Bei uns im Kraichtal ist der Bergmolch noch recht häufig anzutreffen. Die bestehende Landschaftsstruktur mit ihren lichten, gewässerreichen Wäldern, Feldern und Hecken kommt ihm entgegen. Hier finden sich zahlreiche Möglichkeiten zum Ablaichen in den Teichen, Tümpeln und kleinen Seen. Manchmal begnügen sich Bergmolche aber auch mit den wassergefüllten Fahrzeugspuren in den Waldwegen.  Außerhalb der Laichzeit bekommt man ihn nur selten zu sehen. Dies gilt auch für die anderen Molcharten bei uns im Kraichtal.Nach der Laichzeit verlassen die erwachsenen Tiere im Mai wieder das Gewässer und leben den Rest des Jahres an Land. Im Unterschied zu den anderen Molcharten ist die Bauchseite orange bis rot gefärbt und hat keine Flecken.Die drei Bergmolche fielen bei ihrer Wanderung zum Laichgewässer in die Sammeleimer. Noch sind sie in der „Landtracht“. Wenn sie im Laichgewässer ankommen und die Fortpflanzungsperiode beginnt,  verändert sich ihr Aussehen zur „Wassertracht“.  Dabei färbt sich beim Männchen der Rücken blau. Zudem bildet sich ein Kamm auf dem Rücken aus. Mit dem Verlassen der Laichgewässer im Mai nehmen sie wieder die typische Landfärbung, die „Landtracht“ an. Für die Molche bedeuten die Sammelaktionen am „Krötenzaun“ sehr viel; ist doch der Straßenverkehr mit die häufigste Todesursache bei den Bergmolchen.  So tragen die überall stattfindenden Aktionen an den „Krötenzäunen“ während der Laichzeit wesentlich zur Erhaltung dieser besonders geschützten Art bei.Ein männlicher Bergmolch.