Nutrias kann man bei uns im Kraichtal recht häufig beobachten. Von der Kraich aus haben sie auch kleinere Bäche und Teiche für sich erobert. Sie sind geschickte Schwimmer. Die geselligen Tiere leben oft in kleinen Gruppen zusammen. In der Nähe von Siedlungen werden die Tiere oft sehr zutraulich, wenn sie von den Menschen gefüttert werden. Ganz links ist ein Eingang des umfangreichen Baus zu sehen. Und genau hier liegen die Probleme: Nutrias können an den Uferböschungen und Gewässerrändern große Schäden anrichten. Deswegen werden sie auch vielerorts bejagt.

Weiße Nutrias sind dagegen recht selten. Bisher konnte ich im Kraichtal nur 2 weiß gefärbte Tiere beobachten. Der Schwanz, die Schnauzenspitze, Ohren und die Beine sind rosa gefärbt. Die weißen Nutrias bewegten sich innerhalb der kleinen Gruppe  von 4 Tieren völlig unaufgeregt und völlig ruhig. Leider zeigte sich diese Gruppe aber recht scheu und konnte nur hinter dichtem Gehölz fotografiert werden. Nutrias gehören zur Familie der Stachelratten.

Auch das dunkel gefärbte Tier im Vordergrund zeigt Farbvarianten:  Das Fell ist braun mit gelblichen Flecken. Dies wird besonders unter dem Ohr deutlich. Tatsächlich gibt es verschiedene Farbschläge bei den Nutrias. Ein weiteres weißes Tier befindet sich direkt dahinter. Lediglich die Schnauzenspitze und ein Teil des Schwanzes sind sichtbar.

Diese beiden Tiere ruhen eng aneinadergeschmiegt direkt am Wasser in der Nähe des Baus.

Der Gang zum Wasser ist völlig unspektakulär. Nutrias sind geschickte Kletterer.

  Ein kleines Stück noch …

Plumps! – Jetzt kann es weitergehen!

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