Reptilien bei uns im Kraichtal
Der Uhu ist die größte einheimische Eule. Er teilte das Schicksal aller Greifvögel. Jahrhunderte lange rigorose Jagd auf alle „Krummschnäbel“ brachte viele Greifvögel und Eulen an den Rand der Ausrottung. Um 1950 war der Uhu aus Baden-Württemberg als regelmäßiger Brutvogel so gut wie verschwunden. Lange Zeit gab es ihn nur noch ganz sporadisch in den Felsregionen der Schwäbischen Alb und an der oberen Donau. Mit neuen und wirksamen Naturschutzgesetzen in den 1930er Jahren begann das Umdenken. Erste Wiedereibürgerungsversuche mißlangen aber. […]
Der Schwefelporling fällt zunächst durch seine schwefelgelbe Färbung auf. Er ist eigentlich ein Pilz, der vor allem an den Laubbäumen entlang von Straßen, Streuobstwiesen, aber auch in Wäldern vorkommt. Dabei dringt er durch Wunden in den Baum ein und ruft dort die Braunfäule hervor. Befallen werden vor allem überalterte, geschwächte und geschädigte Bäume. Diese werden durch den Pilz anfällig für Windbruch. Trotzdem ist der Pilz – wenn er noch jung und saftig ist – ein guter Speisepilz, der nach der […]
Die Kornweihe gehört zur Gruppe der Greifvögel. Im Kraichtal kann man sie allerdings meist nur während der Wintermonate beobachten. Das Weibchen ist unauffällig gefärbt. Lediglich der ausgeprägte weiße Fleck auf dem Rücken vor dem Schwanz ist zunächst ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Vor allem das Männchen fällt durch sein Gefieder und seine Flugweise auf. Auf den ersten Blick glaubt man, dass da eine große schwarz-weiße Möwe fliegt. Der schaukelnde Flug knapp über den Boden mit überraschenden Wendungen lässt dann allerdings in Richtung […]
Der Eisvogel ist im Kraichtal recht häufig zu beobachten. Entlang der Kraich, an Bächen, Gräben und Fischzuchtanlagen ist er regelmäßig zu sehen. Er braucht klare, langsam oder schnell fließende Gewässer mit geeigneten Sitzwarten. Er jagt kleine Fische, Insekten, Kaulquappen und kleine Froschlurche. Seine Jungen zieht er in Bruthöhlen auf, die er im Uferbereich der Gewässer gebaut hat. In strengen Wintern ist er auf freie Stellen im Wasser angewiesen; er weicht dann oft auf benachbarte Biotope, wo er geeignete Gelegenheiten findet, […]
Der Schopftintling ist ein häufig vorkommender Pilz, der vom Frühjahr bis in den November hinein gesammelt werden kann. Junge Pilze sind essbar, ältere Pilze lösen sich auf und zerfließen in einer schwarzen tintenartigen Flüssigkeit. Verwechslungsgefahr besteht kaum. Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.
Die Herbstlorchel ist vom Spätsommer an zu finden. Im Wald steht sie meist an den Rändern der Waldwege. Sie wird bis zu 25 cm hoch und entwickelt unterschiedliche Formen. Wegen ihrer Farbe und Form gibt es auch keine Verwechslungsmöglichkeiten. Über ihre Verwendung als Speisepilz gibt es verschiedene Ansichten. Nach der Meinung einiger Experten ist sie in jungem Zustand essbar, allerdings sollte sie zur Vermeidung von Bauchbeschwerden vor dem Verzehr gut gekocht werden. Ebenso empfiehlt es sich, die hohlen Teile des […]





