natur-erleben-online

Perlpilz

Mehr lesen

Der Perlpilz ist ein sehr guter Speisepilz. Doch gerade in diesem Fall birgt das Sammeln Risiken. Es gibt einen gefährlichen Doppelgänger, den man auf keinen Fall verspeisen sollte: der Pantherpilz. Was die ganze Sache noch komplizierter macht, ist die Tatsache, dass beide Pilzarten zur gleichen Zeit in der gleichen Umgebung vorkommen können – oft nur wenige Meter voneinander getrennt. Deswegen ist es wichtig, beide Pilzarten genau zu kennen. Dann kann man sicher eine Verwechslung vermeiden. Abgesehen davon, dass auch der Perlpilz giftig ist – und nur dann gegessen werden kann, wenn man ihn zuvor gart. Denn das in ihm enthaltene Gift wird durch gründliches Garen zerstört.

Beide Pilzarten haben auf ihren Hüten noch Restflocken der Pilzhaut, in welche der Pilz eingehüllt war. Durch Regen können diese Reste aber abgewaschen werden.

Unterschied 1:

Der Hutrand des Perlpilzes ist glatt und nicht gerieft – oder weist nur wenige Riefen auf; der Hutrand beim Pantherpilz ist rundum gerieft.

Unterschied 2:

Die Stielmanschette ist beim Perlpilz gerieft und sieht ähnlich aus wie ein Plisseerock, beim Pantherpilz hat die häutige Stielmanschette keine Riefen. Allerdings: bei ganz jungen Perlpilzen mit geschlossenem Hut ist dieses Merkmal noch nicht ausgeprägt!

Unterschied 3: Der Perlpilz hat eine rübenförmige Knolle ohne Scheide. Beim Pantherpilz steckt die Knolle in einer Hautscheide.

Unterschied 4: Bei Verletzungen (z.B. Schneckenfraß) färbt sich der Perlpilz an den Fraßstellen rot; der Pantherpilz bleibt weiß.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Pantherpilz

Mehr lesen

Der Pantherpilz ist ein gefährlicher Giftpilz, weil er mit dem Perlpilz verwechselt werden kann. Es gibt aber deutliche Unterschiede zum Perlpilz, der gut durchgegart ein guter Speisepilz ist. Der Pantherpilz wächst oft an den gleichen Orten  – und zur gleichen Zeit wie der Perlpilz. Jedes Jahr gibt es in Deutschland zahlreiche Verwechslungen – und damit schwere Vergiftungsfälle.

Unterschied 1:

Der Pantherpilz hat am Hutrand Riefen

Unterschied 2:

Der Hautring am Stiel ist glatt, besitzt keine Riefen und liegt mehr oder weniger am Stiel an.

Unterschied 3: Bei Verletzungen oder Schneckenfraß bleibt das Fruchtfleisch weiß und rötet nicht

Unterschied 4:

Die Knolle steckt in einer häutigen Scheide. Beim Perlpilz fehlt diese.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Anis-Champignon

Mehr lesen

Der Anis-Champignon unterscheidet sich vom Wiesenchampignon vor allem durch seinen anisartigen, würzigen Geruch. Darüber hinaus zeigt er oft gelbliche Verfärbungen auf dem Hut. Im Gegensatz zum Giftchampignon riecht er aber nicht nach Medizin oder Tinte –  oder sonst unangenehm.  Seine Lamellen sind hell- bis schokoladenbraun. Der Stiel weist am Ende eine knollenartige Verdickung auf, aber die Knolle steckt nicht in einer häutigen Hülle. Somit ist bei geöffnetem Hut kaum eine Verwechslung mit den Knollenblätterpilzen möglich. Dieser Pilz ist geradezu  ein Paradebeispiel dafür, dass es notwendig ist, gerade bei Champignons eine Geruchsprobe zu machen um Verwechslungen zu vermeiden.  Der Anischampignon wurde im Wald im Bereich eines Waldweges fotografiert. Laub- Nadel- und Mischwälder, aber auch Weiden sind mögliche Standorte des Pilzes. Er ist ein guter Speisepilz.

Um Verwechslungen und Vergiftungen zu vermeiden: Nur Pilze sammeln, die man genau kennt! Im Zweifel eine Pilzberatungsstelle aufsuchen! – Oder noch besser: unbekannte Pilze stehen lassen!

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Schwefel-Porling

Mehr lesen

Der Schwefelporling fällt zunächst durch seine schwefelgelbe Färbung auf. Er ist eigentlich ein Pilz, der vor allem an den Laubbäumen entlang von Straßen, Streuobstwiesen, aber auch in Wäldern vorkommt. Dabei dringt er durch Wunden in den Baum ein und ruft dort die Braunfäule hervor. Befallen werden vor allem überalterte, geschwächte und geschädigte Bäume. Diese werden durch den Pilz anfällig für Windbruch. Trotzdem ist der Pilz  – wenn er noch jung und saftig ist – ein guter Speisepilz, der nach der Zubereitung nach Hähnchen schmecken soll … Deswegen hat er den englischen Namen „chicken of the woods“. Allerdings wird beschrieben, dass Schwefelporlinge, die auf Eiben oder Robinien gewachsen sind, bei empfindlichen Menschen Durchfälle und Erbrechen hervorrufen können …

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Schopf-Tintling

Mehr lesen

Der Schopftintling ist ein häufig vorkommender Pilz, der vom Frühjahr bis in den November hinein gesammelt werden kann. Junge Pilze sind essbar, ältere Pilze lösen sich auf und zerfließen in einer schwarzen tintenartigen Flüssigkeit. Verwechslungsgefahr besteht kaum.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Herbstlorchel

Mehr lesen

Die Herbstlorchel ist vom Spätsommer an zu finden. Im Wald steht sie meist an den Rändern der Waldwege. Sie wird bis zu 25 cm hoch und entwickelt unterschiedliche Formen. Wegen ihrer Farbe und Form gibt es auch keine Verwechslungsmöglichkeiten. Sie ist essbar, allerdings sollte sie zur Vermeidung von Bauchbeschwerden vor dem Verzehr gekocht werden.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Grüner Knollenblätterpilz

Mehr lesen

Wer bei uns im Kraichtal im Wald Pilze sammeln will, sollte den Knollenblätterpilz unbedingt kennen. Denn er kommt im Kraichtal in den chrarakteristischen Buchen-Mischwäldern recht häufig vor. Er wird oft mit Champignons verwechselt. Dabei zeigt er deutliche Unterschiede zu den Champignon-Arten: Der Knollenblätterpilz hat keine  braunen Lamellen, sie sind weiß. Zudem ist der Stiel des Knollenblätterpilzes zur Basis hin knollenartig verdickt. Darüber hinaus steckt die knollige Stielbasis noch in den Resten der Pilzhaut. All dies ist beim Champignon nicht der Fall. Leider können schon kleinste Mengen des Pilzes zu tödlichen Vergiftungen führen. Wenn nach dem Verzehr die ersten Vergiftungssymptome auftreten, ist es meist schon zu spät. Auch deswegen sollte beim Sammeln der Pilz vorsichtig herausgedreht werden; nur so wird deutlich, ob eine Knolle vorliegt oder nicht!

 

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

 

Schuppiger Stielporling

Mehr lesen

 

Der Schuppige Stielporling kommt bei uns von Ende April bis in den Sommer  hinein vor. Er ist mit bis zu 50 cm Hutbreite der größte Porling bei uns. Er befällt vor allem Laubbäume. Dabei kann der Schuppige Stielporling auch lebende, aber geschwächte Bäume besiedeln, wo er die Weißfäule hervorruft. Durch sie wird die harte Holzsubstanz (Lignin) abgebaut; das weiche Zellulose-Gewebe kann den Baum nicht mehr stützen. Der Baum bricht ab. In jungem Zustand kann man den Porling essen; im Alter wird er zäh und ungenießbar.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

 

Judasohr

Mehr lesen

Diesen Pilz kann man manchmal an alten Holunderstämmen entdecken: Das Judasohr, das oft als Ersatz asiatischer Pilze („Mu Err“) bei uns als Speisepilz verwendet wird. Dabei ist er eher geschmacksneutral.  Man sieht auch hier an der aufgesprungenen Rinde, dass er  auf bereits abgestorbenem Holz lebt und  dort die „Weißfäule“ erzeugt. Das Juadasohr gehört zur Familie der Ohrlappenpilze. Das untere Bild zeigt einen intakten Stamm des Schwarzen Holunders.

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.

Steinpilz

Mehr lesen

Der Steinpilz ist ein wertvoller Speisepilz. Er hat seinen Namen, weil er ein festes Fruchtfleisch hat. Sein Hut ist bräunlich, die Hutunterseite zeigt bei jungen Pilzen weiße, später dann blassgelbe Röhren. Der Stiel zeigt meist ein netzartiges Muster. Steinpilze können sehr groß werden. Bei Druck gibt es in der Röhrenschicht keine Verfärbungen. Allerdings sind auch die Steinpilze oft von Würmern befallen oder werden von Schnecken gefressen. Von den Steinpilzen gibt es mehrere Unterarten, die nicht leicht voneinander zu unterscheiden sind.

     

Da Pilze – je nach Umgebung – sehr variabel sein können, kann auch dieser Blog, kein Buch oder das Internet für Ihre Sicherheit garantieren. Sie selber sollten die Pilze, die sie zum Verzehr sammeln, ganz genau kennen – oder ganz einfach stehen lassen.