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Grünes Heupferd

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Das Grüne Heupferd gehört zur Familie der Laubheuschrecken und ist eine der größten Laubheuschrecken in Mitteleuropa. Fast alle sind grün; es gibt aber einige wenige Exemplare mit einer Farbaweichung, zum Beispiel gelbe Beine. Bei uns im Kraichtal findet man das Grüne Heupferd auf Trockenrasen, in der Nähe von Hecken oder sonnigen Waldrändern. Man kann sie also überall dort finden, wo es warm und relativ windgeschützt ist.

Die Weibchen sind ungefähr 40 mm groß – und damit etwas größer als die Männchen. Auf dem Rücken sind sie braun gefärbt. Die Weibchen besitzen eine Legeröhre, mit der sie die 500-600 Eier im Boden ablegen können. Die Entwicklungszeit der Larven ist sehr unterschiedlich und es kann 1,5 Jahre bis 5 Jahre dauern, bis die Tiere voll entwickelt sind.

Bis die Heuschrecken voll entwickelt – und damit geschlechtsreif sind, machen sie  7 Häutungen durch. Erst dann erscheinen die flugfähigen Flügelpaare. Dabei überdecken die Vorderflügel die Hinterflügel.

Das Grüne Heupferd ernährt sich vor allem räuberisch von anderen Insekten und deren Larven, aber auch von einer Vielzahl von krautigen Pflanzen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Heuschrecken-Arten kann das Grüne Heupferd sehr gut fliegen.

In Deutschland ist der Bestand des Grünen Heupferdes nicht gefährdet. Obwohl man es oft übersieht, kommt es bei uns im Kraichtal vereinzelt, aber dann noch relativ häufig vor.

Brennnesseln, Disteln & Co

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Es ist Ende August. Die Felder sind abgeerntet, die Wiesen alle gemäht. Doch es gibt noch „grüne Inseln“ in der Flur. Entlang eines Weges hat man nicht gemäht und alles so stehen lassen, wie es gewachsen ist. Brennnesseln, Disteln, verschiedene Gräser, Doldengewächse und einige andere Pflanzen bilden einen dichten Bestand. Und man kann erkennen, dass es in diesem Jahr sehr heiß und trocken war. Selbst die Brennnesseln sehen nicht mehr ganz so frisch aus. Das saftige Grün der Pflanzen ist verschwunden; eigentlich erinnert der Wegrand jetzt an ein verwildertes Gelände. Wer aber glaubt, dass hier dringend gemäht werden müsste, für den lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen:

Brennnesseln und Disteln stehen bei vielen Menschen auf der „Abschussliste“. Doch sie sind für viele Tiere sehr wichtig. Für viele Vogelarten, die sich von Sämereien oder Körnern ernähren,  ist der Tisch nach der Getreideernte nicht mehr so reichhaltig gedeckt. Die Nahrung wird knapp. Jetzt sieht man zum Beispiel Distelfinken, die das tun, wofür sie ihren Namen erhalten haben. Sie ernähren sich von Distelsamen.

Dazu pflücken sie die Korbblüten regelrecht auseinander und ziehen die Samen heraus.

Und am Ende sind die Blütenstände der Distel völlig aufgefasert 

Dies gilt auch für andere Vogelarten oder zahlreiche Insekten

So kann man häufig den Schwalbenschwanz, einen auch bei uns recht seltenen Schmetterling auf den Disteln beobachten, weil sie auch jetzt noch Nektar anbieten

Dieser Schwalbenschwanz hat schon einen Teil des linken Hinterflügels verloren.  Trotzdem kann er noch problemlos die Blüten anfliegen.

Die große Zahl von Vögeln und Insekten, welche sich von den verschiedenen Disteln, aber auch von den Brennnesseln ernähren,  ist gewaltig.  Deswegen sollte man sie, so lange wie dies möglich ist, auch stehen lassen. Auch wenn uns ihr Anblick manchmal stört – für viele Tiere sind diese Pflanzen zum Überleben notwendig.

Brauner Bär

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Bei uns im Kraichtal ist er nur selten zu sehen: der Braune Bär, ein Schmetterling aus der Familie der Bärenspinner. Das liegt aber nicht nur daran, dass es ihn bei uns kaum noch gibt – sondern weil er ein Nachtschmetterling ist, der sich tagsüber gut getarnt versteckt. Tatsächlich aber ist der Braune Bär sehr selten und durch das Naturschutzgesetz streng geschützt. Auch in Baden-Württemberg insgesamt gilt er als eine vom Aussterben stark bedrohte Art. In diesem Falle wurde er in einem Industriebetrieb gefunden, wo er sich in Bodennähe verkrochen hatte. Dorthin hatte er sich offenbar verflogen,  weil er – wie dies viele Nachtfalter tun – nächtliche Lichtquellen anfliegt  (In diesem Betrieb wird rund um die Uhr gearbeitet).  Da er dort wohl keine Überlebenschance hatte, kam er in einen Karton.

Schon allein die Flügelzeichnung zeigt seine Verwandtschaft mit dem „Russischen Bären“ und dem „Schönbären“. Dabei kann die Zeichnung der Vorderflügel innerhalb dieser Art stark variieren. Die braunen Vorderflügel zeigen meist ein weißes, netzartiges Muster, das vom Flügelrand ausgeht. Dazu kommen noch längliche Flecken am Flügelrand. Die Vorderflügel können auch fast ganz weiß sein.

Der Braune Bär sitzt mit „dachartig“ geschlossenen Flügeln in seinem Versteck. Dies ist seine „Tarnstellung“. Wenn er sich bedroht fühlt, öffnet er schlagartig seine Flügel. Dann werden die orangeroten Hinterflügel mit den blauen, meist schwarz umrandeten Punkten sichtbar. Damit warnt und erschreckt er viele Fressfeinde. Der Braune Bär kommt in allen Bereichen des Waldes vor, aber auch in extensiv bewirtschafteten Wiesen mit Hecken und Büschen. Sogar in Parks und großen naturnahen Gärten, aber auch an Wegen, Böschungen und Straßenrändern kann man ihn vereinzelt finden.

Aus dem Karton wurde er nun in ein geeignetes Biotop innerhalb eines Waldes im Kraichtal gebracht. Sofort zeigte seine „Schreckstellung“. Dazu klappte er in schneller Folge die Vorderflügel auf und zu. Die orangeroten, blau und schwarz gepunkteten Hinterflügel werden dabei sichtbar.

Deutlich ist das weiße Netzmuster an den Vorderflügeln zu sehen. Der abgebildete Schmetterling zeigt, dass er schon leicht „abgeflogen“ ist. Ein Fühler fehlt und auch die Flügel zeigen erste Abnutzungs-Spuren.

Die Falter des Braunen Bären fliegen von Juli bis September. Schon ab Juli werden die Eier an die Unterseite der Blätter der entsprechenden Futterpflanzen gelegt  (Brennnessel, Mädesüß, Brombeere, Himbeere und viele mehr). Die Raupen schlüpfen im August und überwintern an geschützten Stellen im Boden. Im Juni/Juli des folgenden Jahres verpuppen sie sich und schlüpfen von Juli bis August. Übrigens: Was er normalerweise macht, ist auch hier geschehen. Nachdem er mehrfach die Flügel auf- und zugeklappt hat, flog er auf und suchte sich einen neuen und sicheren Unterschlupf.

Nierenfleck-Zipfelfalter

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Der Nierenfleck-Zipfelfalter gehört zur Familie der Bläulinge und ist im Kraichtal recht selten zu entdecken. Der Schmetterling hat seinen Namen wegen der Flügelzeichnung der weiblichen Falter. In den Ecken der Oberseite der Vorderflügel befinden sich nierenförmige Flecken. Die Hinterflügel haben säbelzahnartige Auswüchse, wegen denen der Falter den Namen „Zipfelfalter“ bekam.

Der Falter saugt gerade an einem blühenden Rispen-Hortensienstrauch Nektar. Die Falter kommen bei uns in einer Generation vor und fliegen von Ende Juli bis in den Oktober hinein. Aus den Eiern schlüpfen im Frühjahr die Raupen, aus denen sich dann wiederum die Falter entwickeln. Futterpflanzen der Raupen sind vor allem Schlehen, Pflaumen und andere Rosengewächse. Die erwachsenen Falter wurden auf verschiedenen Blütenpflanzen beobachtet: Wasserdost, Disteln, usw.

Der Falter zeigt gerade seine orangefarbene Unterseite mit den typischen weißen Zeichnungen. Nur dann, wenn der Schmetterling seine Flügel aufklappt, kann man das Geschlecht des Falters bestimmen.

Russischer Bär

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Ende Juli, Anfang August: Der Wasserdost blüht – und schon kann man den Russischen Bär entdecken. Er gehört zur Familie der Eulenfalter und der Unterfamilie der Bärenspinner. Der Wasserdost gehört für den tagaktiven Nachtfalter zu den absoluten Favoriten. Bei uns im Kraichtal kommt er in manchen Jahren sehr häufig vor; in anderen Jahren ist er bei uns aber kaum zu finden. Er wird wegen seiner Flügelfarben auch „Spanische Flagge“ genannt. Der Schönbär ist eine verwandte Art, die bei uns aber viel seltener vorkommt.

Die Falter haben schwarze Vorderflügel mit weißen oder gelben Streifen, die sich  an der Flügelspitze zu einem „V“ verbinden.

Die orangefarbenen Hinterflügel weisen mehrere schwarze Flecken auf.

Der Russische Bär hat einen gut entwickelten Saugrüssel, der ihm erlaubt, Nektar aus den Blüten zu saugen.

Der Körper ist hell orange gefärbt mit schwarzen Punkten; auch die Flügelunterseite ist leuchtend hell orange gefärbt. Beim Auffliegen fällt der Falter durch diese Farben sofort auf.

Der Russische Bär ist nicht so „hektisch“ wie andere Schmetterlingsarten. Oft ruht er sich auf den Pflanzen aus oder er sonnt sich. Dann hat er allerdings die Flügel meist geschlossen.

 

 

Raupe des Mittleren Weinschwärmers

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Der Mittlere Weinschwärmer ist ein Nachtschmetterling aus der Familie der Schwärmer.  Der Mittlere Weinschwärmer ist die bei uns am häufigsten vorkommende Schwärmer-Art. Der Schmetterling hat eine Spannweite bis 60 mm, olivgrüne und rote Flügel mit pinkfarbigen Flügelrändern. Auch der Körper des Falters ist olivgrün und pinkfarbig. Die Falter fliegen in einer Generation von Mitte Mai bis Juni; ab Juni bis August kann man dann die Raupen entdecken. Den Mittleren Weinschwärmers findet man in Auwäldern, an Gewässer-Rändern, aber auch in Parks und Gärten. Als Futterpflanzen benötigen die Raupen Weidenröschen, verschiedene Springkräuter, Blutweiderich aber auch die Gemeine Nachtkerze.

Hier hat sich eine ziemlich ausgewachsene Raupe auf der Unterseite eines Blattes des Kleinen Springkrauts versteckt. Sie hat die volle Größe von ca. 80 mm erreicht und ist dunkel gefärbt. Das deutet darauf hin, dass sie sich bald verpuppen wird. Anfangs sind die Raupen grün und verstecken sich tagsüber auf der Unterseite der Blätter der Wirtspflanze. Gefressen wird in diesem Stadium nur nachts. Erwachsene Raupen fressen allerdings auch tagsüber.

Die Raupe sitzt kopfüber auf der Blattunterseite. Man kann die Musterung der einzelnen Abschnitte erkennen. Der weiße Punkt am Hinterleib ist das für die Schwärmer-Raupen typische Hinterleibshorn. Offenbar ist die Raupe in Richtung Boden unterwegs, wo sie sich wahrscheinlich in einem lockeren Gespinst verpuppen wird.

Deutlich sichtbar sind die beiden Augenflecke auf jeder Körperseite der Raupe.

Die ersten Hinterleibs-Segmente tragen auf jeder Körperseite Augenflecken, die auf der einen Seite schwarz – und auf der anderen Seite weiß sind. Bei Gefahr zieht die Raupe den Kopf in die ersten beiden Segmente ein und bewegt sich wie eine kleine Schlange. Dies hat eine bedrohliche Wirkung auf eventuelle Feinde.

Die Puppe überwintert und schlüpft im nächsten Frühjahr. Die auffallenden schwarz-weißen Augenflecke sind deutlich sichtbar; auf der Kopfseite kann man die eigentlichen Augen der Raupe erkennen.

Großer Kohlweißling

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Der Große Kohlweißling gehört zur Schmetterlingsfamilie der Weißlinge. Er ist bei uns weit verbreitet. Man findet ihn auf Äckern und Feldern, aber ebenso in Gärten und überall dort, wo Kreuzblütengewächse vorkommen. Als erwachsenen Schmetterling sieht man ihn vor allem an Disteln und Flockenblumen, aber auch an zahlreichen Nektar  spendenden Blütenpflanzen wie hier am Dost  – oder sogar in den Hausgärten am Lavendel.

Die Weibchen tragen auf den Vorderflügeln schwarze Flecken, die bei den Männchen völlig fehlen. Der Kohlweißling tritt in 2 bis 3 Generationen von Mitte März bis Oktober auf. Von Juni bis Oktober kann man auch die Raupen finden.

Das Weibchen legt auf die Unterseite der Blätter der  Futterpflanzen bis zu 100 Eier in Gruppen ab. Diese schlüpfen etwa 14 Tage später und verpuppen sich dann etwa 4 Wochen später. Die Herbstgeneration überwintert als Puppe.

Bei den männlichen Faltern fehlen die schwarzen Flecken an den Vorderflügeln.

Seit einigen Jahren werden die Kohlweißlinge mit biologischen Mitteln bekämpft, indem man Eier der Kohlweißlings-Schlupfwespe in den entsprechenden Gemüse-Kulturen ausbringt – übrigens bisher mit großem Erfolg.

Kaisermantel

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Der Kaisermantel ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Er ist bei uns im Kraichtal sehr häufig zu beobachten. Innerhalb der Familie der Edelfalter gehört er zur Gruppe der Perlumtterfalter. Der Kaisermantel ist ein Schmetterling der Waldränder und Waldlichtungen. Auch an sonnenbeschienenen Waldwegen oder blütenreichen Waldwiesen kann man ihn häufig antreffen.  Jedenfalls ist er durch seine Größe und Farbe auffallend.

Ein männlicher Kaisermantel. Seine Flügel sind leuchtend orange und die Flügeladern tragen dunkle Duftschuppenstreifen.

Die Flügelunterseite ist heller; auf den Vorderflügeln kann man die Duftschuppenstreifen auf der Oberseite der Vorderflügeladern erkennen.

Weibchen auf dem Waldboden. Beim Weibchen fehlen diese Duftschuppenstreifen. Dafür finden sich viele kräftige braune Flecken.

Auch hier ist wieder ein Weibchen auf einem sonnenbeschienenen Blatt am Rand eines Waldweges zu sehen.

Der Kaisermantel ist in unseren Wäldern von Mitte Juni bis Ende August zu sehen. Die erwachsenen Falter ernähren sich von den Blütenpflanzen und Sträuchern die für ihren Lebensraum typisch sind. Brombeerblüten und Disteln, aber auch Doldenblütengewächse. Sobald im Juli der Wasserdost blüht, stellt sich hier auch der Kaisermantel ein.  Weil er nicht rastlos von Blüte zu Blüte flattert, wie dies viele andere Schmetterlinge tun, ist er meist einfach zu beobachten. Vom Kaisermantel gibt es viele Unterarten.

Kaisermantel auf  Wasserdost und auf dem Blütenstand eines Doldenblütengewächses

Im Herbst kann man auch die Raupen finden, wo sie an verschiedenen Pflanzen fressen, zum Beispiel Echtes Mädesüß und verschiedene Veilchenarten. Wenn es kalt wird, suchen sich die Raupen frostsichere Verstecke, wo sie überwintern. Im Frühjahr fressen sie dann wieder und verpuppen sich. Ab Mitte Juni sind sie dann wieder bei uns zu sehen.

Große Königslibelle bei der Eiablage

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Die große Königslibelle gehört innerhalb der Libellen zur Familie der Edellibellen und erreicht eine Flügelspannweite von 9 bis 11 cm. Damit gehört sie zu den größten einheimischen Libellenarten. Man kann sie an stehenden Gewässern beobachten. Das Männchen bildet regelrechte Reviere, aus denen er andere Libellen – auch andere Arten vertreibt. Bei den hier abgebildeten Libellen handelt es sich um das Weibchen der Großen Königslibelle. Der Brustbereich ist grün, der Hinterleib blau. Beim Weibchen verläuft ein braunroter Strich auf dem Hinterleib. Die Große Königslibelle fliegt von Juni bis August.

Bei der Eiablage  stellt sie sich auf untergetauchte Pflanzen oder heftet sich an Pflanzenstängel. Dann taucht sie mit dem Hinterleib ins Wasser.  Dabei bewegt sie suchend den Hinterleib. Hat sie eine geeignete Pflanze ertastet, sticht sie diese an und legt ein Ei in die Pflanze hinein.

Hier legt ein anderes Weibchen gerade die Eier in ein schwimmendes Algenpolster, während sie auf dem „Algenteppich“ steht.

Das kurze Video-Beispiel zeigt ein Weibchen der Großen Königslibelle bei der Eiablage, die von einem im Wasser liegenden Ast aus erfolgt.

Schönbär

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Der  Schönbär ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter, den man im Kraichtal nicht sehr häufig sehen kann. Er gehört zur Unterfamilie der Bärenspinner und ist ein tagaktiver Nachtfalter. Der Schönbär kommt in feuchten Wäldern vor oder man kann ihn in  der Umgebung von Feuchtgebieten finden: Bachufer, Sumpf- und Feuchtwiesen in Waldähe, aber auch an Teichen und Tümpeln.

Die Falter haben schwarze Vorderflügel mit gelben, orangen und weißen Flecken. Die Hinterflügel sind entweder rot oder gelb und haben schwarze Flecken.

Die Schmetterlinge sind vorwiegend nachtaktiv, fliegen aber auch tagsüber.

Der Schönbär lebt in einer Generation pro Jahr. Man kann ihn beim Besuch der Blütenpflanzen beobachten.

Der Schönbär ist nicht so sehr auf eine bestimmte Wirtspflanze für die Raupen angewiesen. Die Raupen können sich von zahlreichen Sträuchern ernähren, z. B., Himbeere, Hasel, Große Brennnessel, Heckenkirsche, Mädesüß oder Kohldistel. Dies sind Pflanzen, die in seinem Lebenraum recht häufig vorkommen. Die Raupen überwintern gemeinsam, werden nach dem Überwintern allerdings Einzelgänger. Sie verpuppen sich im Frühjahr und schlüpfen im Juni.