Der Grasfrosch gehört zu den Braunfröschen. Wie viele Froscharten verbringt der Grasfrosch die überwiegende Zeit des Jahres an Land. Lediglich in der Paarungszeit und der Zeit der Eiablage bleiben sie in Gewässernähe. Dabei findet man sie an allen Arten langsam fließender oder stehender Gewässer. Meistens stellen sie sich aber an kleinen Teichen und Weihern ein. Diese sollten von der Sonne beschienen werden, aber trotzdem  nicht oder nur ganz selten trocken fallen. Nach der Paarungszeit und Eiablage wandern sie oft in umliegende Flächen ein oder bleiben in der Nähe der Gewässer. Gegen Herbstende suchen sich die Grasfrösche ein frostsicheres Versteck zum Überwintern. Oft wandern sie dann schon in Richtung ihres Laichgewässers, dem sie treu bleiben. Deswegen sind sie oft die ersten Lurche, die sich im Frühjahr an ihrem Laichgewässer einfinden. Tatsächlich entstanden die Fotos in der Nähe eines Kleingewässers, in welchem im Frühjahr einige Laichballen des Grasfrosches zu finden waren. Leider ist das Gewässer aber im Laufe des Sommers ausgetrocknet. Ob die darin befindichen Froschlarven noch rechtzeitig ihre Entwicklung vollenden konnten, ist unklar.Dieser Grasfrosch lebt im Laubmischwald. Man kann ihn auch an der relativ kurzen und stumpfen Schnauze erkennen, welche bei anderen Braunfröschen spitz verläuft. Die Färbung der Grasfrösche kann stark variieren. Die Oberseite ist manchmal gelb, rot, olivbraun oder dunkelbraun gefärbt. Ein Erkennungmerkmal sind die sich im Schulterbereich nähernden Rückenleisten, die dann fast wie ein Dreieck aussehen. Weitere Merkmale der Braunfrösche sind die beidseitigen  dreieckigenSchläfenflecke mit dem darin befindlichen Trommelfell  – und die Querstreifung der Hinterbeine.In diesem Waldteich, der in diesem Sommer allerdings völlig austrocknete, fanden sich im Frühjahr eine Menge Laichballen. Inzwischen führt er wieder etwas Wasser.

 

Es gibt im BLOG einen weiteren Beitrag zum Grasfrosch