Springfrösche gehören in Deutschland zu den selteneren Froscharten. Auch bei uns im Kraichtal ist er nicht häufig zu beobachten. Bei den Froschwanderungen im letzten Jahr wurden zum Beispiel nur vereinzelte Exemplare gesichtet. Der Springfrosch gehört zu den Braunfröschen, weil diese nicht grün sondern braun gefärbt sind. Verwandte Arten sind vor allem der Grasfrosch und der Moorfrosch (dieser kommt bei uns in Kraichtal nicht vor). Der Springfrosch hat seinen Namen, weil er von den einheimischen Amphibien am weitesten (bis zu 2 m) und am höchsten (bis 75 cm) springen kann. Dies verdankt er seinen kräftigen und langen Hinterbeinen. Er besiedelt lichte Wälder in den wärmeren Gebieten in Deutschland. Zur Eiablage sucht er Teiche, Tümpel, kleine Seen aber auch manchmal Wassergräben auf.

Kennzeichen des Springfrosches sind seine spitze Schnauze  und sein großes Trommelfell, das fast so groß ist wie das Auge. Die Färbung kann von hellbraun, graubraun bis rotbraun variieren.

Der Springfrosch legt Laichballen mit bis zu 1800 Eiern in den Gewässern ab, die er an Pflanzen oder Ästen befestigt.

Die Laichgewässer, welche der Springfrosch bevorzugt, sollen flache Uferbereiche und sonnenbeschienene Uferabschnitte aufweisen. Der Springfosch ist streng geschützt.