Wenn in den Wäldern im Kraichtal die Buschwindröschen blühen, kann man an einigen Stellen entlang von verschiedenen Gewässern das Gelbe Windröschen entdecken. Es gehört wie das Buschwindröschen, das jetzt die Waldböden in weiße Blütenteppiche  verwandelt, zur Familie der Hahnenfußgewächse. Tatsächlich ist das Gelbe Windröschen aber viel seltener zu finden als das Buschwindröschen. Bei uns findet man es nicht im Wald, sondern vor allem in der Nähe von Gewässern. Dort kann es große Bestände bilden.Wie dies bei vielen Hahnenfußgewächsen der Fall ist, sind alle Pflanzenteile giftig! Typisch sind die 5 gelben Blütenblätter und die zahlreichen Staubblätter. Im Gegensatz zum Buschwindröschen kann das Gelbe Windröschen 1 bis 3 Blüten pro Pflanze haben. Die auffallenden Blüten werden von zahlreichen Insektenarten besucht.Dieses Vorkommen befindet sich entlang eines Grabens, der zur Kraich fließt. Das Gelbe Windröschen ist ein typischer Frühjahrsblüher und blüht im Kraichtal von April-Mai.  Dies ist ein typischer Wuchsort bei uns im Kraichtal. Das Gelbe Windröschen hat hier entlang eines Grabens einen dichten Bestand gebildet, der sich über etliche Meter erstreckt. Der feuchte Lehmböden bildet für die Pflanze einen idealen Untergrund.