Kleine „Hungerkünstler“: Frühlings-Hungerblümchen

Kleine "Hungerkünstler": Frühlings-Hungerblümchen

Das Frühlings-Hungerblümchen gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Es ist eine der häufigsten, aber meist übersehenen Pflanzen bei uns. Das Frühlings-Hungerblümchen ist ein früher Frühblüher, der meist Anfang März bis in den Mai hinein blüht. Es liebt sonnige und warme Stellen. Da das Hungeblümchen auf nährstoffarmen Böden, sogenannten „Hungerböden“ wie  Wegrändern, Magerrasen, Weinbergen oder in den Ritzen der geplasterten Wege und sandigen Böden  wachsen kann, bekam es seinen Namen.  Das Bild zeigt Hungerblümchen am Rande eines Wirtschaftsweges. Oft bilden sie an solchen Standorten dichte Bestände.

Beim Hungerblümchen befinden sich alle Blätter am Boden. Sie bilden eine Rosette. Auf der Oberseite und am Rand sind sie deutlich behaart. Der Stängel trägt mehrere Blüten. Er ist am Grunde behaart – in der oberen Hälfte dagegen kahl. Hier wachsen die Pflanzen am Rande eines Ackers.

Die Blütenblätter sind zweispaltig und haben eine Länge von 2mm – 5 mm. Die Pflanze selbst kann 2 cm bis 25 cm hoch werden. Bei der Bestäubung des Hungerblümchens spielen  – wenn überhaupt- meist nur Wildbienen eine Rolle. Die Blüten schließen sich bei Nacht und bei Regen.  Dies begünstigt die Selbstbestäubung.

Hier wachsen Frühlings-Hungerblümchen auf einem Gehweg in den Fugen der Verlege-Steine. Sie können trotz des nährstoffarmen Sandgemisches hier gut wachsen. Deutlich sichtbar sind die abstehend behaarten grundständigen Blattrosetten. Bei diesen Pflanzen sind die Blüten wegen des regnerischen Wetters gerade geschlossen.

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