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Fichte oder „Rot-Tanne“

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Auch die Fichte gehört zu den Kieferngewächsen. Von ihr gibt es viele Unterarten. Sie wächst schnell und bringt dadurch hohe Erträge. Deswegen wurde sie in der Vergangenheit oft als Monokultur angepflanzt. Fichten können harte Winter gut ertragen. Im Sommer haben sie aber einen hohen Wasserbedarf. In trockenen, niederschlagsarmen Sommern  bekommen sie  deswegen ein  Problem.  Was  bei der Fichte sofort auffällt: Im Gegensatz zu den Tannenzapfen hängen die Fichtenzapfen an den Zweigen nach unten und fallen als ganzer Zapfen auf den Boden, wo sie sich dann auflösen. Tannenzapfen zerfallen aber auf dem Baum (siehe den Beitrag „Nordmann-Tanne“).

Im Unterschied zu Tannennadeln sind die Fichtennadeln vierkantig und spitz und nicht wie die Tannennadeln flach. Ein Merksatz macht dies deutlich:  „Die Fichte sticht, die Tanne nicht!“

Fichtennadeln bilden an ihrer Basis auf der Rinde einen kleinen Höcker aus. Löst man Fichtennadeln ab, so löst sich dieser Höcker mit ab.  Tannennadeln lassen sich vollständig lösen, ohne das ein Teil des Zweiges mit abgelöst wird.

Die Rinde einer Fichte bildet rötliche Schuppen aus. Deswegen erhielt sie auch die Bezeichnung „Rottanne“, obwohl sie botanisch gesehen, nicht zur Familie der Tannen gehört. Im unteren Bild die Rinde einer einzeln stehenden alten Fichte, Wind und Wetter ausgesetzt. Obwohl sie überwiegend grau ist, gibt es doch noch rötliche Teile der Rinde.

Europäische Lärche

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Die Lärche gehört zu den Kieferngewächsen. Die Europäische Lärche kommt in den Kraichtaler Wäldern recht häufig vor. Innerhalb der Kieferngewächse bildet sie aber eine Ausnahme: sie ist sommergrün und wirft deswegen im Herbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Lärchen können sehr groß werden. Ihr Holz wird als Bau- oder Möbelholz genutzt. Das Holz ist sehr schwer und wird für fast alle Zwecke im Innen- und Außenbereich verwendet.  Seit einigen Jahren dienen Gartenmöbel aus Lärchenholz wegen ihrer Witterungsbeständigkeit zunehmend als Ersatz für Tropenhölzer. Neben der Europäischen Lärche finden sich viele Hybridformen verschiedener Lärchenarten.

Nordmann-Tanne

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Innerhalb der Kieferngewächse gehört die Nordmann-Tanne zur Gruppe der Tannen. Sie wurde nach ihrem Entdecker, dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann benannt- und kommt im Kraichtal nur in  „Weihnachtsbaum-Kulturen“ vor. Die Nadeln der Nordmann-Tanne stechen nicht. Sie sind flach, auf der Oberseite grün und haben auf der Unterseite zwei weiße Streifen. Die Nadeln lösen sich vom Zweig leicht ab. Wie bei allen Arten der Tanne stehen die Zapfen aufrecht auf den Zweigen – und hängen nicht nach unten, wie dies  bei den Fichten  der Fall ist. Bei der Reife lösen sich die einzelnen Zapfenschuppen ab und die Zapfenspindel bleibt stehen.  Die Nordmann-Tanne ist in Deutschland der beliebteste Weihnachtsbaum. Die meisten der in Deutschland verkauften Nordmann-Tannen stammen aus Dänemark. Die Bilder entstanden in einer Nadelbaum-Anpflanzungsfläche im Kraichtal.

Typisch sind die 2 weißen Streifen auf der Unterseite der Nadeln; deutlich sichtbar sind auch die flachen Nadeln