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Vogelbad – bei 9 Grad

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Ende Oktober. Eine Pfütze vor einer Feldhecke. Außentemperatur:  9°C.  Dichtes Gedränge. Bergfinken, Bluthänflinge, Buchfinken,  Distelfinken, Grünfinken,  und sogar ein Rotkehlchen baden ausgiebig. Aber zuerst ist Trinken angesagt. Pfützen in der Nähe von Hecken oder anderen Gehölzen sind sehr beliebt, weil sie Verstecke und Fluchtmöglichkeiten bieten. Beim Baden sind die Vögel stets fluchtbereit. Ein fremdes Geräusch oder eine Bewegung – aber auch das Verhalten eines anderen badenden Vogels löst meist bei allen Badenden den Fluchtreflex aus. Aber nach wenigen Minuten kommen die Vögel an die Badestelle zurück. Die Vögel baden  nicht, weil es ihnen zu warm ist. Das Bad dient vor allem der Gefiederpflege. Sogar im Winter, wenn sich bei Tauwetter Pfützen bilden, kann man oft Vögel beim Baden beobachten.

Buchfink (links) und Bluthänfling (rechts)

Bergfink

Buchfink, Distelfink, Grünfink und Bluthänfling (v. links)

 

 

Grünfink oder Grünling

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Der Grünfink gehört innerhalb der Gruppe der Sperlingsvögel zu den Finken. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten ist der Grünfink, ähnlich wie der Haussperling, zu einem „Kulturfolger“ des Menschen geworden. Sein ursprünglichen Lebensräume waren der Waldrand, vor allem aber offene Feldfluren mit Hecken. Heute kann man ihn sogar in kleineren Gärten finden, wenn es dort eine dichte Hecke oder Bäume gibt. Sogar mitten in den Großstädten ist er ein typischer Vogel der Parks, Friedhöfe oder sonstigen Grünanlagen.

Seinen Namen verdankt er seiner Gefiederfarbe. Ein Merkmal sind aber die gelben Federn an den Flügelrändern und am Schwanz. Das Weibchen ist weniger auffällig gefärbt. Der kräftige Schnabel gibt einen Hinweis auf die Ernährung. Grünfinken ernähren sich von Samen oder Beeren und im Winter von ölhaltigen Sämereien. Selbst die Jungvögel werden überwiegend mit pflanzlicher Nahrung großgezogen. Im Winter ist er ein häufiger Gast an den Futterstellen. Dabei kann er sehr zutraulich sein.