Saatkrähen können sehr clever sein, wenn es um Nüsse geht

Saatkrähen können sehr clever sein, wenn es um Nüsse geht

Bei uns im Kraichtal gibt es viele Streuobstwiesen, darunter auch einige Obstwiesen mit einem sehr hohen Anteil an Walnussbäumen. Daneben gibt es in Kraichtal auch Streuwiesen, auf denen ausschließlich Walnussbäume stehen. Wegen des auch im Kraichtal vermehrt vorkommenden Befalls der Früchte durch die Walnuss-Fruchtfliege wurden auch in diesem Jahr viele Bäume nicht abgeerntet – und die schwarz verfärbten Früchte blieben unter den Bäumen liegen. Dies bedeutet für die Saatkrähen ein attraktives Futterangebot, das sie auch intensiv nutzen. So finden sich derzeit unter den Walnussbäumen oft große Gruppen von Saatkrähen, die dort nach liegengebliebenen Walnüssen suchen. Zum Öffnen benutzen sie vor allem den Schnabel – oder sie lassen die Nüsse auf eine Straße fallen, wo sie von Fahrzeugen überfahren und dadurch „geknackt“ werden. Dokumentiert wird das oft durch Krähen-Ansammlungen an Straßenrändern, wo es Walnussbäume gibt.

Doch mit dem Auffinden von Nüssen ist es nicht getan: Die „Beute“ muss auch vor den anderen Krähen geschützt werden. Deswegen sind die Krähen  oft recht erfinderisch, was das Verstecken der Beute betrifft. Die obige Bildergalerie zeigt ein Beispiel, was eine Saatkrähe unternimmt um „ihre Nuss“ vor den anderen Krähen zu verstecken.

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