Man sieht ihn tagsüber nur selten – und wenn, dann muss alles schnell gehen, wenn man ihn fotografieren will.  So schnell wie er erscheint, ist es auch wieder weg. Obwohl es nur wenig spontane Beobachtungsmöglichkeiten gibt, kann man bei uns noch Füchse antreffen. Vor allem, wenn Junge im Bau sind und Nahrung herbeigeschafft werden muss.

Der Rotfuchs gehört innerhalb der Raubtiere zur Gruppe der Hunde. Rotfüchse haben ein rotbraunes Fell und können fast einen Meter lang und 40 cm hoch werden. Ihr Schwanz ist buschig, die Schnauze spitz und die Ohren sind aufgerichtet. Füchse sind Allesfresser. Mäuse, Insekten, Vögel, Frösche, Früchte, Beeren, Würmer, aber auch Aas stehen auf ihrem Speisezettel. Leider können sie die Tollwut übertragen und werden deswegen bejagt. Trotzdem gilt der Fuchs bei uns als nicht gefährdet. Die folgenden Bilder zeigen einen Fuchs auf einer verschneiten Wiese, wo er gerade Mäuse gejagt hat.

Der Fuchs ist ebenfalls Gegenstand zahlreicher Legenden, Fabeln und Mythen. Er gilt als besonders schlau. In Fabeln (Goethe: „Reineke Fuchs“) heißt der Fuchs „Reineke“. Das bedeutet „Schlaukopf, Schlaumeier, Schlawiner, Schlitzohr“