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Schopf-Tintling

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Der Schopftintling ist ein häufig vorkommender Pilz, der vom Frühjahr bis in den November hinein gesammelt werden kann. Junge Pilze sind essbar, ältere Pilze lösen sich auf und zerfließen in einer schwarzen tintenartigen Flüssigkeit. Verwechslungsgefahr besteht kaum.

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Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Herbstlorchel

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Die Herbstlorchel ist vom Spätsommer an zu finden. Im Wald steht sie meist an den Rändern der Waldwege. Sie wird bis zu 25 cm hoch und entwickelt unterschiedliche Formen. Wegen ihrer Farbe und Form gibt es auch keine Verwechslungsmöglichkeiten. Sie ist essbar, allerdings sollte sie zur Vermeidung von Bauchbeschwerden vor dem Verzehr gekocht werden.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Grüner Knollenblätterpilz

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Wer bei uns im Kraichtal im Wald Pilze sammeln will, sollte den Knollenblätterpilz unbedingt kennen. Denn er kommt im Kraichtal in den chrarakteristischen Buchen-Mischwäldern recht häufig vor. Er wird oft mit Champignons verwechselt. Dabei zeigt er deutliche Unterschiede zu den Champignon-Arten: Der Knollenblätterpilz hat keine  braunen Lamellen, sie sind weiß. Zudem ist der Stiel des Knollenblätterpilzes zur Basis hin knollenartig verdickt. Darüber hinaus steckt die knollige Stielbasis noch in den Resten der Pilzhaut. All dies ist beim Champignon nicht der Fall. Leider können schon kleinste Mengen des Pilzes zu tödlichen Vergiftungen führen. Wenn nach dem Verzehr die ersten Vergiftungssymptome auftreten, ist es meist schon zu spät. Auch deswegen sollte beim Sammeln der Pilz vorsichtig herausgedreht werden; nur so wird deutlich, ob eine Knolle vorliegt oder nicht!

 

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

 

Douglasie, Douglasfichte

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Die Douglasie oder Douglasfichte gehört zu den Kieferngewächsen und stammt aus Nordamerika. Sie wird bei uns als forstwirtschaftliche Pflanze genutzt und  kann Wuchshöhen von ca. 60 m erreichen. Sie wächst sehr schnell, was sie für die Forstwirtschaft interessant macht. Bei uns im Kraichtal ist sie ebenfalls recht häufig. Leicht erkennen kann man sie an ihren Zapfen, die wie bei der Fichte nach unten hängen. Die dreizipfeligen Deckschuppen ragen aber über die Samenschuppen hinaus. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind die weichen Nadeln, welche direkt auf dem Zweig aufsitzen und sich leicht abziehen lassen. Dazu kommt noch ein zitrusartiger Geruch, wenn man die Nadeln zerreibt.

 

 

 

 

Weißstorch

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Dank intensiver Schutzmaßnahmen gehört der Weißstorch inzwischen wieder zur Vogelwelt im  Kraichtal. Zwar verschmähte er die angebotene Nisthilfe in den Talwiesen, aber das Storchenpaar baute in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes in Gochsheim sein Nest, das inzwischen wiederholt als Brutstätte diente. Die Altvögel suchen in einem großen Gebiet rund ums Nest Futter für die Jungstörche. Dies lässt sich anhand der Ringnummern belegen. Jungvögel kann man vor allem daran erkennen, dass der Schnabel und die Beine noch schwarz sind. In den letzten Jahren lässt sich verstärkt beobachten, dass Weißstörche nicht mehr auf jeden Fall die traditionellen Flugrouten nutzen. Vielmehr sind einige zu Teilziehern geworden, die in den nächst erreichbaren milden Klimabereichen überwintern (Iberische Halbinsel, Nordafrika).

Schleiereule

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Die Schleiereule ist im Kraichtal noch anzutreffen. Meist kann man sie in abgelegenen Feldscheunen, in Gehöften und Scheunen beobachten. Dass man sie aber in einem alten, hohlen Birnbaum entdeckt, den sie sich offenbar als Ruheplatz ausgesucht hat, ist schon ein Glücksfall. Diese Bilder verdanke ich dem Tipp eines Freundes, der mir seine Entdeckung mitteilte.

Die Schleiereule braucht genau diese kleinzellige Landschaft mit alten Bäumen, Hecken und abgelegenen Gehöften, wo sie nachts auf Jagd gehen kann. Sie jagt Mäuse, Frösche, Insekten. Zur Brut nimmt sie auch angebotene Nisthilfen an. In vielen Gegenden Deutschlands wurde beim Bau einer Scheune oder eines Gehöftes im Dachboden ein sogenanntes „Uhlenloch“ gelassen. Hier konnte sie ein- und ausfliegen und war geschützt. Dies brachte allen einen großen Nutzen, weil sie die Getreideschädlinge wie Mäuse dezimieren konnte. Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die den Nutzen dieser Eule erkannt haben und Hilfen zum Überleben anbieten. In strengen Wintern überleben viele Eulen leider nicht.

Schuppiger Stielporling

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Der Schuppige Stielporling kommt bei uns von Ende April bis in den Sommer  hinein vor. Er ist mit bis zu 50 cm Hutbreite der größte Porling bei uns. Er befällt vor allem Laubbäume. Dabei kann der Schuppige Stielporling auch lebende, aber geschwächte Bäume besiedeln, wo er die Weißfäule hervorruft. Durch sie wird die harte Holzsubstanz (Lignin) abgebaut; das weiche Zellulose-Gewebe kann den Baum nicht mehr stützen. Der Baum bricht ab. In jungem Zustand kann man den Porling essen; im Alter wird er zäh und ungenießbar.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

 

Stockente

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Die Stockente ist die größte europäische Schwimmente. Auch bei uns im Kraichtal kommt sie vereinzelt vor. Bei uns kann man sie an Bachläufen, Gräben oder Teichen beobachten. Teilweise sind die Stockenten auf abgelegeneren, siedlungsfernen Gewässern bei uns aber recht scheu.  Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Männchen haben im Balzkleid einen grün-schillernden Kopf, einen weißen Halsring und einen leuchtend gelben Schnabel. Dazu kommt noch eine lockenförmge Feder im Schwanzbereich.Weibchen sind unauffällig braun gemustert. So fallen die Weibchen beim Bebrüten des Geleges nicht auf. In den Städten hat sich die Stockente oft an den Menschen gewöhnt  und ist in Gärten und Parkanlagen anzutreffen. Da sich Stockenten sowohl mit Hausenten als auch mit anderen Schwimmenten paaren, finden sich in Städten, wo sich viele Arten treffen, oft Mischformen der Stockente mit „Fehlfärbungen“. Dass Enten sich in der Umgebung des Menschen gut zurechtfinden, ist auch dem Umstand zu verdanken, dass Enten sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich nehmen. Sie sind „Allesfresser“.

Die folgenden Bilder entstanden im Mai 2013 am Rhein bei Leopoldshafen, wo sich regelmäßig zahlreiche Schwimmenten einfinden, weil sie dort von Besuchern gefüttert werden. Die abgebildete Ente ist offenbar eine Mischform unter Beteiligung der Stockente (weißer Halsring, Spiegel).

 

Dorngrasmücke

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Das Kraichtal ist für die Dorngrasmücke wie zugeschnitten. Hier findet sie die Geländestrukturen, die sie liebt. Offene Landschaften mit Hecken und Feldflächen, Weinberge oder aufgelassene Grundstücke mit Brombeerhecken. Sogar im niedrigen Brombeergestrüpp am Fuße eines Hochspannungs-Strommastens brütete sie und nutzte den Mast als Bühne für ihren Gesang . Oft singt sie von der Spitze der Sträucher. Typisch ist auch ihr Singflug. Dorngrasmücken waren in den letzten Jahren recht häufig bei uns zu beobachten. Meist sind sie von Ende April bis manchmal in den Oktober hinein hier. Die Überwinterung erfolgt in Afrika.

Neuntöter

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Der Neuntöter gehört zur Gruppe der Sperlingsvögel und zur Familie der Würger. Das sind Vögel, die vor allem am kräftigen Schnabel mit abwärts gebogener Spitze und der dunklen „Augenmaske“ zu erkennen sind. Das Weibchen des Neuntöters zeigt ein anderes Gefieder. Der dunkle Augenstreif fehlt (s. Bild oben). Der Rücken ist braun, die Bauchseite ist hell und mit Mustern versehen. Meist kann man sie auf Sträuchern in Hecken beobachten, wo sie auf Beute lauern. Sie jagen Insekten, Eidechsen, Mäuse, Vögel. Bei uns im Kraichtal sind sie nur vom April bis zum September zu beobachten. Wenn sie aufgeregt sind, wippen sie mit dem Schwanz auf und ab. Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Das Männchen  trägt während der Brutperiode das „Prachtkleid“.