Der Hufeisenklee oder Schopfige Hufeisenklee gehört zur artenreichen Familie der Schmetterlingsblütler. Den Namen hat die Familie erhalten, weil die Blüten in ihrer Form Schmetterlingen ähneln. Warum der Hufeisenklee seinen Namen hat, wird in diesem Beitrag noch geklärt. Im Kraichtal findet man den Hufeisenklee an Wegrändern, Magerrasen, Böschungen oder Waldrändern. (Verwandte Pflanzen sind zum Beispiel, Klee, Luzerne, Wicken, Bohnen und Erbsen)

Der Hufeisenklee kann dichte Rasen bilden und kann Wuchshöhen von  25 cm erreichen. Im Kraichtal kommt er überall dort vor, wo er geeignete Böden findet. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Hummeln und Bienen. Die Pflanze wird gerne von Schafen gefressen.  Tatsächlich können die Samen  nur auskeimen, wenn sie zuvor gefressen wurden und den Magen und Darm passiert haben.

Der Hufeisenklee blüht je nach Witterung von Mai bis September. Er bildet Hülsenfrüchte aus.

Ab August sind die Früchte reif. Dann zerfallen die Hülsenfrüchte in mehrere Teile, die wie Hufeisen aussehen.  Jeder Teil beinhaltet einen Samen. Wegen der hufeisenförmigen Teile der Hülsenfrüchte hat die Pflanze ihren Namen erhalten.