Schwarzer Nachtschatten

Der Schwarze Nachtschatten ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Nachtschattengewächse gehört. Man findet sie oft an den Rändern von Feldern mit Mais, Kartoffeln, Sonnenblumen, Unkrautfluren, Gräben, aber auch am Rand von Weinbergen.  Je nach Lage bildet er oft dichte Bestände. Hier wächst der Schwarze Nachtschatten am Rande eines Weinbergs. Deutlich sind die weißen Blüten und die schwarzen Beeren zu erkennen. Die Blütezeit der Pflanze dauert im Kraichtal von Mitte Juni bis Ende Oktober.Der Schwarze Nachtschatten enthält viele Alkaloide. Deswegen wird er als Giftpflanze eingeschätzt. Giftig sind vor allem die unreifen Beeren. Was den Giftgehalt der reifen Beeren betrifft, hängt von vielen Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Klima, aber auch vom Reifegrad ab. Deswegen werden die Blätter – aber auch die reifen Beeren in manchen Ländern als Gemüse genutzt. Man hat beobachtet, dass Hühner, welche die Beeren gefressen haben, verendet sind. Deswegen hat die Pflanze auch vielerorts den volkstümlichen  Namen „Hühnertod“ erhalten.Hier kann man die noch unreifen grünen Beeren erkennen, die einen hohen Gehalt an Giftstoffen enthalten. Wegen des möglichen Giftgehaltes der Pflanze ist vom Verzehr aller Teile des  „Schwarzen Nachtschattens“  abzuraten.

Hinweis auf die Veranstaltung am 17.10. um 19.30 Uhr im „SELLAWIE“ in Forst:  Termine und Veranstaltungen 2019

 

 

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