Bei uns im Kraichtal gibt es zahlreiche Walnussbäume. Man findet sie überall auf den Feldern oder Streuobstwiesen. Aber dieser mächtige, schon viele Jahrzehnte alte und ca. 20 m hohe Walnussbaum ist in meinen Augen ein beeindruckendes Naturdenkmal. Seine leicht asymetrische Form seine Höhe, aber auch seine weit ausladenen Äste machen ihn zu einem Blickfang auf den Hügeln zwischen Münzesheim und Oberacker.Nach jedem Unwetter oder starken Sturm, wie sie in den letzten Jahren bei uns fast zur Regel geworden sind, schaue ich nach, ob er noch steht. Doch bis zum heutigen Tag hat er all diese Stürme und Unwetter mehr oder weniger unbeschadet überlebt. Und noch immer  bringt er Früchte, wenn es keinen Frühjahres-Frost gibt, wie dies im letzten Jahr leider der Fall war.Der weit ausladende untere Ast ist ca. 11,5  Meter lang und überspannt den befahrenen „Feldweg“, wie man die heutigen „Wirtschaftswege“ früher nannte.

So sieht der Ast in Stammnähe aus. Er befindet sich in 3 m Höhe vom Boden aus und hat in Stammnähe bei einem Durchmesser von 45 cm einen Umfang von ca. 1,4 m.

Ein Blick in die Baumkrone zeigt, dass er mit der Waldrebe und dem Efeu zu kämpfen hat. Aber noch behält er die Oberhand, obwohl ihm die beiden Pflanzen sicher zu schaffen machen.Der Stamm hat in einem Meter Höhe einen Durchmesser von 95 cm. Da der Stamm nicht ganz rund ist, ist sein Umfang zwischen 2 m und 3 m groß. Bleibt zu hoffen, dass er noch recht lange allen Widrigkeiten trotzen kann. Ich wünsche ihm jedenfalls viel Glück!