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Schafstelze

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Auch die Schafstelze aus der Familie der Pieper und Stelzen kommt bei uns im Kraichtal vor. Sie brütet bei uns vor allem auf feuchten Wiesen, aber auch auf Feldern und Äckern. Hier sind auch die Aufnahmen entstanden. Es gibt verschiedene Gefiedervarianten unter den Schafstelzen. So ist es nicht immer leicht, die genaue Unterart zu bestimmen. Deutliche Unterschiede zur Bachstelze ist der etwas kürzere Schwanz, der bei der Gebirgsstelze erheblich länger ist. Vor allem an der tief gelb gefärbten Unterseite unterscheidet sie sich von den anderen Stelzenarten. Der Kopf ist blaugrau und der dicke Oberaugenstreif sind weitere Kennzeichen. Dazu kommt der weiße Bartstreif zwischen der dunklen Kopfseite und der gelben Kehle.

Männchen im Frühjahr kurz vor dem fertigen Prachtkleid. Die Wangenseite wird dunkelgrau, der Scheitel färbt sich blaugrau.

Jetzt ist das Männchen im Prachtkleid. Kräftiges Gelb an der Kehle und Bauchseite; dunkles Blaugrau an den Wangen und am Scheitel, dazu der leuchtend weiße Überaugenstreif.

Das Weibchen der Schafstelze ist viel blasser gefärbt.

Weibliche Schafstelzen in einem Maisfeld

Schafstelzen sind Bodenbrüter. Sie legen ihr Nest gewöhnlich in dichter Vegetation an. Normal sind 2 Jahresbruten mit jeweils 5-6 Jungen.

Hier geht es um das Revier

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Ein Feldlerchen-Männchen bewacht sein Revier. Es sitzt auf den Blättern, damit es eine bessere Übersicht hat. Offenbar hat er einen Konkurrenten gesichtet oder gehört. Der Federkamm am Hinterkopf ist schon leicht gesträubt – ein Zeichen der Erregung. Das Revier wird mit allen Mitteln verteidigt.

Wer singt, der meldet Revierbesitz an! Tatsächlich! Wagt doch ein anderes Männchen in seinem Revier zu singen! So geht das aber nicht!

Und schon geht es los!

Und nun beginnt ein heftiger Luftkampf um das Revier!

Der Rivale ist weg – Landung

Die Sache ist vorerst mal gelaufen!

 

Mönchsgrasmücke

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Die Mönchsgrasmücke ist bei uns ein typischer Vogel der Gärten, Parks, lichten Wälder und Feldgehölze. Sie ist bei uns Sommervogel; das heißt, sie ist etwa von Anfang April bis Mitte September bei uns. Während der Brutzeit kann man ihren wunderschönen, abwechslungreichen und melodiösen Gesang hören. Die Mönchsgrasmücke gehört zur Familie der Grasmücken, von der bei uns einige Arten im Sommer regelmäßig brüten. Der Name „Grasmücke“ kommt nicht etwa daher, dass diese Vögel im Gras Mücken fangen – sondern das Wort stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Grauschlüpfer“ . Tatsächlich ist die Grundfarbe vieler Grasmücken-Arten ein helles Grau oder Graubraun – und sie bewegen sich in Büschen und Hecken; sie schlüpfen also ständig im Unterholz herum oder sind  im Gebüsch versteckt. Manche Arten – zum Beispiel die Gartengrasmücke – kann man eher hören als dass man sie sieht.

Eine männliche Mönchsgrasmücke. Der Rücken ist dunkelgrau, die Brust grauweiß. Auf dem Kopf hat das Männchen eine schwarze Kappe. Der Name „Mönchsgrasmücke“ leitet sich wahrscheinlich vom Aussehen der Vögel ab.  Als Vorbild mag die Ordenskleidung der Dominikaner gegolten haben, die eine weiße Kutte, einen schwarzen Überwurf und ein schwarzes Käppchen trugen.

Mönchsgrasmücken ernähren sich vor allem von Insekten, aber auch von den verschiedensten Früchten und Beeren. Die Brutzeit dauert  je nach Witterung bei uns von April bis Juli. Bei günstigen Nahrunsbedingungen erfolgen 1-2 Jahresbruten.

Weibchen der Mönchsgrasmücke. Im Gegensatz zu den Männchen kann man die Weibchen an ihrer braunen Kappe erkennen. Jungvögel haben ebenfalls eine braune Kappe.

Zilpzalp

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Die meisten von uns haben ihn sicher schon gehört: den Gesang des Zilpzalps: Dieser klingt nämlich so, wie der Vogel heißt: „Zilp-zalp“. Der Zilpzalp ist eine Zwillingsart des Fitislaubsängers und gehört wie dieser zu den Zweigsängern. Vom Aussehen her kann er leicht mit dem Fitis verwechselt werden, aber es gibt einige deutliche Unterschiede. Die Beine des Zilpzalps sind dunkel bis schwarz. Dies gilt auch für den Schnabel. Seine Brustseite ist deutlich dunkler. Der weiße Augenring ist vorn und hinten vom dunklen Augenstreif unterbrochen.

Manchmal kann man ihn auch in Pfützen beim Baden beobachten.

Der Zilpzalp ist bei  uns  von März bis Oktober; er überwintert vorwiegend im Mittelmeeerraum. Bei uns im Kraichgau ist er häufig und regelmäßig zu hören. Seine bevorzugten Lebensräume sind Waldränder, Feldhecken, Parks und große Gärten. Das Nest ist ähnlich gebaut wie beim Fitis, ist aber in der Regel weiter vom Boden entfernt.

 

Fitis-Laubsänger

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Der Fitislaubsänger oder Fitis ist ein Vogel des Waldes, aber auch in Feldhecken, Parks und Gärten mit Laubgehölzen und in Feuchtgebieten ist er zu Hause. Bei uns im Kraichtal ist er noch recht häufig anzutreffen. Allerdings ist er ein Sommervogel, der von April bis September bei uns beobachtet werden kann. Im Herbst zieht er ins tropische Afrika. Die Oberseite ist grünlich bis olivbraun, die Unterseite ist gelblichweiß gefärbt.

Er gehört zu den kleinen Vögeln, ist zierlich mit dünnen Beinen und spitzem Schnabel. Er bewegt sich rastlos, wenn er im Bereich der Baumwipfel auf Insektenjagd geht. Man kann ihn leicht mit dem Zilpzalp verwechseln, allerdings hat er hellere Beine und einen ausgeprägteren Augenstreif der deutlich länger und heller ist, als dies beim Zilpzalp der Fall ist. Wenn beide singen, kann man sie allerdings nicht mehr verwechseln. Der Gesang des Fitislaubsängers ist variabler und melodischer.

Der Fitis sammelt gerade auf dem Waldboden Material für sein Nest. Dieses besteht auf Moos und Gras und in diesem Fall auch aus Holz- und Rindenfasern.

An dieser Stelle war ein Holzlagerplatz, und es finden sich noch genügend Teile der geschälten Rinde, von der er einige Stückchen anzupft. Der Fitis ist ein Bodenbrüter, der sein Nest in dichtem Gebüsch gut versteckt. Das Nest hat ein Dach und einen seitlichen Eingang. Zur Tarnung werden oft Gegenstände aus der Umgebung verwendet.

 

Zaunkönig

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Der Zaunkönig ist einer der  kleinsten Singvögeln bei uns im Kraichtal, hat aber eine laute, beeindruckende Stimme. Auch sein schmetternd vorgetragenes Lied ist sehr melodisch. Der Zaunkönig ist ein sehr guter Sänger. Vor allem während der Brutzeit, wenn er auf Ästen oder Büschen im Wald sein Lied vorträgt, kann man ihn beobachten. Er gehört innerhalb der Sperlingsvögel zur Familie der Zaunkönige. Ein typisches Kennzeichen von ihm ist neben seiner geringen Größe auch sein meist steil aufgerichteter, kurzer Schwanz. Er bevorzugt Wälder mit dichtem Unterwuchs oder Hecken – und ist meist in Gewässernähe anzutreffen. Im Winter kann man ihn aber auch in Siedlungsnähe beobachten, wo er nach in den Gärten nach tierischer Nahrung sucht.

Sogar im Winter kann man ihn manchmal singen hören; deswegen erhielt er in manchen Gegenden den Namen „Schneekönig“.

Der lange, spitze Schnabel zeigt, dass er sich überwiegend von Insekten und Kleintieren ernährt. Auch der gelbweiße Augenstreif ist eines seiner typischen Merkmale.

Der Zaunkönig baut sein kugelförmiges Nest mit seitlichem Eingang immer sehr gut versteckt in Bodennähe in Gebüschen, Totholz oder sogar in aufgelassenen Bruthöhlen anderer Vogelarten (z.B. Eisvogel). Zaunkönige brüten 2mal im Jahr, wobei das Männchen in der Regel mit mehreren Weibchen zusammenlebt.

 

Bachstelze

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Die Bachstelze ist bei uns von März bis in den Oktober hinein zu beobachten. Sie ist also im Kraichtal ein Sommervogel. Die Bachstelze findet man in der Nähe von Siedlungen in offener Kulturlandschaft, in der Nähe von Wasser, aber auch auf Industrieflächen. Sie baut gerne an Gebäuden, in Gebäudelücken, auf Dachbalken oder sogar in Holzstößen. Sie fällt durch ihr schwarz-weißes Gefieder – und durch ihr ständiges Schwanzwippen auf. Sie bleibt selten an einem Platz und läuft unruhig hin und her. Bachstelzen ernähren sich von Insekten und anderen Kleintieren.

Die Aufnahmen stammen von Mitte März kurz nach der Ankunft im Kraichtal. Die Bachstelze läuft ständig auf der Nahrungssuche umher.

 

Männchen im Prachtkleid

Männchen und Weibchen sind ähnlich gefärbt; beim Weibchen findet sich weniger Schwarz im Gefieder; eher überwiegen schwarz-graue Farbtöne. Bei den Bildern oben handelt es sich um ein Männchen. Die unteren Bilder zeigen ein Weibchen in einer großen Pfütze.

Im Vergleich zum Männchen zeigen Weibchen mehr Grau – und auch das Schwarz ist nicht so stark ausgeprägt. Zudem haben manche Vögel im Kehl- und Kinnbereich einen grün-gelben Anflug oberhalb des schwarzen Brustbandes.

 

 

Wie Schwanzmeisen ihr Nest bauen

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Wenn man Vögeln beim Nestbau zusehen kann, dann ist das etwas Besonderes. Gelingt es aber, ein Paar Schwanzmeisen in freier Natur beim Nestbau zu entdecken, so ist dies ein Glücksfall, den man nicht allzu oft erleben kann. Denn zum einen sind die Schwanzmeisen beim Nestbau sehr heimlich – und zum anderen ist das Nest eine absolute Besonderheit – und sehr gut getarnt. In einem Erlen-Eschen-Bruchwald entlang der Kraich hat dieses Paar sein Brutrevier. Dass das Wäldchen in der Nähe einer recht stark befahrenen Straße liegt, scheint sie nicht zu stören. Als Brutbaum haben die Schwanzmeisen eine hohe Schwarzerle als ihren Nestplatz gewählt. Der Stamm der Erle ist vom Efeu bewachsen.

Das jetzt noch unfertige Nest befindet sich in ca. 3 m Höhe und ist gut unter dem Efeu, das den gesamten Stamm überwuchert hat, gut versteckt. Bestehende Efeuzweige sind bereits in die Nestwand eingearbeitet. Das Nest hat schon eine Höhe von ca. 10 cm und wird in den kommenden Tagen noch einmal um mindestens den gleichen Betrag „hochgezogen“ werden. Wenn es fertig ist, wird es wie ein nach oben geschlossener, dehnbarer Schlauch aussehen, der ein seitliches Schlupfloch von ca. 3 cm Durchmesser erhalten wird. Das Nest besteht aus Haaren, feinen Pflanzenteilen, Moos und Federchen, die durch zahlreiche Spinnweben fest verklebt und stabilisiert werden. Das fertige Nest wird eine Wanddicke von bis zu 3 cm bekommen. Dadurch bleibt es recht stabil – und die Jungvögel sind vor schlechten Witterungseinflüssen geschützt. Weil es so gut mit dem Efeu verflochten ist, hat auch der Wind kaum eine Chance. Damit es nur schwer entdeckt werden kann, tarnen es die Schwanzmeisen oft mit Flechten, kleinen Rindenstückchen oder anderen  Pflanzenteilen des selben Baumes.

Am Bau beteiligen sich beiden Altvögel. Sie bringen aus der Umgebung geeignetes Pflanzenmaterial mit. Der Nestbau kann mehr als 30 Tage dauern. Der „Innenausbau“, die Auspolsterung des Nestes, kann dann noch einmal so lange dauern. Kurz vor der Fertigstellung des Nests übernachten die Altvögel in ihm, bis die Jungen ausfliegen. Dabei kann die Anzahl der Jungvögel beträchtlich sein: das Gelege kann aus 5 – 16 Eiern bestehen.  Andere Altvögel helfen dann bei der Aufzucht der Jungvögel mit.

Der kleine Video-Film kann im Vollbild-Modus abgespielt werden. Beenden des Vollbild-Modus mit der >ESC< – Taste.

Und hier noch einige Bilder vom Nestbau:

Durch heftige Drehbewegungen und Eintauchen in die Nesthöhle wird die Wand verfestigt und verfilzt. Nachdem die Wände verbaut sind, dauert der Innenausbau nochmal genau so lang. Dann ist die Bruthöhle fertig ausgepolstert.

Hier bringt ein Altvogel gerade einige Flechtenstückchen zur Tarnung des Nestes mit.

Im nächsten kleinen Videobeispiel ist zu sehen, wie Nistmaterial in den Rand des Nestes eingeflochten wird – und wie durch Trippeln, Treten und Drehen das Nest verfestigt wird und durch heftige Bewegungen und „Abtauchen“ in die Nestmulde die Weite der Nestmulde geformt wird. Sichtbar wird auch, wie elastisch das Nest ist – und welche Belastungen es jetzt schon aushält ….  Auch die Bedeutung der Spinnweben wird sichtbar, wenn nach jeder Schicht der Rand der Nestmulde mit Spinnweben verklebt wird …

Vogel des Jahres 2018: Star

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Er ist der Vogel des Jahres 2018, und während der Brutzeit ist er tatsächlich ein „Star“. Es gibt kaum einen Vogel bei uns, der ein solch breites Spektrum von Tönen und Geräuschen in seinem Gesang aufweist. Weil er andere Vögel und andere Umweltgeräusche täuschend nachahmen kann, finden sich in seinem Gesang viele Fragmente von Geräuschen und Melodien: Mäusebussard, Hühner, Enten, Sperlinge, ja sogar das Klingeln eines Telefons können manche Stare imitieren. Und gerade beim „Mäusebussard“ schaut man öfter in den Himmel, um dort den gerade rufenden Bussard zu entdecken – und registriert dann, dass ein Star auf einem Baum oder in der Hecke der eigentliche Urheber ist. Und gerade in Waldnähe entpuppt sich mancher „Pirol“ als sangesfreudiger Star. Trotz seines Gesanges hat sich der Star aber nicht überall beliebt gemacht. Vor allem bei den Wein- und Obstbauern hat er sich wegen seines Appetits auf Kirschen und Trauben recht wenig Freunde gemacht. Die Zahl der Starehat in den letzten Jahren in manchen Gegenden stark abgenommen. Er gilt in Teilen Deutschlands als „gefährdete Art“.

Während der Brutzeit sitzen die Männchen oft exponiert auf Ästen und Zweigen – und schlagen während des Gesangs wie wild mit den Flügeln

Der Star gehört innerhalb der Sperlingsvögel zur Gruppe der Stare. Waren die Stare vor einigen Jahrzehnten noch Zugvögel, so bleiben viele von ihnen das ganze Jahr bei uns. Im Kraichtal ist er sehr häufig zu beobachten. Während der Sommermonate und im Herbst bilden sich oft große Schwärme mit beeindruckenden Flugfiguren, wenn die Stare ihren Übernachtunsplatz ansteuern.  Im Winter kann man die Ansammlungen von Staren vor allem in den Streuobstwiesen beobachten, wo sie sich vom Fallobst ernähren können.

Jungstare im Oktober auf einem Kirschbaum. Da die Stare bei günstiger Witterung meist 2 Bruten/Jahr haben, kann die Zahl der Jungvögel im Herbst noch sehr beachtlich sein.

Und so sieht es im Frühjahr aus:

Kaum werden die Tage wärmer, gehen ganze Trupps von Staren in den Wiesen auf Insektenjagd. Übrigens: Zur Brut der Stare und der Jungenaufzucht wird ein weiterer Beitrag in diesem Blog folgen.

Kernbeißer

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Der Kernbeißer ist bei uns Jahresvogel. Das heißt, dass er auch im Kraichtal brütet. Sehen kann man ihn leider oft nur während der Wintermonate, wo er Futterstellen besucht.  Während des restlichen Jahres hält er sich in den Baumkronen alter Laubwälder mit Buchen, Eichen und Eschen auf; in Feldhecken, aber auch in Streuobstwiesen mit alten Kirsch- Pflaumen- und Zwetschgenbäumen kann man ihn finden. Er kann mit seinem kräftigen Schnabel sogar Kirschkerne knacken, aber auch Insekten stehen auf seiner Nahrungsliste. Eigentlich ist sein Speisezettel sehr abwechslungsreich. So ziemlich alle Pflanzen, welche hartschalige Früchte hervorbringen, werden von ihm besucht (Hasel, Buchen, Eichen, usw.) Manchmal kann man ihm auch  im Wald begegnen, wenn er vom Boden auffliegt, wo er nach heruntergefallenen Früchten gesucht hat.

Die Aufnahmen entstanden an einer Futterstelle am Waldrand, wo sich zahlreiche andere Vogelarten eingefunden haben. An Futterstellen und Futterhäuschen dominiert er oft die anderen Vogelarten.

Jedenfalls wird an dem kräftigen, kegelförmigen Schnabel sichtbar, dass er ein gutes und effektives  Werkzeug zum Öffnen und Knacken hartschaliger Früchte darstellt.

Der Kernbeißer hat einen großen Kopf, einen dicken Hals und einen kurzen Schwanz.  Beide Geschlechter weisen eine ähnliche Gefiederfärbung auf.

Kernbeißer ernten die Nahrung eines Baumes vollständig ab, ehe sie zum nächsten Baum wechseln. Dabei beginnen sie im Bereich der Krone – und wenn der Baum abgeerntet ist, suchen sie am Boden nach heruntergefallenen Früchten. Die Jungvögel werden aber ausschließlich mit tierischer Nahrung gefüttert. Im Gegensatz zu anderen Vogelarten benutzen Kernbeißer niemals ihre Füße zur Nahrungssuche. Es gibt kein „Scharren“, wie dies beispielsweise bei Amseln der Fall ist. Kernbeißer benutzen ausschließlich den Schnabel, mit dem die Blätter umgedreht werden und der Boden durchstöbert wird.