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Das Pech des Einen ist manchmal aber auch das Glück des Anderen

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Die Wespenspinne ist gerade mit dem Einspinnen ihrer Beute beschäftigt. Da kommt ein Insekt angeflogen und kollidiert mit der Spinne. Diese kann aber wegen ihrer Beute nicht so schnell reagieren; das Insekt wird durch den Aufprall an das Netz geschleudert und kommt aber wieder frei. Zwar reagiert die Spinne blitzschnell und bewegt sich in Richtung des Insekts, das kann aber entkommen. Danach kehrt die Spinne wieder in die Netzmitte zurück.

Tipp: Es empfiehlt sich, das folgende kurze Videobeispiel im Vollbild-Modus anzuschauen. Klicken sie dazu auf das Bildschirm-Symbol unten rechts. Den Modus können Sie mit der ESC-Taste oder mit nochmaligem Anklicken des Bildschirm-Symbols beenden.

 

Trotz des Video-Beispiels sind Wespenspinnen mit ihrem Netz sehr erfolgreich. Weibliche Wespenspinnen kann man bis in den Herbst hinein im Kraichtal beobachten. Die Spinnen werden demnächst ihre Eier ablegen und in Kokons einspinnen. Die Jungspinnen überwintern in diesen Kokons und schlüpfen im nächsten Frühjahr aus.

 

Auch Wespenspinnen schmeckt nicht alles …

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Wespenspinnen bauen ihr Netz meist in Bodennähe.  Wichtige Beutetiere sind vor allem Heuschrecken. Andere Radnetzspinnen jagen in höheren Regionen, weil sie in erster Linie fliegende Insekten erbeuten. Obwohl das Radnetz der Wespenspinnen gut gebaut ist, bietet es dennoch keine Garantie für Fangerfolge. Das kurze Video-Beispiele zeigt, dass manche Tiere mit ihren eigenen Verteidigungsstrategien – oder einfach nur mit Glück der Spinne entkommen. Hier hat eine Wespenspinne gerade ein Insekt erbeutet, das sich zwar im Netz verfangen hat, aber dennoch nicht gefressen wird. Offenbar schreckt der Geruch oder vielleicht auch ein von der Beute abgegebenes Sekret die Wespenspinne ab – und sie wirft diese in weitem Bogen weg. Anschließend putzt sie minutenlang heftig ihre Mundwerkzeuge.

Tipp: Es empfiehlt sich, das folgende kurze Videobeispiel im Vollbild-Modus anzuschauen. Klicken sie dazu auf das Bildschirm-Symbol unten rechts. Den Modus können Sie mit der ESC-Taste oder mit nochmaligem Anklicken des Bildschirm-Symbols beenden.

 

Trotz des Video-Beispiels sind Wespenspinnen mit ihrem Netz sehr erfolgreich. Weibliche Wespenspinnen kann man bis in den Herbst hinein im Kraichtal beobachten. Die Spinnen werden demnächst ihre Eier ablegen und in Kokons einspinnen. Die Jungspinnen überwintern in diesen Kokons und schlüpfen im nächsten Frühjahr aus.

 

 

 

 

Sie hat ein schwarz-gelb-weißes Streifenmuster: Wespenspinne

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Die Wespenspinne gehört zu den auffälligsten Spinnenarten bei uns im Kraichtal. Sie ist wunderschön gefärbt, und man braucht wohl nicht zu erklären, warum diese Spinne „Wespenspinne“ „Tigerspinne“ oder „Zebraspinne“ genannt wird. In den letzten Jahren ist sie im Kraichtal häufiger anzutreffen. Dies mag wohl an den warmen Sommern und frostfreien Frühlingsmonaten liegen, die wir derzeit haben. Die Wespenspinne gehört zur Famile der Echten Radnetzspinnen.Das Foto zeigt eine weibliche Wespenspinne im Radnetz hängend von oben. Deutlich sieht man die zickzackförmigen bandartig gewobenen Spinnfäden in der Netzmitte. Die männlichen Wespenspinnen sind wesentlich kleiner als die Weibchen und sind auch anders gefärbt. Wenn sie nicht gestört werden, halten sich die Wespenspinnen immer im Zentrum des Netzes auf.So sieht die Wespenspinne auf der Bauchseite aus. Die Wespenspinne ist in Lauerstellung. Bei uns im Kraichtal ist sie häufig an den Rändern von Gräben und Teichen, aber auch auf trockenen Wiesen zu finden.Das Weibchen hat soeben eine Beute gemacht. Irgend ein kleines Insekt hat sich im Netz verfangen. Wespenspinnen ernähren sich von vielen Insekten: Wespen, Bienen, aber auch Heuschrecken, Schmetterlinge und sogar Libellen fallen ihr zum Opfer.Eifrig bewegen sich die Mundwerkzeuge.Ein Blick von der Bauchseite her macht es klar: Ein Beutetier wird gerade dicht eingesponnen Sobald sich eine Beute im Netz befindet, wird sie eingesponnen und dann getötet. Das Gift verflüssigt dann die inneren Organe. Wenn dies geschehen ist, wird das Beutetier ausgesaugt. Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen nicht gefährlich. Die Giftklauen der Wespenspinne sind zu kurz um die menschliche Haut zu durchdringen.

 

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