Der Gewöhnliche Froschlöffel kommt im Kraichtal recht selten vor. Er gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse. In Feuchtgebieten ist die Pflanze allerdings weit verbreitet. Der Froschlöffel kann fast einen Meter hoch werden und einen kräftigen Stängel entwickeln. Dabei kann er sowohl untergetaucht als auch vollständig Land wachsen.Wächst er im Wasser, dann bildet er Blätter unterhalb und oberhalb der Wasseroberfläche aus. Die Blattarten  unterscheiden sich im Aussehen. Untergetauchte Blätter sind oft schmal und bandartig, die „Luftblätter haben dagegen  eine breite Blattspreite.Die „Luftblätter“, das sind die Blätter, welche aus dem Wasser ragen, haben eine löffelartige Form. Die Pflanze wächst da, wo es auch Frösche hat. Und schon ist der Name der „Froschlöffel“ erklärt. Innerhalb der Familie der Froschlöffelgewächse gibt es mehrere Arten und Mischformen.Der kräftige Stiel, welcher die pyramidenförmig angeordneten Blütenstände trägt, ist blattlos und zeigt lediglich jeweils kurze Tragblätter unter den Blütenständen. Die Blüten öffnen sich meist  erst am Nachmittag. Die Blüten sind weißlich bis rosafarben. Der Gemeine Froschlöffel wächst an Ufern, in Gräben, Sümpfem und in Teichen. Er ist für den Menschen nur schwach giftig, für Weidetiere kann er aber tödlich giftig sein.