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Ein Jagdfasan auf „Brautschau“

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Es gehört zum jährlich wiederkehrenden Schauspiel im Kraichtal, wenn Fasanen-Hähne ihre Hennen um sich versammeln. Ende April -Anfang Mai kann man beobachten, wie Fasanen-Hähne versuchen, möglichst viele Hennen um sich zu scharen – und diese auch bei sich zu behalten. In diesem Falle sind gerade drei „seiner“ Fasanen-Hennen in das Getreidefeld gelaufen – und der Hahn hat den Kontakt zu ihnen verloren. Zudem scheint auch noch ein weiterer Hahn in der Nähe Interesse zu zeigen. Aufgeregt eilt er im Feld hin und her und versucht, seine Hennen ausfindig zu machen.

Ab und zu richtet er sich auf und schaut um sich, ob der die Hennen entdecken kann. Offenbar hat er etwas entdeckt. Jetzt geht es tiefer ins Feld hinein.Doch das junge Getreide ist schon zu hoch gewachsen. Er kann nichts entdecken. Jetzt ist nur noch der obere Teil des Kopfes und die „Federohren“ zu sehen. Gleich ist er im Feld verschwunden. Der erste Akt des Schauspiels ist vorbei, zumal am Himmel ein Rotmilan aufgetaucht ist. Wenn die Gefahr vorbei ist, wird die Suche sicher weitergehen.

Kampf am Rapsfeld

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Um sie geht es: Ein Fasanenweibchen überquert gerade einen Wirtschaftsweg und verschwindet auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Gras, da

ertönt vom benachbarten Rapsfeld der Ruf eines Fasanenmännchens ….

Der Hahn bleibt stehen und schaut.

Eilig überquert der Fasanenhahn die Straße und rennt auf das Rapsfeld zu. Der Rivale ist noch versteckt ….

Doch gleich geht es los: Die Rivalen umkreisen sich und starten Scheinangriffe …

Jeder der beiden Hähne präsentiert dem Anderen seine Vorteile

 

Und dann, ein kurzer Moment: Jetzt geht es Schnabel gegen Schnabel

Und dann ist der Kampf vorbei. Der Rivale zieht sich ins Rapsfeld zurück.