Die Sumpfdotterblume gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist im Kraichgau häufig zu finden. Sie kommt in Auwäldern, Bachufern, Gräben und Sumpfwiesen vor. Weil es im Kraichtal noch genügend Auwälder und Gräben gibt, aber auch feuchte Stellen in Auwiesen, ist die Sumpfdotterblume bei uns im Kraichtal noch nicht gefährdet. In einigen Bundesländern steht sie aber schon auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten. Sie blüht von März bis in den Mai – und kann im Spätjahr noch eine Herbstblüte haben.

Die großen gelben Blüten und die fleischigen, herzförmigen Blätter fallen in den Auwäldern auf.

Leider enthält auch die Sumpfdotterblume einige Giftstoffe, die auch beim Menschen zu erheblichen Beschwerden führen können. Nach Hautkontakten können Ausschläge entstehen, werden Teile der Pflanze verzehrt, so kann dies Schwindel, Krämpfe, Erbrechen und Wassereinlagerungen zur Folge haben.

Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, die Verbreitung der Samen geschieht durch den Regen. Erst wenn es regnet, öffnen sich die Fruchkapseln. Regen spült die Samen heraus.  Die Samen sind schwimmfähig – und so kann sich die Sumpfdotterblume an den Gewässerrändern ansiedeln und damit ausbreiten.