Zur Zeit sind sie wieder unterwegs: die Eichelhäher in kleinen Trupps. Man kann sie vor allem in den Streuobstwiesen, entlang von Hecken und an Waldrändern beobachten, wenn sie dort umherstreifen. Eichelhäher haben im Herbst umfangreiche Vorräte angelegt, von denen sie im Winter und Frühjahr leben. Es sind vor allem Sämereien, Nüsse und Eicheln, die sie in zahlreichen Verstecken deponiert haben. Ihr Gedächtnis ist phänomenal. Tatsächlich finden sie einen Großteil der Vorräte wieder, die sie in den unterschiedlichen Verstecken deponiert haben. Weil sie aber nicht alle finden, können einige der Nussfrüchte auskeimen und zur Verjüngung des Bestandes beitragen.

Zielsicher hat sich der Eichelhäher aus einem Depot bedient. Unter einem Apfelbaum in Hanglange hat er sich unter einem Grasbusch eine Nuss geholt. Die klemmt er  zwischen den Beinen und dem Ast fest und beginnt, sie zu bearbeiten. Immer wieder hält er inne und schaut, ob er beobachtet wird. Dann beginnt er, mit dem Schnabel die Nuss zu bearbeiten.

Offenbar hat er eine Walnuss in Bearbeitung.

Und es ist ihm gelungen, sie zu öffnen.

Und die Suche geht weiter …. Und was er nicht findet, kann auskeimen und wachsen …..