Der Feuersalamander gehört zur Gruppe der Schwanzlurche. Innerhalb dieser Gruppe ist er die größte Art. Wie viele unserer heimischen Amphibienarten ist auch der Feuersalamander geschützt. Bei uns ist er vorwiegend im Wald zu finden, wo er  vor allem bei Regentagen oder nachts aktiv ist. Er braucht klare, saubere Bäche und Quellen. Die Paarung erfolgt an Land. Im Gegensatz zu anderen Amphibienarten legt das Weibchen  keine Eier ab – sondern voll ausgebildete Jungtiere, die allerdings noch durch Kiemen atmen. Die Jungtiere setzt sie in den Gewässern seines Lebensraumes ab, wo sich die jungen Feuersalamander vor allem in den Stillwasserzonen aufhalten und von dortigen Kleinlebewesen ernähren. Auch der Feuersalamander leidet unter dem Verschwinden vieler Kleingewässer, aber auch durch einen Pilz, der den Bestand der Tierart stark bedroht. Im Winter zieht sich der Feuersalamander in frostgeschützte Stellen zurück. Aber in milden Wintern kann er auch beobachtet werden. Der Feuersalamander war der Lurch des Jahres 2016.