Der Rotfußröhrling gehört zu den Röhrenpilzen. Er ist ein typischer Herbstpilz – und er ist essbar. Es gibt ihn in vielen Variationen und Färbungen; oft verfärbt er sich  – je nach Art – intensiv blau oder gelb. Man kann ihn im Laub- und Nadelwald von Juni bis Oktober finden. Er hat einen leicht säuerlichen Geschmack und eignet sich vor allem für Mischpilz-Gerichte. Allerdings sollten nur junge und festfleischige Exemplare verspeist werden! Rotfußröhrlinge sind oft von Pilzen befallen. Dies macht den Pilz ungenießbar und giftig. Bei uns im Kraichtal ist er in diesem Jahr – wie viele andere Pilzarten auch – wegen der lang anhaltenden Trockenheit nicht sehr häufig.

Hinweis für Pilzsammler: Grundsätzlich sollte man nur die Pilze sammeln, die man genau kennt!

Dieser Rotfußröhrling ist von einem Pilz befallen – und damit ungenießbar geworden. Die gelbe Röhrenschicht unter dem Hut verfärbt sich blau, wenn man seine Festigkeit prüft. Die Färbung tritt sehr schnell auf. Auf dem Bild sieht man die beginnende Verfärbung (Daumen-Abdruck).

Ein weiteres Merkmal: Fraßstellen färben sich im Bereich des Hutes oft rot.

 

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.