Graureiher

Der Graureiher ist bei uns der häufigste Reiher. Man kann ihn im Kraichtal an Gewässern, aber auch auf Wiesen und Feldern beobachten, wo er auf Jagd geht. Seine Beute besteht aus Fischen, Amphibien und Kleinsäugern. Er brütet auf Bäumen; im Kraichtal gibt es auch eine kleine Kolonie im Wald, wo mehrere Paare gemeinsam brüten. Der Graureiher ist ein großer Reiher, der auf der Rückenseite vor allem grau gefärbt ist.  Er ist im Stehen, aber auch im Flug von Kranichen und Störchen dadurch zu unterscheiden, dass er seinen Hals einzieht. Die Beine sind im Flug nach hinten gestreckt. Graureiher sind geduldige Jäger, die oft sehr lange bewegungslos dastehen – um dann überraschend zuzuschlangen.

Während der Paarungszeit ist der Schnabel orange – und am Nacken zeigen sich schwarze Schmuckfedern.

Die folgenden Bilder zeigen, wie der Graureiher zunächst mit gestrecktem Schnabel auffliegt – und dann in der Flughaltung den Hals einzieht. Die Flügel sind in der Oberseite zweifarbig, grau mit schwarzen Schwungfedern und Handdecken.

Ein Graureiher ist aufgeflogen. Der zweite wird gleich folgen …

  

Jetzt ist die typische Flughaltung erreicht: Der Hals ist eingezogen und die Beine sind nach hinten gestreckt.

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Ein KOmmentar

  1. Hallo Peter!
    Ich bewundere die Reiher auch immer auf den Feldern und auf den Bäumen im Haubruchgraben, wo man sie gut in der freien Wildbahn beobachten kann. Eine zeitlang war auch der Silberreiher in unmittelbarer Nähe des Baugebietes „Im Holder“ (Münzesheim) auf den Feldern zu sehen. Welch ein besonderer Anblick!
    Ganz erstaunlich, wenn die Reiher einen Baum anfliegen und sich in den höchsten Höhen akrobatisch festhalten. Auf den Wiesen und Feldern sind sie ja gern gesehene Jäger, aber auch die Fischteiche suchen sie natürlich heim, was nicht immer mit der gleichen Freude betrachtet wird.

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