Die Hausspitzmaus ist eine Tierart, die extensiv genutzte offene Flächen liebt: Brachen, Wiesen, Hecken, Holz- und Steinhaufen, aber auch Gärten. Meist lebt sie in der Nähe menschlicher Siedlungen. Im Herbst wandert sie dann in Gebäude wie Schuppen, Holzlagerstätten oder Scheunen ein, wo sie überwintern kann.

Sie ist etwas größer als die Gartenspitzmaus und in ihrem Fell finden sich rotbraun gefärbte Bereiche.

Die Tiere sind meist nachtaktiv. Sie ernähren sich vor allem von Insekten und deren Larven, Spinnentieren und Schnecken. Die Paarungszeit erstreckt sich von Februar bis Oktober. Ein Weibchen kann bis zu 4mal jeweils 4-5 Junge bekommen. Manchmal können es aber auch mehr Junge sein. Die Jungtiere des ersten Wurfes sind bereits im Sommer des gleichen Jahres geschlechtsreif. Daraus ergibt sich natürlich eine große Zahl an Nachkommen.  Hausspitzmäuse haben eine große Anzahl an Fressfeinden: Eulen, Greifvögel und Marder (z.B. Wiesel) ernähren sich von Spitzmäusen.

In der freien Natur beträgt die Lebensdauer maximal 30 Monate; in Gefangenschaft können dies bis zu 36 Monate sein.