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Mondfinsternis im Kraichtal

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Gestern konnte man im Kraichtal eine besondere totale Mondfinsternis erleben. Diese Mondfinsternis war die längste totale Mondfinsternis dieses Jahrhunderts. Zudem war in der unmittelbaren Nähe der Mars zu sehen. Die nächste – ähnlich lange (sogar etwas längere totale Mondfinsternis) – wird im Jahre 2123 sein. Dass sich gleichzeitig der Mars in der Nähe zeigt, wird noch 150 000 Jahre dauern. Die Aufnahmen entstanden auf der „Großen Ebene“ oberhalb von Gochsheim. Etliche Menschen waren gekommen, um sich dieses Naturphänomen anzuschauen, das sich in dieser Form in diesem Jahrhundert nicht mehr betrachten lässt.

Anfangs brauchte es etwas Geduld, bis sich der Mond blicken ließ. Kurz nach 21:30 Uhr hatte er sich dann aus der breiten Dunstschicht am Horizont erhoben, wie die Uhr an der St.-Martins-Kirche in Gochsheim belegt.

Und dann war er da: der tiefrote „Blutmond“. Es blieb nun genügend Zeit zum Betrachten.

Um 23:15 Uhr begann der Mond  am linken Rand heller zu werden. Die totale Phase ging nun zu Ende. An vielen Orten im Kraichtal schauten die Leute in den Himmel. So auch in der Sternwarte in Oberöwisheim, wo sich mehrere Hundert Menschen zum Betrachten einfanden. Daher lohnt sich in den nächsten Tagen sicher auch ein Besuch dieser tollen Webseite, wo man noch viel mehr über die vergangene totale Mondfinsternis erfahren – und mit großer Sicherheit auch weitere tolle Bilder betrachten kann.  http://www.sternwarte-kraichtal.de

Sommer im Kraichtal

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Es ist Sommer im Kraichtal. Überall blüht es.  Wie jedes Jahr bringen die Felder mit Sonnenblumen Farbtupfer in die Landschaft. Blühende Wiesen, Schmetterlinge, Schwalben in der Luft und der Gesang der Lerchen hoch am Himmel sagen uns: Jetzt ist der Sommer da!

‚Die Sonnenblumen haben ihr „Gesicht“ immer in Richtung Sonne gedreht. Sie erwarten die zahlreichen Insekten, die sie bestäuben sollen.

Im „Korb“ der Sonnenblume stehen die Blüten dicht an dicht gedrängt. Die Blüten am Rand sind schon geöffnet. Die auffallenden gelben Blütenblätter am Rand des Blütenkorbs haben nichts mit der eigentlichen Bestäubung zu tun. Sie täuschen eine große Blüte vor, deren Besuch sich für die Insekten lohnt. Ihre  Aufgabe ist es,  möglichst viele Bestäuber anzulocken und zu zeigen, dass hier etwas zu holen ist: Pollen und Nektar.

Auf den tellerförmigen Doldenblüten des Bärenklaus findet gerade eine „Massenhochzeit“ der Weichkäfer statt

Ein Dickkopffalter besucht gerade den Blutweiderich. Er kommt mit seinem langen Rüssel problemlos an den Nektar heran.

Und schon muss er seinen Platz räumen. Eine Blaupfeil-Libelle beansprucht den Weiderich als Aussichtsplattform für ihre Jagd nach Insekten.

Die Böden im Kraichtal sind fruchtbar. Wie ein weicher Teppich überziehen die Getreidefelder die Landschaft.  Und dazwischen Hecken und Sträucher, die für das Kraichtal so typisch sind.

Der Weizen auf diesem Feld ist zwar noch nicht ganz reif – doch bald wird die Ernte beginnen. Eifrig bedient sich die Goldammer am reichhaltigen Angebot, solange es  das noch gibt.

Weizen und Gerstenfelder tauchen die Landschaft in ein sanftes Gelb. Und schon sind die ersten Gerstenfelder gemäht:  Die Ernte hat im Kraichtal begonnen.

Noch aber kann man im Himmel den Gesang der Lerchen hören. Dieser Gesang  ist für mich das „Lied des Sommers“.

Die Lerche ist wachsam. Das Erbsenfeld, in dem sie ihre Jungen aufgezogen hat, ist gerade gemäht worden. Jetzt heißt es,  wieder vermehrt aufzupassen, da die Deckung nach oben  fehlt.

 

Der Feldhase kann sich noch im Gras hinter dem Maisfeld relativ sicher fühlen. Wenn in einigen Wochen alles Getreide gemäht ist, muss er wieder besser aufpassen – aber noch bleiben ihm die Maisfelder und die Hecken eine Weile als Deckung erhalten.

Es ist heiß geworden. Auch im Fischteich wird das Wasser immer wärmer. Ein Wasserfrosch wartet geduldig auf leichtsinnige Insekten.  Aber auch er muss gut aufpassen.

Nach vielen Tagen mit großer Hitze gibt es bei uns im Kraichtal manchmal  heftige Gewitter. Sie können wie in diesem Jahr heftige Schäden in den Ortschaften, aber auch in Feld und Flur anrichten.

 

Dunkle Wolken aus Südwesten und ein kräftig auffrischender Wind. Gibt es wieder ein schweres Gewitter, wie es in diesem Jahr schon der Fall war? Jedenfalls gehören auch die Gewitter zum Sommer im Kraichtal. (Das kurze Video kann im Vollbild-Modus angeschaut werden. Der Vollbild-Modus kann mit der >ESC-Taste< beendet werden.)

 

Einfach schön: Das Kraichtal im Mai

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Im Kraichtal ist der Mai ein besonderer Monat. Wenn überall die Hecken in Blüte stehen, die Bäume zaghaft ihr erstes Grün zeigen und die Pflanzen auf den Feldern mit ihrem Wachstum so richtig loslegen, dann zeigt sich diese Hügellandschaft von ihrer besten Seite. Wer sich auf die Höhen begibt, der kann sich vorstellen, warum diese Landschaft auch als  „Toskana Badens“  bezeichnet wird.

Weinberge und blühende Wiesen,

erste Klatschmohnblüten in den Feldern und an den Wegrändern,

zahlreiche sanft geschwungene Hügel,

Blühende Holunderbüsche,

Streuobstwiesen und Hecken,

und natürlich Weinberge, in denen ein toller Wein heranwächst

bieten wunderschöne Ausblicke.

Und am Horizont warten schon neue Aussichten auf ihre Erkundung.

 Wer sich auf diese Landschaft einlässt, bekommt dafür viele wunderschöne Bilder und Eindrücke geboten. Man muss sich nur auf den Weg machen.

 

Wiesen-Sommer

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Wo es noch blühende Wiesen gibt, da braucht man sich über fehlende Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten oder Tiere wie zum Beispiel Kleinsäuger kaum Gedanken machen. Denn das ist ihr Lebensraum, wo sie Nahrung, Deckung und damit Schutz finden und sich fortpflanzen können. Viele dieser Wiesen, vor allem die Streuobstwiesen werden leider viel zu oft gemäht. Dass auch Wiesen gemäht werden müssen, ist klar. Ob dies aber so häufig geschehen muss wie es beim heimischen Rasen üblich geworden ist, bleibt fraglich.

Einfach nur schön ….

Lein und Rotklee setzen Farbpunkte in die Wiese

Filigrane Gräser und die Blütenstände des Wiesensalbeis

blau-gelb-grüne Farb-Punkte

 

Insekten besuchen Blüten

Bleibt zu hoffen, dass viele Wiesen im Kraichtal auch in Zukunft noch Blumenwiesen sein dürfen …

 

In diesem Jahr ist es wieder soweit: Totale Mondfinsternis im Kraichtal

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Das sind Bilder der letzten totalen Mondfinsternis, die im Kraichtal am 28. September 2015 zu sehen war.  Diese Bilder sind leider nicht ganz perfekt, zeigen aber in etwa, was uns in diesem Jahr am 27. Juli ab 21 Uhr erwartet: die nächste totale Mondfinsternis. Tolle Bilder zu dieser Mondfinsternis und weitere Infos zur kommenden Mondfinsternis finden Sie auf der HomePage der Sternwarte Kraichtal.  Überhaupt bietet diese Seite ganz tolle Informationen und Erklärungen zum Geschehen am Nachthimmel

Beginn: 02:17 Uhr

 

28.09.2015; 02:39 Uhr. Und dann kam leider eine Wolke. Die Sicht wurde sofort erheblich schlechter- und die Bildqualität verringerte sich entsprechend. Aber: Die nächste Chance auf bessere Bilder gibt es am 27. Juli 2018. Dann findet die nächste totale Mondfinsternis statt, die auch im Kraichtal (hoffentlich) zu sehen sein wird …..

Wolken und/oder Dunst verhinderten eine bessere Sicht auf den weiteren Verlauf der totalen Mondfinsternis.

 

Dafür war der Monduntergang im Kraichtal war am Morgen besonders eindrucksvoll. Die Bilder entstanden auf einer Anhöhe im Kraichtal. Es waren recht spektakuläre Momente beim Untergang des Mondes kurz nach 06:00 Uhr. Die Sicht war wieder klar und ein prächtiges Farbenspiel war zu beobachten.

28.09.2015; 06:11

28.09.2015; 06:13 Uhr

Also, dann bis zum 27. Juli in diesem Jahr!  Weitergehende Erklärungen und Infos zur kommenden Mondfinsternis finden Sie ebenfalls auf der HomePage der Sternwarte Kraichtal:  Mondfinsternis 2018

 

 

Stürmische Tage im Kraichtal

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Im letzten Jahr  war es recht stürmisch im Kraichtal. Einige heftige Windböen – von denen einige Orkanstärke erreichten – sorgten im vergangenen Jahr in Feld und im Wald mehrfach für erhebliche Schäden. So hat es in den Streuobstwiesen  viele alte Obstbäume getroffen. Nun ist im neuen Jahr schon wieder ein schwerer Sturm über das Kraichtal hinweggefegt.  Und dies haben die Fichten, die ausgesetzt auf einer Anhöhe in den Weinbergen oberhalb von Gochsheim standen, nicht überlebt.

Welche Kräfte hier am Werk waren, zeigt sich an diesen Bilder deutlich.

Der obere Teil des Stammes mit der Krone ist nicht nur abgebrochen, auch der verbleibende Stamm ist auf der gesamten Länge gespalten.

Und hier noch ein Beispiel vom letzten Frühjahr, wo Ende Januar mitten im Wald eine mächtige Eiche vom Sturm zerlegt wurde:

Winter im Kraichtal

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Es muss nicht tief verschneit sein – eine Frostnacht reicht schon aus und im Kraichtal ist der Winter da …  Wie lange er im Kraichtal bleiben wird ? Wird es Schnee geben? – Lassen wir uns doch einfach überraschen …..

     

Und vielleicht geschieht auch in diesem Winter das, was am 17. Januar 2016 im Kraichtal zu beobachten war: Es schneite!

„Strom“-Netz

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Wir alle nutzen – und brauchen Strom. Wir sind auf ihn angewiesen. Deswegen gehören auch diese Bilder zum Kraichtal. Unser „Strom“-Netz.

Aber selbst hier findet die Natur Möglichkeiten, wenn man sie ihr bietet ….

 

Schöne Aussichten

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Das Kraichtal ist Teil einer Landschaft, die manchmal als “ die Toskana Badens  “ bezeichnet wird. Wegen des fruchtbaren Lößbodens wird hier  intensiv Landwirtschaft betrieben; auch wächst hier ein sehr guter Wein. Daneben gibt es aber auch viele Bereiche, die nur extensiv genutzt werden. Viele sanfte Hügel mit zahlreichen Terrassen, Hohlwegen, Hecken, Streuobstwiesen, Weinbergen und Wäldern prägen das Gebiet. In den Bach- und Flussniederungen trifft man auf zahlreiche Feuchtgebiete, Auwälder, Teiche und kleine Seen mit einer ganz speziellen Tier- und Pflanzenwelt. Weil diese Landschaft so reich strukturiert ist, finden sich hier auch Tier- und Pflanzenarten, die man sonst nur selten entdecken kann. Und dann trägt auch noch das milde Klima dazu bei, daß hier eine großartige Landschaft voller Leben entstanden ist.

Nicht nur bei schönem Wetter und blauem Himmel bietet das Kraichtal atemberaubende Ausblicke ….