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Rotkehlchen

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Das Rotkehlchen gehört innerhalb der Sperlingsvögel zur Gruppe der Drosseln. Wie alle Drosselarten ist auch der Gesang des Rotkehlchen einer der eindrucksvollsten innerhalb der heimischen Vogelwelt. Bei uns im Kraichtal kann man es in großen Gärten, Parks, Wäldern oder Feldhecken beobachten. Es baut sein Nest in Bodennähe in Baumstümpfen, zwischen Baumwurzeln und bodennahen Höhlungen. Sein perlender Gesang fällt im Frühjahr auch durch seine Lautstärke auf. Das Rotkehlchen ist das ganze Jahr über bei uns. Seinen Namen hat es, weil das Gesicht, der Hals und große Teile der Brust rostrot sind. Die Rückseite ist graubraun, eine ideale Anpassung an den Lebensraum. Wie die meisten Drosseln sucht es seine Nahrung in Bodennähe und auf dem Boden. Im Sommer ernährt sich das Rotkehlchen vor allem von Insekten und anderen Kleintieren. Im Winter kann man es überall dort finden, wo es Früchte und Samen gibt. Futterstellen besucht sie ebenfalls, dort sucht sie aber am Boden nach heruntergefallenen Futterbestandteilen aus den Futtersilos und Futterhäuschen. Das Rotkehlchen ist recht neugierig und meist wenig scheu.

Wenn sich das Rotkehlchen bei Kälte aufplustert, sieht es wie eine Kugel aus.

Im Winter wird alles genau untersucht, was nach Nahrung aussieht.

Der Gesang des Rotkehlchens ist stimmgewaltig und sehr melodisch. Vor allem fallen die perlenden, silbrig klingenden hohen Töne im Gesang auf.

Das Gefieder der Jungvögel ist grob gefleckt und zeigt kein Rot. Lediglich der Schwanz ist rostbraun gefärbt.

 

 

 

 

Vogelbad – bei 9 Grad

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Ende Oktober. Eine Pfütze vor einer Feldhecke. Außentemperatur:  9°C.  Dichtes Gedränge. Bergfinken, Bluthänflinge, Buchfinken,  Distelfinken, Grünfinken,  und sogar ein Rotkehlchen baden ausgiebig. Aber zuerst ist Trinken angesagt. Pfützen in der Nähe von Hecken oder anderen Gehölzen sind sehr beliebt, weil sie Verstecke und Fluchtmöglichkeiten bieten. Beim Baden sind die Vögel stets fluchtbereit. Ein fremdes Geräusch oder eine Bewegung – aber auch das Verhalten eines anderen badenden Vogels löst meist bei allen Badenden den Fluchtreflex aus. Aber nach wenigen Minuten kommen die Vögel an die Badestelle zurück. Die Vögel baden  nicht, weil es ihnen zu warm ist. Das Bad dient vor allem der Gefiederpflege. Sogar im Winter, wenn sich bei Tauwetter Pfützen bilden, kann man oft Vögel beim Baden beobachten.

Buchfink (links) und Bluthänfling (rechts)

Bergfink

Buchfink, Distelfink, Grünfink und Bluthänfling (v. links)