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Vierblättrige Einbeere

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Die Vierblättrige Einbeere gehört zur Familie der Liliengewächse. Man findet sie in Laubmischwäldern an feuchten Stellen. Sie hat vier Blätter aus denen der Blütenstiel herausragt.

Am Ende des Stängels befindet sich eine Blüte. Die Blütenblätter sind grün und verschieden geformt. 8 Staubblätter umgeben den schwarzen Fruchtknoten mit der fächerförmigen Narbe.

Wenn die Blüte bestäubt ist, entsteht eine blau glänzende, heidelbeerähnliche Frucht

Ab Ende Juli bis spätestens September sind die Früchte reif.

Alle Teile der Pflanze sind sehr giftig! Dabei enthalten besonders die Beeren einige Giftstoffe. Der Genuss mehrerer Beeren kann zu Brechreiz, Magenkrämpfen und sogar zum Tod führen.

Bärlauch

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Bärlauch kommt im Kraichtal zuweilen großflächig vor; vor allem in Auwald-Bereichen ist er zu finden. Bärlauch gehört zu den Liliengewächsen, einer artenreichen Pflanzenfamile, von der im Kraichtal einige Arten zu finden sind. So ist er mit Schnittlauch, dem Knoblach, dem Lauch und den Zwiebeln verwandt. In den letzten Jahren hat Bärlauch als „Wilder Knoblauch“ an Bedeutung gewonnen und wird daher eifrig gesammelt. Allerdings muss man auch in diesem Falle beachten, dass es giftige Doppelgänger gibt: Maiglöckchen und Herbstzeitlose, die von der Blattform her ähnlich gebaut sind. Wird Bärlauch auf Wiesen gesammelt, kann vor allem das Verwechseln mit der Herbstzeitlose  sehr gefährlich werden. Zwar kann es bei blühenden Exemplaren eigentlich keine Verwechslung geben; die Gefahr besteht aber darin, dass Bärlauch im allgemeinen schon vor der Blüte gesammelt wird. Zwar ist der typische Knoblauchgeruch der Blätter ein wesentliches Erkennungsmerkmal; wer aber schon einige Bärlauchpflanzen gesammelt hat, der hat schon den Knoblauchgeruch in der Nase und an den Händen. Dann riecht jede Pflanze nach Knoblauch, weil der Geruch lange an der Haut haften bleibt. Wer ganz sicher gehen will, der sollte Bärlauch kaufen – oder im eigenen Garten anbauen. Dies gelingt vor allem dann, wenn man  in einer Gegend wohnt, wo Bärlauch auch wild vorkommt. Wer ihn für die eigene Küche verwenden will, sollte ihn gut kennen. Darüber hinaus gilt es, den im Wald gesammelten Bärlauch gut zu waschen, um Infektionen mit Parasiten (z.B. Fuchsbandwurm) zu vermeiden.

Große Ansammlung von Bärlauch-Pflanzen in einem Auwald.

Während der Blütezeit kann der Bärlauch im Auwald beeindruckende Blütenteppiche hervorbringen

Blüten des Bärlauchs

Acker-Gelbstern

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Der Acker-Gelbstern gehört zu den Liliengewächsen und gehört im Kraichtal zu den seltenen Blütenpflanzen. Er steht auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten. Bei uns findet man ihn an Wegrändern und Heckensäumen und in Trockenrasen. Der Acker-Gelbstern blüht bereits – je nach Witterung – von Anfang/Mitte März bis Mitte April. Im Kraichtal gibt es nur noch wenige Standorte.

Der Stängel des Acker-Gelbsterns ist behaart, ebenso die Kelch- und Blütenblätter.

Die Blütenblätter des Acker-Gelbsterns sind schwefelgelb und laufen spitz zu.