natur-erleben-online

Kleiner Feuerfalter

Mehr lesen

 

Der Kleine Feuerfalter gehört innerhalb der Gruppe der Schmetterlinge zur Familie der Bläulinge. Er ist im Kraichtal nicht selten, obwohl er eigentlich nicht in „Kalk-Gebieten“ anzutreffen ist. Trotzdem begegnet man ihm an sonnigen, blütenreichen Stellen. Der Kleine Feuerfalter ist recht klein; seine Flügel erreichen eine Spannweite von 22-27 mm. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt und lassen sich nur sehr schwer unterscheiden. Die orangefarbenen Flügel sind mit schwarzen Flecken versehen. Die Flügelunterseiten sind braun und weisen schwarze Flecken auf. Man kann ihn – je nach Witterung vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein in mehreren Generationen fliegen sehen. Die Falter besuchen mehrere Pflanzenarten, zum Beispiel den Wasserdost, den Echten Dost, Baldian und einige andere Wiesenblumen wie zum Beispiel die Tauben-Skabiose.Hier saugt ein Kleiner Feuerfalter gerade am Blütenstand des Baldrians Und so sieht die Unterseite der Flügel aus: Braunrot mit kleinen schwarzen Punkten Kleiner Feuerfalter auf DostKleiner Feuerfalter am Rande eines Weinbergs; hier auf Echtem Dost, Oregano oder Wildem Majoran, wie er oft genannt wird. Der Wilde Majoran ist eine Superpflanze für Insekten. Zahlreiche Schmetterlingsarten, Bienen, Wildbienen, aber auch Schwebfliegen besuchen ihn. Obwohl man ihn bei uns nicht so häufig entdeckt, ist der Kleine Feuerfalter  derzeit (noch) nicht gefährdet.

Nierenfleck-Zipfelfalter

Mehr lesen

Der Nierenfleck-Zipfelfalter gehört zur Familie der Bläulinge und ist im Kraichtal recht selten zu entdecken. Der Schmetterling hat seinen Namen wegen der Flügelzeichnung der weiblichen Falter. In den Ecken der Oberseite der Vorderflügel befinden sich nierenförmige Flecken. Die Hinterflügel haben säbelzahnartige Auswüchse, wegen denen der Falter den Namen „Zipfelfalter“ bekam.

Der Falter saugt gerade an einem blühenden Rispen-Hortensienstrauch Nektar. Die Falter kommen bei uns in einer Generation vor und fliegen von Ende Juli bis in den Oktober hinein. Aus den Eiern schlüpfen im Frühjahr die Raupen, aus denen sich dann wiederum die Falter entwickeln. Futterpflanzen der Raupen sind vor allem Schlehen, Pflaumen und andere Rosengewächse. Die erwachsenen Falter wurden auf verschiedenen Blütenpflanzen beobachtet: Wasserdost, Disteln, usw.

Der Falter zeigt gerade seine orangefarbene Unterseite mit den typischen weißen Zeichnungen. Nur dann, wenn der Schmetterling seine Flügel aufklappt, kann man das Geschlecht des Falters bestimmen.