, tödlich enden kann. Für Erwachsene beträgt diese Dosis 10-12 Beeren. In den Gift-Notruf-Zentralen nehmen Meldungen von Vergiftungen mit den Beeren der Schwarzen Tollkirsche tatsächlich einen Spitzenplatz ein.

Woher die Schwarze Tollkirsche ihren wissenschaftlichen Namen hat:

Auch ihr wissenschaftlicher Name Atropa belladonnagibt einen deutlichen Hinweis auf ihre Gefährlichkeit :   „Atropin“   ist eines der Gifte, welches in den Beeren der Schwarzen Tollkirsche enthalten ist.  „Atropos“ ist in der griechischen Mythologie eine der drei „Schicksalsgöttinen“, welche die Aufgabe haben, den Lauf des Lebens zu bestimmen. Während eine davon den Lebensfaden spinnt und die zweite die Länge des Lebensfadens bemisst, fällt der Göttin „Atropos“ die Aufgabe zu, den Lebensfaden zu zerschneiden. Das giechische Wort „artropos“ bedeutet „unabwendbar“.

Der Zusatz „Bella donna“ heißt eigentlich „Schöne Frau“. Vor einiger Zeit entsprach es dem Schönheits-Ideal, wenn Frauen große Pupillen hatten. Durch den Genuss einiger Beeren der Schwarzen Tollkirsche konnte man diesen Effekt erreichen.

Also Vorsicht: Schon in wenigen Tagen kann man in unseren Wäldern wieder reife Beeren der Schwarzen Tollkirsche antreffen. Da es im Kraichtal aber mehrere Giftpflanzen gibt, sollte in der Gegenwart von Kindern generell darauf verzichtet werden, Früchte und Beeren – also auch essbare wie Himbeeren, Wald-Erdbeeren oder Brombeeren –  im Wald zu essen. Wenn man dies tun will, kann man sie ja sammeln und mitnehmen. Und wie immer gilt: Was man nicht genau kennt, sollte man stehen lassen!

Eine besondere Schönheit im Kraichtal: Der Große Ehrenpreis

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Der Große Ehrenpreis gehört zur artenreichen Pflanzenfamilie der Braunwurzgewächse und ist im Kraichtal überall dort anzutreffen, wo es trockene, warme Lehmböden gibt. Man kann ihn entlang von Wegrainen, auf Halbtrockenrasen und in sonnigen Hecken finden. Er kann recht groß werden. Seine vielblütigen Blütenstände tragen Blüten, die ein intensives Azur- oder Himmelblau aufweisen. Die Nerven der Blütenblätter sind dunkel gefärbt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Ehrenpreis-Arten.Wie bei vielen Blütenpflanzen blühen auch hier die Blütenstände von unten nach oben auf.Den Großen Ehrenpreis kann man auch in einer Wiese kaum übersehen, da er bis zu 1 m groß werden kann.Die Blätter sitzen direkt am Stängel und haben keinen oder nur einen sehr kurzen Stiel. Der Blattrand ist „gesägt“. Der Große Ehrenpreis blüht bei uns im Kraichtal von Mai bis Ende Juli.

Es ist immer wieder verblüffend: Die Bestäubung des Wiesensalbeis

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Es ist Ende April. An Wegrändern und Magerwiesen taucht jetzt die Farbe blau-lila auf. Es ist der Wiesensalbei, der zur Familie der Lippenblütengewächse gehört. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal dieser Pflanzenfamilie ist der Bau der Blüte. Die Blütenblätter, die aus dem Kelch hervorragen, sind miteinander verwachsen. Dabei bilden sie eine Ober- und Unterlippe aus. Die Blütenkronröhre sieht also von der Seite wie ein geöffneter Mund aus. Deswegen hat die Familie den Namen „Lippenblütler“ erhalten. Weitere Merkmale dieser Familie sind die kreuzweise gegenständigen Blätter und der vierkantige Stängel.  Bis weit in den Hochsommer hinein bildet der Wiesensalbei auf geeigneten Flächen große Bestände aus.Die Blüten sind rings um den kantigen Stängel herum angeordnet. Die Blüten öffnen sich nicht gleichzeitig. Während einige der Blüten noch geschlossen sind, kann man erkennen, dass andere Blüten schon welken. Die Blüten des Wiesensalbeis sind sehr begehrt, denn sie enthalten viel Nektar, aber nicht sehr viel Pollen. Es gibt aber ein Problem: Der Nektar befindet sich ganz am Grunde der Blütenkronröhre und kann von Insekten, die keinen langen Rüssel haben, nicht erreicht werden. Deswegen sieht man beim Wiesensalbei in erster Linie Hummeln, aber auch Schmetterlinge, die mit ihrem langen Rüssel an die Nektar-Vorräte herankommen können. Die fadenartigen Gebilde, welche aus den Oberlippen der einzelnen Blüten herausragen, sind die Narben, also ein Teil der weiblichen Blütenorgane. Wenn die Narben mit Pollen in Berührung kommen, dann ist die Blüte bestäubt. Um das auch möglichst gut zu erreichen, hat sich die Natur etwas einfallen lassen: Viele Lippenblütler  haben 4 Staubblätter die jeweils die Staubbeutel tragen. In ihnen reifen die männlichen Geschlechtszellen, die Pollenkörner heran. Normalerweise befinden sich alle Staubblätter in der löffelartig gewölbten Oberlippe. Beim Wiesensalbei ist dies etwas anders: In der Oberlippe jeder Blüte befinden sich nur noch 2 Staubblätter mit den Staubbeuteln, die den reifen Pollen ausstreuen. Die anderen beiden Staubbeutel wurden zu beweglichen „Klappen“ umgewandelt und verschließen den Eingang zur Blütenkronröhre. In ihnen reift kein Pollen mehr heran. Trotzdem tragen sie einen wichtigen Teil zur erfolgreichen Bestäubung der Blüte bei. Sie sind mit den beiden Staubblättern in der Oberlippe verbunden – und bilden so eine Art „Klapp-Mechanismus“ wie bei einer Schranke. Auf der  Blüte rechts oben und den Blüten auf der linken Seite kann man jweils die beiden weißlich-hellblauen Klappen am Eingang der Blütenkronröhre sehen.

Die folgenden Bilder zeigen, was geschieht, wenn eine Hummel an die Nektar-Vorräte des Wiesensalbeis kommen will: Nachdem sie auf der Blüte gelandet ist, schiebt die „Dunkle Erdhummel“ ihren Rüssel soweit wie es geht in den  Eingang der Blütenkronröhre hinein …Dadurch werden die beiden Klappen nach hinten gedrückt – und schon bewegen sich die beiden Staubblätter wie eine Schranke aus der Oberlippe nach unten. Rechts oben werden die beiden Staubblätter sichtbar, wie sie aus der Oberlippe auftauchen. Am Ende der Staubblätter befinden sich die Staubbeutel, in denen die reifen Pollenkörner lagern. Je weiter sie mit ihrem Rüssel eindringt, desto tiefer klappen die beiden Staubblätter nach unten. Jetzt ist sie mit ihrem Rüssel am Grund der Blütenkronröhre angekommen. Die beiden Staubbeutel liegen jetzt auf ihrem Rücken und laden bei jeder Bewegung der Hummel den Blütenstaub  auf ihrem Rücken ab. Sobald sie den Rüssel aus der Blüte zieht, klappen die Staubblätter wieder nach oben. Auf den Beinen kann man übrigens die weißlich-gelben Pollenkörner sehen, die es beim Wiesensalbei gibt. Der Wiesensalbei gibt seinen Pollenvorrat aber in Portionen ab – und ermöglicht dadurch mehrere erfolgreiche Blütenbesuche, wie dies bei der „Dunklen Erdhummel“  der Fall war. Sowohl beim Wegfliegen als auch beim Anflug auf der nächsten Blüte streift sie mit ihrem Rücken an der Narbe vorbei, an welcher die mitgebrachten Pollenkörner kleben bleiben. Diese Blüte des Wiesensalbeis ist bestäubt. Allerdings schaffen es auch Honigbienen, an die Nektar-Vorräte heranzukommen. Sie beißen sich durch den Kelch direkt zu den Nektarvorräten und tragen diese fort, ohne, dass die Bestäubung erfolgt.

Gewöhnlicher Löwenzahn

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Der Gewöhnliche Löwenzahn ist eine artenreiche Pflanzengruppe, die zur Familie der Korbblütengewächse gehört.  Der „Löwenzahn“, wie alle ähnlichen Pflanzen dieser Gruppe bezeichnet werden, ist – neben dem „Gänseblümchen“ – wahrscheinlich unsere bekannteste Blütenpflanze. Sie dominiert mit ihrer gelben Blütenpracht die Wiesen und Wegränder im Frühling. Sie liebt nährstoffreiche Böden. Man kann den Löwenzahn aber auch auf Unkrautflächen, Mauerritzen oder auf Gehwegen finden. Obwohl er oft wegen seines massenhaften Vorkommens in unseren Hausgärten massiv bekämpft wird, hat er in manchen Regionen eine große Bedeutung als Nahrungs- und Genussmittel. Aber auch in der Medizin, Volksheilkunde und Homöopathie spielte und spielt er eine bedeutende Rolle.Eine Wiese im April. Hier hat der Löwenzahn große Bestände gebildet. Offenbar wurde die Wiese bisher noch nicht gemäht. Deswegen sind die  Blütenstiele recht lang.Am Rand einer Böschung, die häufig gemäht wird, bildet der Löwenzahn nur ganz kurze Triebe aus, wie dies auch in den Rasenflächen der Hausgärten der Fall ist. Die Blütenstiele liegen oft am Boden an und überstehen dadurch das Mähen.Diese kräftige Pflanze hat am Rande eines Ackers die Bodenbearbeitung überlebt. Man sieht ihr an, dass der Boden gut mit Nährstoffen versorgt ist. Hier kann man auch erkennen, woher der Löwenzahn seinen Namen bekommen hat. Die gezahnten Blätter wurden mit dem Gebiss eines Löwen in Verbindung gebracht. Junge Blätter werden auch in manchen Gegenden als Gemüse oder Salat verwendet.  Dies kann allerdings Folgen haben: Wegen der harntreibenden und leicht abführenden Inhaltsstoffe des Löwenzahns hat er im Volksmund auch die entsprechenden Namen erhalten : „Bettnässer“ oder „Bettschisser“ und viele andere mehr. Weil der Löwenzahn viele Bitterstoffe enthält, werden inzwischen auch einige kultivierte Löwenzahn-Züchtungen zur Verwendung angeboten.Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal des Löwenzahns ist der hohle Stiel des Blütenstandes. Bei vielen ähnlichen Verwandten ist der Stängel nicht hohl. Der Löwenzahn wird auch als „Kuhblume“ oder bei uns im Kraichtal als „Milchbusch“ bezeichnet, weil er einen weißen, milchartigen Saft enthält. Hier sieht man, wie der weiße Milchsaft aus dem abgetrennten Blütenstiel quillt. In der Volksheilkunde wird dieser auch als Mittel gegen Warzen und Hühneraugen empfohlen. Was wie eine Blüte aussieht, ist keine Blüte – sondern eigentlich eine Ansammlung von ganz vielen Einzelblüten. Die gelben, leicht gezähnten,  zungenförmigen Blütenblätter  am Rand des Blütenstandes verstärken nur die Lockwirkung der vielen Blüten für mögliche bestäubende Insekten.Alle Korbblütengewächse bilden ein tellerartig vertieftes Körbchen aus,  in welchem sich die vielen Einzelblüten befinden. Durch die vielen Hüllblätter wirkt der gesamte Blütenstand wie ein Korb, aus dem dann die Blütenblätter hervorragen. Während der Nacht und bei Regen sind die Blütenstände während der mehrere Tage andauernden Blütezeit geschlossen. Morgens öffnen sie sich dann wieder.Der Löwenzahn spielt als „Bienenweide“ eine sehr große Rolle, weil er relativ früh im Jahr in großen Mengen vorkommt. Seine Blüten locken zahlreiche  Insekten an: Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen, aber auch viele Käferarten profitieren vom reichen Nektar- und Pollenangebot. Die einzelnen Blüten reifen von außen nach innen. Bei dieser Biene ist auch das gelbe Pollenpaket an den Hinterbeinen sichtbar.Auf dem Bild ist gerade ein Trauer-Rosenkäfer, der besonders gern die Blütenstände von Korbblütengewächsen besucht, dabei, an die Nektar-Vorräte der vielen Blüten zu kommen. Meist beschäftigen sich die Käfer minutenlang an einem Blütenstand, den sie dann mit deutlich sichtbaren Spuren verlassen.Gegen Ende der Blütezeit verfärben sich die zahlreichen Hüllblätter braun. Dann schließt sich der Blütenstand und die getrockneten Blütenblätter fallen ab.

Ein reifer Löwenzahn; jetzt nennt man ihn „Pusteblume“. Die Flugfrüchte warten nun auf Wind

Die gelben Blütenblätter sind abgefallen, die Kelchblätter nach unten geklappt. Der Blütenboden des „Körbchens“ ist leicht nach oben gewellt. Die reifen Flugfrüchte bilden jetzt eine weiße Kugel.Jede Frucht hat ihren eigenen „Fallschirm“. Die Früchte besitzen zahlreiche Häkchen. Hier die Früchte des Löwenzahns in Vergroßerung. Deutlich sichtbar sind die Stellen, an denen kurz zuvor noch andere Früchte mit ihren Fallschirmchen gestanden haben.

Knolliger Hahnenfuß

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Der Knollige Hahnenfuß gehört zur artenreichen Familie der Hahnenfußgewächse. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten wächst er auf kalkhaltigen und nährstoffarmen Böden. Man findet ihn also an Wegrainen, Weiden und Trockenrasen. Er mag nährstoffreiche Lehmböden. Bei uns im Kraichtal kommt er an einigen Stellen – dann aber meist sehr zahlreich  – vor.Als einzige  der  Hahnenfuß-Arten ist er an den zurückgeschlagenen 5 Kelchblättern zu erkennen. Bei uns blüht der Knollige Hahnefuß von Ende April bis Ende Juli.DieKelchblätter sind zudem auf der Außenseite behaart. Die Blüte des Knolligen Hahnenfußes enthält viele Staubblätter Seinen Namen hat der Knollige Hahnenfuß, weil er am Grunde des Stängels im Boden eine knollenartige Verdickung aufweist. In der gesamten Wurzel und in der knollenartigen Verdickung des Stängels werden Nährstoffe gespeichert. Ende Juli/Anfang August sterben die oberirdischen Teile des Knolligen Hahnenfußes ab. Die Wurzel  und die Sproßknolle bleiben erhalten und dienen als Speicherorgan für das kommende Jahr. So kann der Knollige Hahnenfuß trockene und heiße Sommer überdauern.

Gelbes Windröschen

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Wenn in den Wäldern im Kraichtal die Buschwindröschen blühen, kann man an einigen Stellen entlang von verschiedenen Gewässern das Gelbe Windröschen entdecken. Es gehört wie das Buschwindröschen, das jetzt die Waldböden in weiße Blütenteppiche  verwandelt, zur Familie der Hahnenfußgewächse. Tatsächlich ist das Gelbe Windröschen aber viel seltener zu finden als das Buschwindröschen. Bei uns findet man es nicht im Wald, sondern vor allem in der Nähe von Gewässern. Dort kann es große Bestände bilden.Wie dies bei vielen Hahnenfußgewächsen der Fall ist, sind alle Pflanzenteile giftig! Typisch sind die 5 gelben Blütenblätter und die zahlreichen Staubblätter. Im Gegensatz zum Buschwindröschen kann das Gelbe Windröschen 1 bis 3 Blüten pro Pflanze haben. Die auffallenden Blüten werden von zahlreichen Insektenarten besucht.Dieses Vorkommen befindet sich entlang eines Grabens, der zur Kraich fließt. Das Gelbe Windröschen ist ein typischer Frühjahrsblüher und blüht im Kraichtal von April-Mai.  Dies ist ein typischer Wuchsort bei uns im Kraichtal. Das Gelbe Windröschen hat hier entlang eines Grabens einen dichten Bestand gebildet, der sich über etliche Meter erstreckt. Der feuchte Lehmböden bildet für die Pflanze einen idealen Untergrund.

Kleines Immergrün

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Das Kleine Immergrün ist bei uns im Kraichtal sehr häufig anzutreffen. Man findet es in unseren Buchenwäldern, an Waldrändern und Wegrainen in Waldnähe. Die blauvioletten Blüten kann man bei uns von März bis Juni sehen. Das Kleine Immergrün ist eigentlich kein Kraut sondern ein immergrüner Halbstrauch, dessen Triebe mehrere Meter lang werden können. Die Triebe bleiben auf dem Boden und können an den Knoten wurzeln. Mit der Zeit entsteht dann ein dichter, bodendeckender Halbstrauch. Lichte Stellen im Wald werden vom Kleinen Immergrün besiedelt. Mit der Zeit bedecken die Pflanzen ganze Bereiche des Waldbodens. Da das Kleine Immergrün Lehmböden mag, ist sie bei uns im Kraichtal natürlich oft anzutreffen.Die Blüten tragenden Triebe stehen aufrecht, so dass die Blüten von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln, aber auch vom Wollschweber bestäubt werden können. Hier besucht gerade eine Dunkle Erdhummel die Blüten des Kleinen Immergrüns.Die auffälligen Blütenblätter sind leicht asymetrisch und sehen wie die Propeller eines Flugzeuges aus.

Das Kleine Immergrün gehört zur großen Familie der Hundsgiftgewächse. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Dabei ist das Gift nicht nur für Hunde und Pferde gefährlich – sondern auch für den Menschen. Übrigens: Auch der Oleander – eine der giftigsten Pflanzen überhaupt – gehört zu dieser Pflanzenfamilie. Das Immergrün ist erst seit einigen Jahrhunderten bei uns in Süddeutschland nachgewiesen; man vermutet, dass es mit den Römern zu uns kam. Viele der heutigen Standorte weisen noch auf frühere Siedlungen oder Burgen hin. Wie es auch heute bei einigen Pflanzen geschieht, wurde auch das Kleine Immergrün durch Menschen verbreitet.

Wer Bärlauch sammeln will, sollte genau hinsehen …

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In den letzten Jahren hat der vor einigen Jahrzehnten schon beinahe vergessene Bärlauch eine wahres „Bärlauch-Fieber“ ausgelöst. Bärlauch wird zwar schon seit vielen Jahrhunderten vom Menschen als Gewürz- und Heilpflanze genutzt, aber seine heutige Bedeutung hat er erst in den letzten Jahren wiedererlangt, als man sich daran  erinnerte, dass er eine tolle Ergänzung des Wildkräuter-Angebots darstellen kann. Neben seiner Bedeutung als Heilpflanze  findet er heute als Pesto, in Saucen,  in Gebäck oder als Zutat in Wurst- und Fleischgerichten, aber auch in vielen anderen Speisen Verwendung. So ist es kein Wunder, dass man jedes Frühjahr immer mehr Menschen mit Plastiktüten, Sammelkörben, Scheren und Messern in den entsprechenden Gebieten antrifft, in denen der Bärlauch vorkommt. Tatsächlich ist der Bärlauch das erste Wildkraut im Laufe eines Jahres, das sich für all diese Zwecke anbietet.Bei uns im Kraichtal gibt es einige Stellen, an denen der Bärlauch regelrechte „Teppiche“ bildet. Kein Wunder also, wenn an diesen Stellen auch Sammler zu finden sind. Bärlauch wird vor allem dann gesammelt, wenn er noch keine Blütenstände gebildet hat. Deswegen kann das Sammeln leider aber auch zur großen Gefahr werden: Denn gleichzeitig mit dem Bärlauch erscheinen auch Pflanzen, die sehr giftig sind. Und leider kommt es in Deutschland jedes Jahr zu zahlreichen und schweren Vergiftungen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, diese Vergiftungen zu vermeiden, wenn man die giftigen Pflanzen vom Bärlauch unterscheiden kann.

Deswegen sollen  in diesem Beitrag  alle Pflanzen vorgestellt werden, bei denen es oft – aus verschiedenen Gründen – zur Verwechslungen kommen kann. Dies sind vor allem die Herbstzeitlose, das Maiglöckchen – und manchmal auch der Aronstab.

Doch: Wer sich auskennt – und sich vor allem beim Sammeln Zeit lässt, dem kann eigentlich nichts geschehen:

Bärlauch-Pflanzen in einem Bruchwald.  Man kann hier die wichtigsten Merkmale des Bärlauchs erkennen. Beim Bärlauch hat jedes Blatt einen eigenen Stiel. Die Blätter sind schmal und recht dünn, die Blattnerven verlaufen parallel zueinander und sind deutlich voneinander entfernt. Das Blatt selbst verbreitert sich schnell vom dünnen Stiel auf seine volle Breite. Dabei bleibt das Blatt bis zur Spitze eben und ist am Ende auch “ nicht löffelartig“ zusammengezogen. Darüber hinaus wirkt es schlaff. Ein ganz wichtiger Unterschied ist der knoblauchartige Geruch. Wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt, wird der Geruch deutlich. Allerdings kann man diesen Test nur einmal machen. Hat man einmal diese Geruchsprobe gemacht, bleibt der Geruch  an den Fingern und Werkzeugen- und alles riecht dann nach Knoblauch, selbst Maiglöckchen und geruchlose andere Pflanzen, die man auf ihren Geruch hin testen will.

Tipp: Deswegen sollte man den Bärlauch Blatt für Blatt (vielleicht mit einer Schere) ernten – und nicht büschelweise mit einem Messser – was sich vielleicht bei einem Massenvorkommen anbietet – abschneiden. Dabei kontrollieren, ob auch jedes Blatt einen langen, eigenen Stiel hat – und ob das Blatt vom dünnen Stiel schnell auf die volle Blattbreite übergeht. Erntet man mit einem Messer großflächig, so können auch unerwünschte Pflanzen im Sammelkorb landen. Denn einige der giftigen Pflanzen können mitten im Bärlauch-Teppich vorkommen.Und wer ganz sicher gehen will, der erntet den Bärlauch ein paar Tage später, nämlich erst dann, wenn er blüht. Es gibt dann zwar leichte Einbußen beim Geschmack, aber man kann sicher sein, dass es sich hier um Bärlauch handelt. Und so sieht der Blütenstand einer Bärlauch-Pflanze aus. Übrigens: Man kann Bärlauch im eigenen Garten oder im Blumenkübel anpflanzen – oder ganz einfach kaufen.

Verwechslungsgefahr Herbstzeitlose:

Die Herbstzeitlose ist hochgiftig und kann auch dort vorkommen, wo der Bärlauch wächst. Und das ist die Herbstzeitlose, die zur gleichen Zeit wie der Bärlauch erscheint. Verwechslungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen – oder sogar zum Tod führen. Auch für viele Weidetiere ist diese Pflanze tödlich giftig. Bei der Herbstzeitlose sieht man im Frühjahr nur die Blätter; im Herbst nur die Blüten. Sie wächst vor allem auf feuchten Wiesen, aber auch auf waldnahen Feuchtwiesen. So kann es auch bei dieser Pflanze zu Verwechslungen mit dem Bärlauch kommen, der ja auch in feuchten Wäldern und Waldrändern vorkommt. Glücklicherweise gibt es aber Merkmale, mit deren Hilfe man Bärlauch und die Herbstzeitlose sicher unterscheiden kann: Im Gegensatz zum Bärlauch hat bei der Herbstzeitlose nicht jedes Blatt einen eigenen Stiel; alle Blätter kommen aus einer „Blattrolle“. Im Gegensatz zu den Bärlauch-Blättern sind die Blätter der Herbstzeitlose dick, steif  und fleischig. Die Blattenden sind an der Spitze jeweils zusammengezogen und sehen wie der Bug eines Bootes – oder von der Seite gesehen wie die Spitze eines Löffels aus. Die Spitzen aller Blätter sind leicht nach links gedreht. Die Blätter sind geruchlos. Und was auch wichtig ist: Die Herbstzeitlose blüht im Frühjahr nicht.Herbstzeitlose an einem Wegrain am Waldrand, nur wenige Meter von einem Bärlauch-Vorkommen entferntHier sieht man die leicht verdrehten und „bootsförmig“ zusammengefassten Blattenden der Herbstzeitlose.

Verwechslungsgefahr Aronstab:

Auch er ist giftig. Der Aronstab erscheint zur gleichen Zeit oft gemeinsam dicht neben dem Bärlauch. Und meist kommt es hier zu Verwechslungen, wenn nicht Blatt für Blatt geerntet wird – sondern die Pflanzen großflächig und büschelweise mit einem Messer abgeschnitten werden und im Sammelbehälter landen. Die Gefahr besteht vor allem bei jungen Aronstab-Blättern, da sie noch nicht die Form der ausgewachsenen Blätter haben. Ein Blick auf die Blattnerven gibt aber auch hier sofort Klarheit. Verlaufen die Blattnerven nicht parallel zueinander, ist es kein Bärlauch.Hier befinden sich mehrere Exemplare des Aronstabs, umgeben von zahlreichen Bärlauch-Pflanzen. Eigentlich kann man den Aronstab nicht mit Bärlauch verwechseln, wenn man die Blätter genau betrachtet. Die Blattnerven verlaufen nicht parallel sondern verteilen sich netzartig über die gesamte Breite des Blattes.Deutlich sieht man die netzartig verlaufenden Blattnerven des Aronstabs auf einem noch jungen Blatt. Rechts ist ein älteres Blatt zu sehen.Das ätere Blatt des Aronstabs zeigt die Form einer Pfeil- oder Lanzenspitze. Auch die netzförmig verlaufenden Blattnerven sind hier deutlich zu erkennen.Im Vergleich dazu die Blätter des Bärlauchs. Die Blattnerven verlaufen deutlich parallel zueinander. Auch die Blätter haben eine ganz andere Form.

Verwechslungsgefahr Maiglöckchen:

Das Maiglöckchen erscheint zwar später als der Bärlauch, aber auch hier kann es zu Verwechslungen kommen. Denn das Maiglöckchen entwickelt ähnlich aussehende Blätter. Allerdings sind diese geruchlos und sehen – wenn man genau hinschaut – auch anders aus. Während die Blätter des Bärlauchs einen recht langen Stiel haben und schnell vom dünnen Stiel auf die volle Breite des Blattes übergehen, verläuft beim Maiglöckchen der Übergang vom Stiel zur gesamten Blattbreite allmählich. Ein weiteres Merkmal ist die glänzende Oberseite der Maiglöckchen-Blätter. Beim Bärlauch glänzt sie nicht.Zudem kommen die Blätter des Maiglöckchens aus einem gerollten Blatt. Während der Bärlauch immer viele Blätter entwickelt, finden sich beim Maiglöckchen immer nur 2-3 Blätter.Jedes Maiglöckchen hat zwei Blätter die aus einem zusammengerollten Blatt kommen. Beim Bärlauch erscheint jedes Blatt mit einem eigenen Blattstiel. Zwar erscheinen Maiglöckchen viel später im Frühjahr als der Bärlauch; trotzdem kommt es gerade zwischen diesen beiden Pflanzen häufig zu Verwechslungen, weil die Blätter ähnlich aussehen. Im Gegensatz zum Bärlauch glänzt die Oberseite der Blätter des Maiglöckchens. Die beiden Blätter des Maiglöckchens umfassen den Stängel. Zudem treten sie aus einer zusätzlichen Blattscheide aus. Diese Blattscheide kann man auf dem Bild bei zwei Pflanzen auf der rechten Seite erkennen. Also: Genau hinsehen!

Beim Bärlauch ist jedes Blatt samt dem zugehörigen Blattstiel zu sehen. Auf dem Bild erscheinen neben den einzelnen Laubblättern  auch schon die ersten Blütenstiele mit den noch von Hüllblättern umgebenen Blütenständen.  Nochmals: Jedes Blatt kommt beim Bärlauch einzeln aus dem Boden! So sammelt man Bärlauch richtig: Blatt für Blatt ernten, den Stiel beim Blatt belassen, dass man vor seiner Verwendung nochmals genau prüfen kann, ob sich auch kein anderes Blatt „eingeschlichen“ hat. Ein offenes Behältnis ist ebenfalls von Vorteil, da hier im Gegensatz zu einer Plastiktüte die Blattstruktur erhalten bleibt.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass der Bärlauch den Bestimmungen des Naturschutzgesetzes unterworfen ist. Auch beim Bärlauch gilt, dass er nur für den Eigenbedarf gesammelt werden darf. Wer dies gewerblich tut, braucht dafür eine behördliche Genehmigung.

 

Abschließend sei erwähnt, dass alle gesammelten Wildkräuter vor ihrer Verwendung gründlich gewaschen werden sollten!

 

Es ist mal wieder Frühling!

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In diesem Jahr war der Februar recht nass, kalt und stürmisch. Auch die vergangenen Tage waren nicht frühlingshaft. Trotzdem stand schon seit einigen Tagen der Frühling im Kraichtal in den Startlöchern. Und immer wieder sorgte der dringend benötigte Regen dafür, dass die Sonne sich nur recht selten zeigen konnte. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde die Hoffnung auf frühlingshaftes Wetter auf manch harte Probe gestellt.Auch den Sträuchern und Bäumen konnte man ansehen, dass sie schon für den Frühling bereit waren. Die Knospen waren schon prall gefüllt – und bei einigen Sträuchern zeigten sich die ersten Blätter. Und in den Regen- und Windpausen war schon ab und zu der Gesang der ersten Vögel zu hören.  Und seit einigen Tagen stellte sich auch die Singdrossel wieder im Kraichtal ein – und lässt seither ihr melodisches Lied ertönen.Auch das Goldammer-Männchen trägt schon sein Frühlings-„Prachtkleid“. Obwohl es leicht regnet, markiert es mit seinem Gesang schon heftig sein künftiges Brutrevier. Und auch sein Weibchen ist immer in der Nähe. Bald werden sie mit dem Nestbau und der Brut beginnen.  Aber auch die Pflanzenwelt zeigt sich startbereit:Die Kornelkirsche war in diesem Jahr wieder die erste, die gelbe Tupfer in die Feldhecken im Kraichtal zauberte. Schon bald werden auch Kirschpflaume und Schlehe mit ihren Blüten die Landschaft im Kraichtal bereichern.Die Kirschpflaume eröffnet die weiße Blütenfülle schon einige Tage vor den Schlehen. Dazu kommen in den Dörfern und Gärten zahlreiche Kulturformen der Kirschpflaume, die fast das gesamte Farbenspektrum von Weiß nach Rot abdecken.Und da geschieht es endlich: Pünktlich zu Frühjahres-Beginn lässt sich die Sonne blicken. Und schon haben einige Schwarzdornsträucher die ersten Blüten geöffnet. Noch ein paar Tage, dann verwandeln sich die Schlehenbüsche im ganzen Kraichtal  in „weiße Wolken“ in der Landschaft. Eine unglaubliche Anzahl an Blüten überzieht die Zweige der Kirschpflaumen und Schlehen mit ihrer weißen Pracht. Und schon sind die ersten Hummeln, Bienen und Schmetterlinge zu sehen, die sich am reichen Blütenangebot mit Pollen und Nektar bedienen.Jetzt blühen sie nur vereinzelt: Doch das Scharbockskraut wird in den nächsten Tagen ganze Raine entlang der Feldhecken in gelbe Teppiche verwandeln.Der Persische Ehrenpreis ist eine der ersten Blütenpflanzen, die sich im Frühjahr oft schon in großen Mengen auf den Feldern zeigt. Die Pflanze stammt eigentlich aus Asien – und kommt bei uns vor, weil sie – wie man sagt – vor einigen Jahrzehnten aus dem Botanischen Garten in Karlsruhe ausgebüxt sein soll. Inzwischen hat sie sich bei uns massenhaft verbreitet und ist inzwischen ein typischer Vertreter der heimischen Pflanzenwelt im Frühjahr.Und wie immer erscheint auch das Märzveilchen pünktlich zum Beginn des Frühjahres im Kraichtal. Ohne das Veilchen mag man sich bei uns das Frühjahr kaum vorstellen. Im Kraichtal gibt es zahlreiche Veilchen-Arten. Das Märzveilchen erscheint aber besonders früh – je nach Witterung – Ende Februar/Mitte März im Kraichtal. Man kann es auch am typischen Veilchen-Geruch erkennen, wie seinem zweiten Namen „Wohlriechendes Veilchen“ zu entnehmen ist.

So eine Esche

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Am Ortsrand von Kraichtal-Oberacker steht in einem kleinen Auwäldchen eine gewaltige Esche. Sie überragt alle Bäume in der Umgebung. Das ist keine Besonderheit, denn Eschen können über 40 m hoch werden. Was an diesem Baum so besonders ist, sind seine Ausmaße. Dies ist für mich die beeindruckendste Esche im Kraichtal. Ihre gewaltigen Äste überragen den Wirtschaftsweg – und die Esche bildet mit mehreren Stämmen  ein „Baumsystem“ mit zahlreichen Verzweigungen und senkrecht nach oben wachsenden Trieben, die sich zu massiven Ästen entwickelt haben.

Eschen sind wertvolle Bäume, deren Holz dann Verwendung findet, wenn besondere Festigkeit und Biegsamkeit gefordert sind.

Zahlreiche Nisthöhlen weisen darauf hin, dass hier zahlreiche Vogelarten Nistmöglichkeiten gefunden haben und auch noch finden werden.  Buntspecht, Kleiber, Kohl- und Blaumeise, aber auch Feld- und Haussperlinge haben hier einen Unterschlupf gefunden. Andere Vogelarten wie der Gartenbaumläufer, oder der  Buchfink finden hier ein reiches Nahrungsangebot.

Allerding sind die Eschenbestände bei uns sehr gefährdet. Seit einigen Jahren gibt es auch bei uns ein regelrechtes „Eschentriebsterben“, welches durch einen Pilz verursacht wird. Vor allem  bei jungen Bäumen verläuft die Krankheit sehr schnell und endet mit dem Absterben des Baumes. Bei älteren Bäumen deagegen verzögert sich meist  der Krankheitsverlauf, weil diese mit verstärktem Wachstum zunächst auf den Pilzbefall reagieren können. Es gibt aber einige Eschen, die gegen den Pilz restistent sind. Trotzdem gehen viele Experten davon aus, dass die Eschenbestände bei uns dramatisch zurückgehen werden. Dies würde auch eine deutlich sichtbare Veränderung in der Zusammensetzung unserer Wälder und Gehölze bedeuten. Derzeit sucht man noch nach geeigneten Maßnahmen zur Bekämpfung des Pilzes.