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„Eltern-Freizeit“ für Störche

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Es ist Ende Juli. Die Jungstörche sind ausgeflogen, der Horst ist wieder leer. Nun kann man die beiden Altvögel an ihren gewohnten Stellen bei der Futtersuche beobachten. Zumal die Wiese frisch gemäht  und auch der Graben in der Wiese ebenfalls „geputzt“ wurde, finden die beiden Störche ideale Bedingungen für ihre Jagd nach Insekten und anderen Kleintieren vor. Jetzt sind keine Jugvögel mehr zu versorgen; es beginnt wieder die „elternfreie Zeit“.

Während der eine Altvogel auf der Wiese herumstochert, …..geht der andere im Graben auf die Jagd – ,

um dann aber wieder aufzutauchen und die Suche auf der anderen Grabenseite fortzusetzen.

Dass dieser Altvogel schon seit mehreren Jahren in Gochsheim brütet, belegt zum einen

die Ringnummer (Juli 2018) …..

und die Bilder vom Mai 2017.

Und nach dem Jagdausflug ist auch noch Zeit für eine „Siesta“ im Horst:

 

 

Weißstorch

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Dank intensiver Schutzmaßnahmen gehört der Weißstorch inzwischen wieder zur Vogelwelt im  Kraichtal. Zwar verschmähte er die angebotene Nisthilfe in den Talwiesen, aber das Storchenpaar baute in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes in Gochsheim sein Nest, das inzwischen wiederholt als Brutstätte diente. Die Altvögel suchen in einem großen Gebiet rund ums Nest Futter für die Jungstörche. Dies lässt sich anhand der Ringnummern belegen. Jungvögel kann man vor allem daran erkennen, dass der Schnabel und die Beine noch schwarz sind. In den letzten Jahren lässt sich verstärkt beobachten, dass Weißstörche nicht mehr auf jeden Fall die traditionellen Flugrouten nutzen. Vielmehr sind einige zu Teilziehern geworden, die in den nächst erreichbaren milden Klimabereichen überwintern (Iberische Halbinsel, Nordafrika).