Rabenkrähen mögen auch keine Bussarde in ihrem Revier

Rabenkrähen mögen auch keine Bussarde in ihrem Revier

Rabenkrähen dulden normalerweise keine Greifvögel in ihrem Revier. So werden Bussarde, Milane, Sperber und Turmfalken angegriffen, wenn sie in ihr Brutrevier eindringen.  Dabei gehen sie sehr unerschrocken vor und können die Eindringlinge vor einige Probleme stellen. Vor allem, wenn sich mehrere Rabenkrähen an solch einer Aktion beteiligen. In diesem Fall war es eine einzelne Krähe, die dem Mäusebussard klar gemacht hat, dass er in ihrem Gebiet nichts zu suchen hat. Die folgenden Bilder zeigen, was sich am Himmel abgespielt hat …

Der Bussard sieht, dass die Krähe von oben auf ihn herabstößt. Er dreht den Kopf nach oben und beobachtet die Krähe, die im Sturzflug heranrauscht. Alles läuft auf einen heftigen Zusammenstoß hinaus ….

Die Krähe hat die Flügel angelegt und will, wie es scheint, den Bussard mit ihren Beinen  und dem Schnabel attackieren. Mit einer kleinen Flügelbewegung kann der Bussard gerade noch ausweichen. Sie haben sich zwar voneinander entfernt, doch die Sache ist noch lange nicht entschieden. Die Rabenkrähe greift erneut an …..

Und wieder das gleiche Spiel. Die Krähe greift an, der Bussard weicht aus. Das geht über mehrere Minuten so. Inzwischen haben sich die beiden aber vom Ursprungsgebiet entfernt. Das scheinen beide zu begreifen und brechen den Luftkampf ab.

Beide fliegen jetzt in eine andere Richtung.  Der Bussard fliegt noch einen kleinen Schein-Angriff. Dann dreht er ab. Jedenfalls war die Rabenkrähe erfolgreich. Der Mäusebussard ist nicht mehr im Krähen-Revier. Und der Mäusebussard hat vorerst einmal wieder etwas Ruhe in der Luft …. Übrigens: Seit einigen Jahren kann man bei uns im Kraichtal eine steigende Anzahl von hell gefärbten Mäusebussarden beobachten. Anscheinend stammen sie von einem hellen Bussard-Paar ab, das seit etwa vier Jahren bei uns im Kraichtal beobachtet werden kann.

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