Die Ringeltaube ist die größte einheimische Taubenart. Auch sie ist eine typische Bewohnerin der Feldflur. Allerdings kann man sie seit einigen Jahren auch in der Nähe der menschlichen Siedlungen antreffen.  So brütet sie auch in geeigneten Biotopen (Parkanlagen, große Gärten) in den Dörfern. Ihr Kennzeichen ist der weiße Seitenfleck (sieht von weitem wie ein Ring aus, ist aber keiner) am Hals. Dazu fällt beim Fliegen ihr weißes Band auf  den Flügeln auf. Ein weiteres Merkmal ist das laute Flügelklatschen, wenn sie aufgeschreckt bei Gefahr startet. Ebenso fällt ihr Balzflug auf.  Dieser ist gekennzeichnet durch einen kurzen, sehr steilen Aufstieg mit Flügelklatschen – und anschließendem Abwärtsgleiten mit steif gehaltenen Flügeln und gespreizten Steuerfedern.

Hier kann man auch die leicht weinrote Brust erkennen, die zum Bauch hin blasser und heller wird.

Im  Winter kommen viele Ringeltauben zu uns ins Kraichtal und bilden dort oft riesige Schwärme mit mehreren Hundert Vögeln. Auch an den verschiedensten Futterstellen kann man sie beobachten, wie hier gemeinsam mit Buchfinken.

Dieser Schwarm vom Winter bestand aus mindestens 500 Vögeln, die in mehreren Ketten über das gesamte Feld verteilt waren.