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Graureiher

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Der Graureiher ist bei uns der häufigste Reiher. Man kann ihn im Kraichtal an Gewässern, aber auch auf Wiesen und Feldern beobachten, wo er auf Jagd geht. Seine Beute besteht aus Fischen, Amphibien und Kleinsäugern. Er brütet auf Bäumen; im Kraichtal gibt es auch eine kleine Kolonie im Wald, wo mehrere Paare gemeinsam brüten. Der Graureiher ist ein großer Reiher, der auf der Rückenseite vor allem grau gefärbt ist.  Er ist im Stehen, aber auch im Flug von Kranichen und Störchen dadurch zu unterscheiden, dass er seinen Hals einzieht. Die Beine sind im Flug nach hinten gestreckt. Graureiher sind geduldige Jäger, die oft sehr lange bewegungslos dastehen – um dann überraschend zuzuschlangen.

Während der Paarungszeit ist der Schnabel orange – und am Nacken zeigen sich schwarze Schmuckfedern.

Die folgenden Bilder zeigen, wie der Graureiher zunächst mit gestrecktem Schnabel auffliegt – und dann in der Flughaltung den Hals einzieht. Die Flügel sind in der Oberseite zweifarbig, grau mit schwarzen Schwungfedern und Handdecken.

Ein Graureiher ist aufgeflogen. Der zweite wird gleich folgen …

  

Jetzt ist die typische Flughaltung erreicht: Der Hals ist eingezogen und die Beine sind nach hinten gestreckt.

Silberreiher

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Seit einigen Jahren ist der Silberreiher bei uns im Kraichtal Wintergast. Man kann ihn auf den Feldern, an kleinen Teichen und Tümpeln, Fischzuchtanlagen oder auch an größeren Seen gelegentlich beobachten. Oft ist er mit dem Graureiher gemeinsam auf der Jagd nach Kleinsäugern und anderen Tieren. Insgesamt hat die Zahl der überwinternden Tiere bei uns in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der Silberreiher ist ein großer Reiher mit ganz weißem Gefieder. Sein gelber Schnabel ist lang und dolchförmig. Zur Paarungszeit färbt sich der Schnabel dunkel. Die Beine sind lang und schwarz. Oft sucht er gegen Abend Bäume auf, wo er übernachtet.

Hier ist der Silberreiher auf der Jagd nach Mäusen. Er ist dabei recht erfolgreich.

Gegen Abend sucht er Bäume als Übernachtungsplatz auf. Oft befinden sich diese Bäume in Gewässernähe.  Anfang des Winters ist seine Fluchtdistanz noch sehr hoch. Ende Februar bis Ende März wird er allmählich zutraulicher.