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Zauneidechse

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Die Zauneidechse ist die häufigste Eidechse im Gebiet. Auch sie ist wärmeliebend. Deswegen sieht man sie oft an sonnigen Stellen, wo sie sich aufwärmt. Aber auch ihr Bestand ist gefährdet. Deswegen sind Trockenmauern und geschützte, sonnige Stellen, aber auch Hecken mit Totholz, alte Bäume und Baumstümpfe für sie überlebenswichtig. Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Die Zauneidechsen ziehen sich ab August in geschützte Plätze im Untergrund zurück. Ende März/Anfang April kommen zuerst die Männchen und dann die Weibchen wieder an die Oberfläche.  Die Zauneidechse ist bei uns streng geschützt. Sie steht mittlerweile auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

 

Reptilien bei uns im Kraichtal

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Reptilien sind die Wärmespezialisten im Gebiet. Sie werden durch die Außentemperaturen aufgeheizt und tanken im Sonnenlicht Bewegungsenergie. Deswegen findet man sie oft an Trockenmauern oder sonnenbeschienenen Stellen, wo sie sich auf „Betriebstemperatur“ bringen lassen. Diese Tiergruppe ist bei uns vor allem durch die Zauneidechse vertreten; zur Tiergruppe gehören bei uns noch Schlangen und Schildkröten. Diese sind aber bei uns sehr selten geworden; lediglich die Ringelnatter und ganz vereinzelt die Schlingnatter sind hier mit viel Glück zu entdecken. Giftige Schlangen gibt es im Kraichtal nicht, dafür aber in manchen Teichen und kleinen Seen ausgesetzte Exemplare der Amerikanischen Schmuckschildkröte (siehe Bild!).  Die heimischen Reptilien sind bei uns gefährdet. Aber jeder kann etwas zum Schutz der Reptilien tun: Trockenmauern oder kleine Anhäufungen von Steinen in sonniger Lage können in jedem Garten Rückzugsräume für die Eidechsen bieten.