Der Satansröhrling kommt im Kraichtal gelegentlich vor. Er gehört innerhalb der Pilze zur Familie der Dickröhrlingsverwandten und wächst in Laubwäldern, wo es kalkhaltige Böden gibt. Es ist ein schöner Pilz.  Aber: Er ist giftig! Es gibt einige Arten, die dem Satanspilz ähneln; diese entwickeln aber Fruchtkörper mit braunen Hüten oder anders gefärbte Stiele.  Bisher sind keine tödlichen Vergiftungen durch den Pilz aufgetreten. Dennoch verursacht das Gift schwere Magen- und Darmprobleme. Deswegen: Nur Pilze  sammeln und  verzehren, die man wirklich kennt!Bei jüngeren Exemplaren sieht der Hut noch wie eine Halbkugel aus. Später breitet er sich aus und kann sehr groß werden. Die Poren sind anfangs noch gelb, später verfärben sie sich rotDer Stiel ist gelb und ist von einem roten Netz überzogen. Bei alten Satanspilzen ist der Stiel blutrot gefärbt. Allmählich beginnt sich auch hier der Stiel rot zu färben.In jungem Zustand sieht der Hut des Satanspilzes wie ein Schotterstein aus. Die Röhren an der Unterseite des Hutes sind anfangs gelb, später werden sie rot. Hier kann man die Röhren sehen, die am Rand noch gelb sind. Später wird die gesamte Hut-Unterseite blutrot gefärbt sein. Diese Aufnahme wurde 4 Tage später gemacht als die übrigen Bilder. Man sieht schon deutliche Unterschiede in der Intensität der Stiel-Färbung.14 Tage später: Der Hut hat sich ausgebreitet und ist jetzt hellgrau-braun-grünlich gefärbt. Teilweise zeigt er auch schon rote Verfärbungen auf der Hutoberfläche. Auf der Unterseite des Hutes sind gerade einige Schnecken am Werk. Auch der Stiel ist jetzt fast ganz rot.

Tipps: Was man beim Sammeln von Pilzen beachten sollte