Der Kiebitz ist ein schwarz und weiß gefärbter Regenpfeifer in Taubengröße. Aus der Nähe betrachtet glänzt sein Gefieder und am Hinterkopf steht eine lange, dünne „Federholle“ ab. Auffallend ist auch sein „schaukelnder“ Flug, vor allem aber der akrobatische Flug und seine Rufe während der Brutzeit.  Er brütet in Feuchtwiesen, Sümpfen und Gewässerrändern. Er leidet sehr unter dem Verschwinden dieser Gebiete. Seine Zahl hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Das Titelbild zeigt einen Trupp Kiebitze beim Anflug auf ein Feld in Kraichtal.

Vor einigen Jahrzehnten war der Kiebitz im Kraichtal entlang der Kraichbachniederung noch regelmäßig Brutvogel. Durch das Verschwinden vieler Feucht- und Sumpfwiesen durch das Anlegen von Industrie- und Wohngebieten ist er aber aus unserem Gebiet verschwunden. Doch kann man ihn jedes Jahr im Frühjahr und Herbst beobachten, wenn er in großen Trupps auf seinem Zug in den Süden bei uns Rast macht. Dann kann man ihn auf abgeernteten Feldern oder Wiesen und Weiden beobachten, wo er nach Insekten sucht.

 

Oft schließen sich den Trupps auch andere Vogelarten an.