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Novembertag im Kraichtal

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Nicht nur die Flora und Fauna im Kraichtal sind bemerkenswert; auch die Landschaft hat – wie einige Beiträge im Blog aufzeigen – einiges zu bieten. Von vielen Punkten aus kann man die Natur in dieser tollen Landschaft genießen. Es lohnt sich, innezuhalten und sich auch einmal die Zeit zu nehmen, um genauer hinzuschauen. In diesem Jahr bietet auch der November bisher – nach einem „Goldenen Oktober“  – weitere  „sonnige und spätherbstliche Momente“   im Kraichtal:

Tolle Aussichten

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Tolle Aussichten sind nicht vom Wetter abhängig, wie das Titelbild des Beitrages beweist. Hier hat sich gerade ein kurzes Sommergewitter über der Ravensburg in Sulzfeld ausgetobt. Soeben hat es die Sonne  wieder durch die Wolken geschafft. Die regennassen Straßen glänzen im Sonnenlicht. Das Foto entstand oberhalb von Bahnbrücken. Ich finde, dass dies ein spektakulärer Moment war. Allerdings wurde es dann auch in Bahnbrücken recht ungemütlich. Das Gewitter mit Starkregen war schneller da als vermutet (Entfernung Bahnbrücken-Ravensburg bei Sulzfeld ca. 5 km Luftlinie)

Das Kraichtal ist ein toller und sehenswerter Teil des Kraichgaus, umgeben von weiteren spektalulären Landschaften. Nicht ohne Grund wird der Kraichgau – und damit auch das Kraichtal – als „Land der 1000 Hügel“ oder als die „Badische Toskana“ bezeichnet. Zwischen den zahlreichen Hügeln finden sich die Dörfer – und rings um die Dörfer verlaufen noch teilweise Streuobstwiesen und breite Heckenstreifen. Blick vom Kraichtal nach Norden. Am Horizont sind an manchen Tagen die ersten Berge des Odenwaldes zu sehen.

Ein Blick nach Norden von Oberacker aus: Die Fernmelde-, Funk- und Fernsehtürme auf dem Königsstuhl bei Heidelberg

Fernmeldeturm der Telekom, Fernsehturm des SWR und ehemaliger Fernmeldeturm der US-Armee (dieser wurde 2007 stillgelegt und an das Land Baden-Württemberg zurückgegeben; heute zivile Nutzung, bestückt mit zahlreichen Antennen)

Das Kraichtal ist mit seinen Lößböden ein sehr fruchtbares Land. Wo es das Geländeprofil hergibt, wird Ackerbau und Landwirtschaft betrieben. Auf diesem Bild wird der Verlauf des Geländes besonders deutlich. Oft gibt es innerhalb eines Feldes mehrere Meter Höhenunterschied.

Der Blick nach Osten zeigt schon die ersten Erhebungen des Zabergäus. Was das Kraichtal interessant macht, sind die ständig wechselnden Horizontverläufe, die teilweise atemberaubenden Ausblicke – aber auch die Möglichkeit, sich an vielen Stellen auf bequemen Bänken auszuruhen und diese Aussichten  zu genießen.

Im Süden Kraichtals steht diese Bank, die einen tollen Blick auf das Hügelland und die ersten Ausläufer des Nordschwarzwaldes bietet. Darüber hinaus könnte sie sicher viel erzählen …

Liebe in Holz geschnitten.

Wenn im Nordschwarzwald der erste Schnee gefallen ist, kann man es von hier aus sehen …

Und nun bleibt noch der Blick nach Westen hinüber in die Rheinebene. Meist ist es dort sehr dunstig. Doch bei einigermaßen gutem Wetter reicht die Sicht schon einige Kilometer weit.

Ein Blick von einer Anhöhe oberhalb von Kraichtal in der Nähe des Flugplatzes der Gleitschirmflieger nach Westen hinüber in die Rheinebene. Vorn erkennt man die Kirche von Unteröwisheim – und am Horizont wird im Dunst ein Gebäude mit vier Türmen sichtbar …..

Rechts befindet sich die evangelische Kirche von Unteröwisheim, links der Speyerer Dom.  Datum der Aufnahme: 08.11.2018; 10:38 Uhr

Tatsächlich ist dies der Dom von Speyer – von Kraichtal aus gesehen. Im Hintergrund kann man die Silhouette der Berge des Pfälzer Waldes erahnen. Odenwald, Gäu, Nordschwarzwald und die Rheinebene mit den Bergen des Pfälzer Waldes bilden eine ferne Kulisse für das Kraichtal und für den Kraichgau. Aber es lassen sich bei uns im Kraichtal auch noch viele andere sehenswerte Dinge  entdecken……

(Entfernung Luftlinie: Vom Gleitschirm-Fllugplatz Oberacker bis zum Speyerer Dom sind es ca. 31 km)