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Waldbrettspiel

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Das Waldbrettspiel gehört bei den Schmetterlingen zur Familie der Edelfalter. Innerhalb dieser Gruppe zählt man sie zur Gruppe der Augenfalter, weil sie auf ihren Flügeln augenförmige Muster haben. Man findet sie vor allem in Laubmischwäldern, Auwäldern und seltener in Nadelwäldern. In diesen Lebensräumen suchen sie sonnige, lichte Plätze.

  

Die männlichen Falter zeigen ein auffälliges Revierverhalten. Von einer erhöhten, oft sonnigen Sitzwarte aus kontrolliert das Männchen sein Revier. Vorbeifliegende Rivalen werden vertrieben. Danach kehrt das Männchen wieder zu seinem Aussichtspunkt  – oder in die unmittelbare Nähe davon – zurück. Die erwachsenen Falter kann man nur ganz selten auf Blüten beobachten. Vielmehr saugen sie an Pfützen oder im Spätjahr an Fallobst.

 

Auf der Flügelunterseite kann man weiß gekernte Augenflecken sehen.

Die erwachsenen Schmetterlinge fliegen in zwei Generationen. Die Frühlingsgeneration fliegt von Mitte April  bis Juni, die Sommergeneration von Juli bis September.

Auf der Oberseite der Hinterflügel befinden sich drei bis vier Augenflecke nebeneinander

Waldbrettspiele sind die einzigen Tagfalter, die man auch in geschlossenen Wäldern beobachten kann, wenn es dort zumindest kleine Lichtungen gibt.

Tagpfauenauge

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Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter ist ein Beispiel für die Zusammenhänge in der Natur, die für viele verborgen bleiben. Er kommt nur dort vor, wo Brennnesseln wachsen, denn seine Raupen ernähren sich fast ausschließlich von Brennnesseln. Daneben gibt es viele andere Schmetterlingsarten, welche die Brennnessel für die Ernährung der Raupen brauchen.  Tagpfauenaugen fliegen in zwei Generationen. Die erste Generation fliegt von Juni bis August, die zweite Generation fliegt von August bis Oktober. Die Überwinterung erfolgt an geschützten Orten.

 

Schillerfalter

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Der Schillerfalter ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter. Er war im Jahre 2011 Schmetterling des Jahres. Bei uns im Kraichtal ist er nicht sehr häufig. An Blüten kann man ihn kaum beobachten. Oft findet man ihn auf dem Boden, wo er sich vor allem von den im Aas oder Kot vorhandenen Nährstoffen ernährt. Von Juni bis August kann man ihn bei uns mit etwas Glück beobachten. Seinen Namen hat er von der schillern blau-violetten Färbung seiner Flügel, die in einem bestimmten Betrachtungswinkel zu sehen ist. Die Unterseite des Schmetterlings zeigt interessante Muster. Auffällig ist auch der gelbe Saugrüssel. Die Raupen ernähren sich vor allem von Weiden.