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Auch die Rötelmaus ist schon aktiv

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Die Rötelmaus gehört zu den kleineren einheimischen Mäusearten aus der Familie der Wühlmäuse. Ihren Namen hat sie wegen ihres rotbraunen Fells. Das Fell auf der Bauchseite ist aber nicht rötlich sondern weiß oder grau. Innerhalb der Art gibt es große Unterschiede in der Körpergröße (7 cm bis 13 cm) und dem jeweiligen Gewicht (12 g bis 35 g). Da sie hauptsächlich in Wäldern, Hecken und Gehölzen lebt, wird sie auch als Wald-Wühlmaus bezeichnet. Sie ist das ganze Jahr über aktiv; allerdings braucht man schon etwas Glück, wenn man sie in ihrem Revier beobachten will. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Samen und Früchten. Das jahreszeitliche Nahrungsangebot bestimmt ihren Speiseplan. Insekten, Spinnen und andere Kleintiere gehören ebenfalls dazu, aber auch Vogeleier. Sie hat zahlreiche Feinde wie den Fuchs, Marder, Wiesel, Eulen, Falken, Habichte, Sperber, aber auch Katzen.  Durch ihr Fell sind Rötelmäuse sehr gut an den Untergrund angepasst. Zudem bewegen sie sich äußerst geschickt und sehr flink. Meist entdeckt man sie nur, wenn sie sich auf dem Waldboden oder auf Ästen und Zweigen bewegen. Wie gut sie sich an den Untergrund anpassen, kann man auf den beiden Bildern erkennen. Auf beiden Bildern ist jeweils eine Rötelmaus zu sehen. Man muss schon genau hinschauen, damit man sie entdeckt.Haben sie die Rötelmaus auf beiden Bildern entdeckt?Momente der Ruhe sind äußerst selten – und dauern dann auch nur einige Sekunden. Aber nur, wenn sich die Rötelmaus absolut sicher fühlt.Leider gilt die Rötelmaus aber auch als Überträger von gefährlichen Krankheiten, die zum Beispiel durch den Fuchsbandwurm  oder das Hanta-Virus verursacht werden. Bei Massenvorkommen in einem Gebiet können sie auch große wirtschaftliche Schäden im Wald anrichten, da sie sich im Winter auch von Baumrinde ernähren. Normalerweise kommt es wegen der zahlreichen Feinde der Rötelmäuse – die übrigens alle im Kraichtal vorkommen – kaum zur Massenverbreitung bei uns.  Risikogebiete für Infektionen mit dem Hanta-Virus sind in Süddeutschland vor allem die Schwäbische Alb, Unterfranken und Niederbayern.

Eichhörnchen auf Nahrungssuche

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Seit einigen Tagen lässt sich die Sonne wieder im Kraichtal blicken. Und schon werden die Zeiträume größer, in denen sich die Eichhörnchen tagsüber auf Nahrungssuche begeben. In einem Erlen-Bruchwald entlang der Kraich ist auch der Tisch für sie reich gedeckt. Denn dort gibt es genügend samentragende Bäume und Sträucher. Auf dem Bild ist ein Eichhörnchen zu sehen, das gerade auf eine Schwarzerle geklettert ist und sich dort über die jungen Triebe und Knospen hermacht.Es gibt kaum ruhige Momente; rastlos eilt das Hörnchen auf den Ästen umher.Jetzt hat es ein paar Knospen in Reichweite und lässt sich am Stamm zum Fressen nieder.Und schon geht es wieder abwärts, dem Boden entgegen. Deutlich ist der buschige Schwanz und die weiße Körperunterseite des Eichhörnchens zu sehen. Dabei ermöglicht der Schwanz  dem Eichhörnchen beim Klettern und Springen – ähnlich wie eine Balancierstange – das Gleichgewicht zu halten. Beim Springen übernimmt er die Rolle einer Steuerhilfe. Während der Winterruhe im Kobel dient er als „Bettdecke“ mit der sich das Hörnchen komplett zudecken kann. Die Färbung der Eichhörnchen ist sehr variabel und reicht bei uns im Kraichtal von hell bis dunkelrot.In einem Gebüsch in Bodennähe hat es wieder etwas Fressbares entdeckt. Trotzdem huscht es gleich wieder an eine andere Stelle. Am Boden und in Bodennähe sind die Eichhörnchen immer in Gefahr. Deswegen ist der Aufenthalt dort so kurz wie möglich.Jetzt klettert es den nächsten Baum hinauf. Es ist erstaunlich, wie geschickt und wie flink sich das Eichhörnchen beim Klettern bewegt.Gleich springt es auf den benachbarten Baum hinüber. Dort hat es wieder etwas Fressbares entdeckt: Die Früchte eines Bergahorns sind es, die jetzt vom Hörnchen verzehrt werden.Eichhörnchen sind Allesfresser. Dabei richten sie sich in erster Linie nach dem jahreszeitlichen Angebot in ihrem Revier. Sie ernähren sich von Nüssen und Samen (Haselnüsse, Walnüsse, Bucheckern, Samen der verschiedenen Ahornarten), aber auch von Knospen und frischen Trieben  von Bäumen und Sträuchern. In Parks und Siedlungen besuchen sie auch winterliche Futterstellen, wo sie vor allem Sonnenblumenkerne fressen. Und im Herbst stehen Beeren, Pilze aber auch Obst auf ihrem Speiseplan. Leider gilt dies  im Frühjahr auch für Jungvögel und die Gelege von Singvögeln. Hier im Kraichtal finden Eichhörnchen noch die Vegetation, die sie brauchen. Die zahlreichen Hecken und kleinen Wäldchen mit vielen beerentragenden Sträuchern,  Haselnusshecken und Walnussbäumen stellen für die Eichhörnchen einen idealen Lebensraum dar. Eichhörnchen machen keinen Winterschlaf, sie halten Winterruhe. Damit sie diese Zeit überleben, legen sie an verschiedenen geeigneten Stellen Futtervorräte an. Mehr Infos zu den Eichhörnchen finden sie unter dem Schlagwort „Eichhörnchen“ in weiteren Beiträgen in diesem Blog.

Sie sind auch im Winter unterwegs: Eichhörnchen

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Entgegen landläufiger Meinungen halten Eichhörnchen keinen Winterschlaf. Denn Eichhörnchen fressen sich im Herbst kein Fettpolster an – sondern richten überall in ihrem Revier an geeigneten Orten zahlreiche Nahrungsverstecke ein. Diese enthalten vor allem Samen von Bäumen und Sträuchern. Dieses Verhalten ist angeboren. Weil sie aber längst nicht alle ihre „Nahrungsdepots“ wiederfinden, tragen sie dadurch zur Vermehrung von Bäumen und Sträuchern bei – und werden deswegen auch oft als „Förster des Waldes“ bezeichnet. Während der Wintermonate sind sie – ja nach Wetterlage –  meist nur wenige Stunden am Tag zur Futtersuche unterwegs. Den größten Teil des Tages verbringen sie  in ihren kugelförmigen Reisignestern, den „Kobeln“. Sie halten „Winterruhe“.  Dabei dient ihnen der buschige Schwanz auch als wärmende „Bettdecke“.Am Boden sind die Eichhörnchen stark durch Fressfeinde wie Habicht, Marder, aber auch durch wildernde Katzen gefährdet. Deswegen verbringen sie dort nur kurze Zeit, wenn sie auf der Suche nach ihren Nahrungsvorräten sind – oder aber einen Weg überqueren wollen, wenn das von einem Baum aus nicht möglich ist.Auch dieses Eichhörnchen blieb nur wenige Sekunden sitzen und zog sich anschlließend blitzschnell auf  einen nahen Baum zurück. Denn dort sind sie viel sicherer als am Boden. Hier haben sie sehr erfolgreich unterschiedliche Strategien entwickelt, wie sie sich vor fliegenden (Habicht) oder kletternden (Marder) Feinden in Sicherheit bringen können.

 

Die folgenden Aufnahmen stammen von Mitte März 2018:Mit Beginn der Paarungszeit ab Ende Januar (je nach Witterung) kann man auch die Eichhörnchen auf ihrer wilden Jagd durch die Baumwipfel beobachten. In dieser Zeit sind sie besonders gefährdet, weil sie jetzt auch sehr unvorsichtig (hormonbedingt!) sind.

Rehe im Winter

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Rehe gehören auch bei uns im Kraichtal zu unserer Kulturlandschaft. Gerade hier im Kraichtal finden Rehe wegen der immer noch reich strukturierten Landschaft ideale Bedingungen vor. So gibt es entlang der zahlreichen Gräben und Bäche große Wiesenflächen, die teilweise nur extensiv bewirtschaftet werden, immer im Wechsel mit Hecken, Büschen und kleinen Wäldchen.

In keiner Jahreszeit bekommt man bei uns Rehe so häufig zu sehen wie im Winterhalbjahr, beginnend mit dem Spätherbst. Dann schließen sich die Rehe zu kleinen Gemeinschaften zusammen, die zum Teil beträchtliche Größen erreichen können. Diese bleiben auch während des Winters bis in den April/Mai hinein bestehen. Rehe sind normalerweise gut auf den Winter vorbereitet. Sie bekommen ein dickes Winterfell, dessen Haare viel Luft enthalten – und so hervorragend den Körper gegen die Kälte isolieren können. Das Fell ist nicht rotbraun sondern besteht aus graubraunen Farbtönen, welche der winterlichen Landschaft angepasst sind.Hier befindet sich ein Reh gerade vor einem Schilfstreifen entlang eines Grabens. Jetzt wird deutlich sichtbar, wie wenig auffällig die Fellfärbung des Winterfells vor dem hellbraunen Schilf ist. Der Winter bereitet den Rehen bei uns im Kraichtal nur selten große Probleme. Nur bei dichter, gefrorener Schneedecke können sie Schwierigkeiten bei der Futtersuche bekommen. In diesem Fall richten sie oft an Büschen und Bäumen im Wald erhebliche Schäden durch Knospenfraß an Jungpflanzen an. Bei uns im Kraichtal sind sie aber während des Winters oft auf den Feldern unterwegs, wo sie sich von den Pflanzen der Zwischenkulturen ernähren können. Rehe müssen während des Winters Energie sparen. Deswegen haben Rehe im Winter oft eine geringere Fluchtdistanz.  Wenn sie dagegen aufgeschreckt werden, fliehen sie und verbrauchen dadurch viel Energie.Ein Rehbock, dessen neue Gehörnzapfen sichtbar sind, springt über die Sumpfwiese.  Es ist keine wilde Flucht – sondern eher ein schnelles Überqueren der deckungslosen Wiesenfläche.Beeindruckend, mit welcher Eleganz sich der Rehbock fortbewegt.  Vorder- und Hinterhufe kreuzen sich.Es wirkt sehr elegant, ja fast „lässig“ wie sich der Bock über die Wiese bewegt … Gleich hat er sein Ziel erreicht und ist im gegenüberliegenden Wäldchen und Heckenstreifen angekommen. Es ist immer wieder beeindruckend, wenn man solche Bilder zu sehen bekommt…

 

Neu im Kraichtal angekommen: Zebus

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Seit einiger Zeit sind auf der Gemarkung von Kraichtal auch Zebus zu sehen. Bei den Zebus handelt es sich um eine alte Rinderrasse aus Mittelasien, die schon im 3. Jahrtausend vor Christus vorkam. Der Begriff „Zebu“ bedeutet Buckel. Zebus sind also Buckelrinder. Es gibt zahlreiche Zebu-Rassen. Bei den bei uns im Kraichtal gehaltenen Zebus handelt es sich meist um Zwergzebus. In Baden-Württemberg wurde schon in den 1990er Jahren ein Zuchtbuch eingerichtet.  So stammen die meisten in Deutschland gehaltenen Zwergzebus aus Baden-Württemberg.

Zebus sind äußerst genügsam und werden  häufig in der Landschaftspflege eingesetzt, weil sie sehr geschickt und hangsicher sind. Bei uns in Baden-Württemberg werden Zebus meist in Mutterkuhhaltung in Verbindung mit der Landschaftspflege gehalten. Dabei werden Verbuschungen entfernt, ohne dass zu große Trittschäden entstehen.

Zudem sind sie gut an heiße Sommer angepasst und weniger gegen Sonneneinstrahlung und Krankheiten anfällig. Deswegen kann bei Zebus auf die übliche Impfung gegen viele Rinderkrankheiten verzichtet werden.

Da sie Schwarzdorn und Weißdornbüsche und Disteln verzehren, können sie auf Flächen gehalten werden, die seit Jahren nicht bewirtschaftet wurden und daher stark verbuscht sind. Dadurch kann das Gelände wieder von den typischen Wiesenpflanzen und den auf Wiesen lebenden Tieren besiedelt werden.

Weil Zebus so genügsam sind, kann auf die Zufütterung von Kraftfutter verzichtet werden.  Im Gegensatz zu anderen Rinderrassen ist ihre Pansenflora nämlich auf rohfaserreiche Nahrung abgestimmt.

Hier verzehrt gerade ein Zebu-Kalb die stacheligen Brombeertriebe.

Zebus können bei uns ganzjährig im Freien gehalten werden; im Winter benötigen sie jedoch einen zugluftfreien Unterstand. Nur bei extremer Kälte müssen sie von der Weide geholt werden.

Die Zufütterung erfolgt im Winterhalbjahr mit Heu und Stroh.

 

Hausspitzmaus

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Die Hausspitzmaus ist eine Tierart, die extensiv genutzte offene Flächen liebt: Brachen, Wiesen, Hecken, Holz- und Steinhaufen, aber auch Gärten. Meist lebt sie in der Nähe menschlicher Siedlungen. Im Herbst wandert sie dann in Gebäude wie Schuppen, Holzlagerstätten oder Scheunen ein, wo sie überwintern kann.

Sie ist etwas größer als die Gartenspitzmaus und in ihrem Fell finden sich rotbraun gefärbte Bereiche.

Die Tiere sind meist nachtaktiv. Sie ernähren sich vor allem von Insekten und deren Larven, Spinnentieren und Schnecken. Die Paarungszeit erstreckt sich von Februar bis Oktober. Ein Weibchen kann bis zu 4mal jeweils 4-5 Junge bekommen. Manchmal können es aber auch mehr Junge sein. Die Jungtiere des ersten Wurfes sind bereits im Sommer des gleichen Jahres geschlechtsreif. Daraus ergibt sich natürlich eine große Zahl an Nachkommen.  Hausspitzmäuse haben eine große Anzahl an Fressfeinden: Eulen, Greifvögel und Marder (z.B. Wiesel) ernähren sich von Spitzmäusen.

In der freien Natur beträgt die Lebensdauer maximal 30 Monate; in Gefangenschaft können dies bis zu 36 Monate sein.

Nutrias in Weiß

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Nutrias kann man bei uns im Kraichtal recht häufig beobachten. Von der Kraich aus haben sie auch kleinere Bäche und Teiche für sich erobert. Sie sind geschickte Schwimmer. Die geselligen Tiere leben oft in kleinen Gruppen zusammen. In der Nähe von Siedlungen werden die Tiere oft sehr zutraulich, wenn sie von den Menschen gefüttert werden. Ganz links ist ein Eingang des umfangreichen Baus zu sehen. Und genau hier liegen die Probleme: Nutrias können an den Uferböschungen und Gewässerrändern große Schäden anrichten. Deswegen werden sie auch vielerorts bejagt.

Weiße Nutrias sind dagegen recht selten. Bisher konnte ich im Kraichtal nur 2 weiß gefärbte Tiere beobachten. Der Schwanz, die Schnauzenspitze, Ohren und die Beine sind rosa gefärbt. Die weißen Nutrias bewegten sich innerhalb der kleinen Gruppe  von 4 Tieren völlig unaufgeregt und völlig ruhig. Leider zeigte sich diese Gruppe aber recht scheu und konnte nur hinter dichtem Gehölz fotografiert werden. Nutrias gehören zur Familie der Stachelratten.

Auch das dunkel gefärbte Tier im Vordergrund zeigt Farbvarianten:  Das Fell ist braun mit gelblichen Flecken. Dies wird besonders unter dem Ohr deutlich. Tatsächlich gibt es verschiedene Farbschläge bei den Nutrias. Ein weiteres weißes Tier befindet sich direkt dahinter. Lediglich die Schnauzenspitze und ein Teil des Schwanzes sind sichtbar.

Diese beiden Tiere ruhen eng aneinadergeschmiegt direkt am Wasser in der Nähe des Baus.

Der Gang zum Wasser ist völlig unspektakulär. Nutrias sind geschickte Kletterer.

  Ein kleines Stück noch …

Plumps! – Jetzt kann es weitergehen!

Einen weiteren Beitrag zum Thema „Nutria“ lesen

Rötelmaus

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Die Rötelmaus ist eine recht kleine Mäuseart und gehört zur Familie der Wühlmäuse. Es gibt mehrere Unterarten. Die Rötelmaus oder auch Wald-Wühlmaus gehört zu den häufigsten Säugetierarten in Europa. Ihr Bestand ist bei uns nicht gefährdet. Sie hat ihren Namen vom rotbraunen Rückenfell. Das Bauchfell ist weißlich oder grau. Je nach Region und Lebensraum kann sie unterschiedlich groß werden. Ihre Ohren sind relativ groß. Als Lebensraum bevorzugt sie Wälder, Gebüsche und waldnahe Hecken, aber auch Feuchtgebiete. Ihre Lebenserwartung beträgt im Normalfall  1,5 Jahre; im Einzelfall können die Rötelmäuse auch älter werden. In dieser Zeit bringen weibliche Rötelmäuse durchschnittlich 2-3 mal in ihrem Leben durchschnittlich 3 Jungen zur Welt.

Dass die Rötelmäuse nicht älter werden, liegt auch an der großen Anzahl der Feinde: Schleiereule, Waldkauz, Uhu, Waldohreule, Turmfalke, Sperber, Habicht,  ja auch der Storch und die Fischreiher machen Jagd auf sie. Zwar gelten die Rötelmäuse als Forstschädlinge, weil sie die Baumrinden verschiedener Baumarten fressen, aber die große Zahl der Jäger verhindert in den allermeisten Fällen ein Massenvorkommen der Mäuse – und damit einen großen Schaden im Forst.

Leider hat die Rötelmaus auch eine Bedeutung als Krankheitsüberträger: Zum einen ist sie Zwischenwirt für den Fuchsbandwurm – und zum anderen überträgt sie oft den Hantavirus, der ein Fieber auslöst, das schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann. Die Symptome sind mit Grippesymptomen vergleichbar. Die Übertragung wird durch den direkten Kontakt mit befallenen Tieren, oder durch Urin oder Kot ausgelöst. Selbst im getrockneten Kot sind die Viren noch infektiös. Deswegen sind auch Infektionen über die Atemwege möglich. Glücklicherweise sind schwere Verläufe der Krankheit in Deutschland relativ selten. In Deutschland gelten folgende Gebiete als belastet: Schwäbische Alb, Gebiete in Bayern und die Eifel.

 

Nachträgliches Weihnachts-Menü

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Die folgenden Bilder beweisen es: Alpakas haben Christbäume zum Fressen gern!

Wahrscheinlich haben sie in den nächsten Tagen eine Menge zu tun ……….

Eichhörnchen

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Das Eichhörnchen ist ein Säugetier und gehört zu der Gruppe der Nagetiere. Bei uns im Kraichtal ist es noch relativ häufig zu beobachten. Zwar ist sein Lebensraum der Wald, doch bei uns kann man es auch in den waldnahen Streuobstwiesen und den wegbegleitenden Gehölzstreifen antreffen, vor allem, wenn es dort Nussbäume oder Haselsträucher gibt. Seine Hauptnahrung sind Nüsse und Beeren, aber auch Pilze und Obst werden aufgenommen. Eichhörnchen sind Allesfresser, die ihre Ernährung jahreszeitlich an die Gegebenheiten anpassen. So stehen im Frühjahr und Frühsommer auch Vogeleier oder Nestlinge auf dem Speiseplan. Normalerweise gibt es zwei Fortpflanzungsperioden bei den Eichhörnchen: eine im zeitigen Frühjahr und die zweite im Frühsommer. Ob es in einem Jahr tatsächlich zwei Jungenaufzuchten gibt, hängt wesentlich vom Nahrungsangebot ab. Bei fehlender Nahrung entfällt oft die erste Fortpflanzungsperiode im zeitigen Frühjahr.

Die wichtigsten Feinde des Eichhörnchens sind der Baummarder und der Habicht. Daneben kommen noch der Uhu und der Mäusebussard als Fressfeinde in Frage. In Deutschland gilt das Eichhörnchen als besonders geschützte einheimische Art – und darf daher weder gefangen, getötet noch privat gehalten werden.