Rot-Eiche

Die Rot-Eiche stammt aus Nordamerika und ist bei uns im Kraichtal meist nur in kleineren Beständen anzutreffen. Die Rot-Eiche kann mehr als 25 m hoch werden und wächst sehr schnell. Im Gegensatz zu den einheimischen Eichenarten ist die Rinde bei jungen Bäumen anfangs grau und glatt.Im Vordergrund sind drei junge Stämme der Rot-Eiche mit noch glatter Rinde zu sehen; ganz rechts im Hintergrund befindet sich ein schon älterer Stamm der Rot-Eiche, der einen Stammdurchmesser bis zu 2 m erreichen kann. Die Strukturen der Borke ähneln im Alter denen der einheimischen Eichen-Arten.Die Blätter der Rot-Eiche sind mehr als 20 cm lang und besitzen auf jeder Seite 4-5 Blattlappen auf, die mehrere Zentimeter tiefe Einbuchtungen aufweisen. Die Enden der eingelappten Teile der Blätter sind spitz.Die Fruchtbecher der Eicheln befinden sich an einem kurzen, ungefähr 1 cm langen Stiel. Der Fruchtbecher selbst ist sehr flach. Die Eicheln sind zwar  kurz, wirken aber durch ihre gedrungene Form recht groß.Die Eicheln selbst sehen wie „zusammengestauchte Eier“ aus.Hier sind Eicheln der Rot-Eiche zu sehen.Wegen der auffallenden roten Blattfärbung hat die Rot-Eiche ihren Namen erhalten. Dies ist auch ein Grund, weswegen sie in Europa angepflanzt wurde. Inzwischen haben sich in vielen Gegenden die Rot-Eichen durch Selbstverbreitung ausgebreitet. Auch Eichelhäher spielen gerade hier eine große Rolle. In manchen Gegenden spielt sie auch forstwirtschaftlich eine Rolle.

 

Hinweis auf die Veranstaltung am 17.10. um 19.30 Uhr im „SELLAWIE“ in Forst:  Termine und Veranstaltungen 2019

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