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Eichelhäher sind unterwegs

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Zur Zeit sind sie wieder unterwegs: die Eichelhäher in kleinen Trupps. Man kann sie vor allem in den Streuobstwiesen, entlang von Hecken und an Waldrändern beobachten, wenn sie dort umherstreifen. Eichelhäher haben im Herbst umfangreiche Vorräte angelegt, von denen sie im Winter und Frühjahr leben. Es sind vor allem Sämereien, Nüsse und Eicheln, die sie in zahlreichen Verstecken deponiert haben. Ihr Gedächtnis ist phänomenal. Tatsächlich finden sie einen Großteil der Vorräte wieder, die sie in den unterschiedlichen Verstecken deponiert haben. Weil sie aber nicht alle finden, können einige der Nussfrüchte auskeimen und zur Verjüngung des Bestandes beitragen.

Zielsicher hat sich der Eichelhäher aus einem Depot bedient. Unter einem Apfelbaum in Hanglange hat er sich unter einem Grasbusch eine Nuss geholt. Die klemmt er  zwischen den Beinen und dem Ast fest und beginnt, sie zu bearbeiten. Immer wieder hält er inne und schaut, ob er beobachtet wird. Dann beginnt er, mit dem Schnabel die Nuss zu bearbeiten.

Offenbar hat er eine Walnuss in Bearbeitung.

Und es ist ihm gelungen, sie zu öffnen.

Und die Suche geht weiter …. Und was er nicht findet, kann auskeimen und wachsen …..

Eichelhäher

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Man hört ihn öfter, als man ihn aus der Nähe beobachten kann. Eichelhäher sind sehr scheu und warnen mit einem lauten Rätschen die ganze Umgebung vor Gefahren. Eichelhäher gehören innerhalb der Singvögel zu den Krähenverwandten, den Rabenvögeln. Ursprünglich sind Eichelhäher typische Waldbewohner. Ihren Namen haben sie, weil sie massenweise Eicheln sammeln, um damit einen Wintervorrat anzulegen. Da sie nicht alle Samen wieder finden, werden sie auch manchmal als „Förster des Waldes“ bezeichnet. Bei ums im Kraichtal findet man ihn überall in Waldnähe, vor allem aber im Bereich der Streuobstwiesen, wo er außerhalb der Brutzeit in kleinen Trupps unterwegs ist. Im Frühjahr und in den Sommermonaten ernährt er sich vor allem von tierischer Nahrung. Aber auch Beeren, Früchte, Kernobst oder Pilze werden verzehrt. Im Winter greift er auf seine gesammelten Vorräte (Eicheln, Nüsse, Bucheckern, etc.) zurück. In Gärten, Parks und Hecken macht  aber auch er vor den Nestern anderer Vögel nicht Halt.  Aber auch sein eigenes Gelege wird durch andere „Nesträuber“ wie Eichelhäher, Elstern, Eichhörnchen oder z.B. dem Gartenschläfer bedroht. Neben seinem Ruf sind die blau-schwarz gebänderten Federn an den Flügeln charakteristisch, die oft als Trophäen auf den Hüten der Jäger landeten. Denn in den vergangenen Jahrzehnten wurde er gnadenlos bejagt, weil er im Verdacht stand, Gelege von Rebhuhn und Fasan zu plündern.