Wenn in den Hausgärten die ersten Blütenpflanzen blühen oder vor den Fenstern die Blumenkästen ein vielfarbiges Angebot an Blüten bieten, dann kann man ihn auch bei uns sogar mitten in den Siedlungen und Dörfern entdecken, wenn er die Blüten besucht. Er wird oft übersehen, weil er so klein ist und eigentlich nicht auffällt. Erst wenn er ruckartig von Blüte zu Blüte eilt – oder scheinbar sekundenlang in der Luft schwebt – dann kann es sein, dass man den bis zu 12 mm langen Flieger entdeckt.  Sonst findet man ihn an sonnigen Waldrändern, aber auch Wiesen. Erwachsene Wollschweber ernähren sich von Nektar.

Hier besucht ein Wollschweber gerade ein „Vergissmeinnicht“Mit dem langen Saugrüssel taucht er punktgenau in die Blütenkronröhre hinein. Dabei schwebt er über der Blüte – und stützt sich allenfalls mit den Vorderbeinen ab. Man erkennt den Wollschweber an seinen Flügeln. Die Vorderkante der Flügel ist dunkel gefärbt und zeigt ein gezacktes Muster.   Der lange Saugrüssel wird auch im Flug gerade nach vorn oder nach unten   – und das letzte Beinpaar wird nach hinten oben gerichtet.Auch hier wird nochmals sichtbar, wie der Wollschweber mit seinem Saugrüssel punktgenau in die Blütenkronröhre der Vergissmeinnicht-Blüte eintaucht.  Übrigens: Vor dem Wollschweber braucht man keine Angst haben. Er ist für den Menschen völlig ungefährlich.

Weitere Infos zum Großen Wollschweber finden sich in einem Beitrag in diesem Blog: https://natur-erleben-online.de/wollschweber