Die Klappergrasmücke ist im Kraichtal Brutvogel. Sie ist von Ende April bis Oktober bei uns. Ihr Überwinterungsgebiet befindet sich in Ostafrika. Ihren Namen hat sie wegen ihres Gesangs erhalten. Früher, als es noch keine Wasserturbinen und moderne Mühlentechnik gab, konnte man an den Wassermühlen laute, klappernde Geräusche hören, welche durch das Wasserrad und das Mahlwerk verursacht wurden.  Ähnlich wie dieses „Mühlen-Klappern“ klingt auch der Gesang der Klappergrasmücke, die deswegen auch manchmal „Müllerchen“  genannt wird. Die Klappergrasmücke ist die kleinste Grasmückenart bei uns.Der Kopf ist grau und der Rücken ist graubraun gefärbt; die Unterseite ist hell, und die Kehle ist weiß.Ein sicheres Erkennungsmerkmal sind auch die grau abgegrenzten Ohrdecken. Das Auge ist dunkel, aber das untere Augenlid ist weiß. Der Schwanz ist relativ kurz.  Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Bei uns im Kraichtal kann man die Klappergrasmücke in Gärten, Parks und entlang von Hecken beobachten. Klappergrasmücken ernähren sich von Spinnen, kleinen Schnecken, Insekten und deren Larven, aber auch von Beeren. Das napfförmige Nest wird in Bodennähe angelegt. Meist in dichten Hecken und Gebüsch versteckt, besteht es aus Haaren, Gräsern und Halmen. Das Gelege besteht aus bis zu 5 Eiern. Beide Altvögel beteiligen sich am Ausbrüten der Eier. Nach 11 bis 13 Tagen schlüpfen dann die Jungvögel. Nach 11 bis 14 Tagen verlassen die Jungvögel das Nest. Das Füttern der Jungen erfolgt durch beide Partner.  Die Klappergrasmücke lebt sehr heimlich. Meist kann man nur ihren Gesang hören. Zu Gesicht bekommt man sie ganz selten; sie huscht ständig im Gebüsch und in den Hecken hin und her.

Und so hört sich die Klappergrasmücke an …..