Die Wespenspinne gehört zu den auffälligsten Spinnenarten bei uns im Kraichtal. Sie ist wunderschön gefärbt, und man braucht wohl nicht zu erklären, warum diese Spinne „Wespenspinne“ „Tigerspinne“ oder „Zebraspinne“ genannt wird. In den letzten Jahren ist sie im Kraichtal häufiger anzutreffen. Dies mag wohl an den warmen Sommern und frostfreien Frühlingsmonaten liegen, die wir derzeit haben. Die Wespenspinne gehört zur Famile der Echten Radnetzspinnen.Das Foto zeigt eine weibliche Wespenspinne im Radnetz hängend von oben. Deutlich sieht man die zickzackförmigen bandartig gewobenen Spinnfäden in der Netzmitte. Die männlichen Wespenspinnen sind wesentlich kleiner als die Weibchen und sind auch anders gefärbt. Wenn sie nicht gestört werden, halten sich die Wespenspinnen immer im Zentrum des Netzes auf.So sieht die Wespenspinne auf der Bauchseite aus. Die Wespenspinne ist in Lauerstellung. Bei uns im Kraichtal ist sie häufig an den Rändern von Gräben und Teichen, aber auch auf trockenen Wiesen zu finden.Das Weibchen hat soeben eine Beute gemacht. Irgend ein kleines Insekt hat sich im Netz verfangen. Wespenspinnen ernähren sich von vielen Insekten: Wespen, Bienen, aber auch Heuschrecken, Schmetterlinge und sogar Libellen fallen ihr zum Opfer.Eifrig bewegen sich die Mundwerkzeuge.Ein Blick von der Bauchseite her macht es klar: Ein Beutetier wird gerade dicht eingesponnen Sobald sich eine Beute im Netz befindet, wird sie eingesponnen und dann getötet. Das Gift verflüssigt dann die inneren Organe. Wenn dies geschehen ist, wird das Beutetier ausgesaugt. Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen nicht gefährlich. Die Giftklauen der Wespenspinne sind zu kurz um die menschliche Haut zu durchdringen.

 

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