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Zilpzalp

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Die meisten von uns haben ihn sicher schon gehört: den Gesang des Zilpzalps: Dieser klingt nämlich so, wie der Vogel heißt: „Zilp-zalp“. Der Zilpzalp ist eine Zwillingsart des Fitislaubsängers und gehört wie dieser zu den Zweigsängern. Vom Aussehen her kann er leicht mit dem Fitis verwechselt werden, aber es gibt einige deutliche Unterschiede. Die Beine des Zilpzalps sind dunkel bis schwarz. Dies gilt auch für den Schnabel. Seine Brustseite ist deutlich dunkler. Der weiße Augenring ist vorn und hinten vom dunklen Augenstreif unterbrochen.

Manchmal kann man ihn auch in Pfützen beim Baden beobachten.

Der Zilpzalp ist bei  uns  von März bis Oktober; er überwintert vorwiegend im Mittelmeeerraum. Bei uns im Kraichgau ist er häufig und regelmäßig zu hören. Seine bevorzugten Lebensräume sind Waldränder, Feldhecken, Parks und große Gärten. Das Nest ist ähnlich gebaut wie beim Fitis, ist aber in der Regel weiter vom Boden entfernt.

 

Fitis-Laubsänger

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Der Fitislaubsänger oder Fitis ist ein Vogel des Waldes, aber auch in Feldhecken, Parks und Gärten mit Laubgehölzen und in Feuchtgebieten ist er zu Hause. Bei uns im Kraichtal ist er noch recht häufig anzutreffen. Allerdings ist er ein Sommervogel, der von April bis September bei uns beobachtet werden kann. Im Herbst zieht er ins tropische Afrika. Die Oberseite ist grünlich bis olivbraun, die Unterseite ist gelblichweiß gefärbt.

Er gehört zu den kleinen Vögeln, ist zierlich mit dünnen Beinen und spitzem Schnabel. Er bewegt sich rastlos, wenn er im Bereich der Baumwipfel auf Insektenjagd geht. Man kann ihn leicht mit dem Zilpzalp verwechseln, allerdings hat er hellere Beine und einen ausgeprägteren Augenstreif der deutlich länger und heller ist, als dies beim Zilpzalp der Fall ist. Wenn beide singen, kann man sie allerdings nicht mehr verwechseln. Der Gesang des Fitislaubsängers ist variabler und melodischer.

Der Fitis sammelt gerade auf dem Waldboden Material für sein Nest. Dieses besteht auf Moos und Gras und in diesem Fall auch aus Holz- und Rindenfasern.

An dieser Stelle war ein Holzlagerplatz, und es finden sich noch genügend Teile der geschälten Rinde, von der er einige Stückchen anzupft. Der Fitis ist ein Bodenbrüter, der sein Nest in dichtem Gebüsch gut versteckt. Das Nest hat ein Dach und einen seitlichen Eingang. Zur Tarnung werden oft Gegenstände aus der Umgebung verwendet.