Sie ist die typische Frühlingsblume in unseren Kraichtaler Wäldern und wahrscheinlich auch die häufigste Blütenpflanze des  Laubwaldes: das Buschwindröschen. Die Anemone oder das Buschwindröschen gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Ab Ende März blühen an den sonnenbeschienenen Stellen des Waldbodens die ersten Pflanzen, dann breitet sich nach und nach ein eindrucksvoller Blütenteppich aus. Ein Zeichen, dass der Frühling jetzt da ist.

Das Buschwindröschen ist ein ausgesprochener Frühblüher, der seine Entwicklung im Mai beendet hat, wenn die Waldbäume belaubt sind. Dann zieht es sich zurück. Die im Laufe der Monate von der Pflanze gewonnenen Nährstoffe werden in unterirdischen „Rhizomen“, den Speicherorganen der Pflanze,  eingelagert, die dann im folgenden Jahr für das Wachstum der nächsten Generation verantwortlich sind.

In den meisten Fällen hat jede Pflanze nur eine Blüte. Die Blüte des Buschwindröschens enthält 6-8 weiße Blütenblätter, die am Rand rosa oder violett werden können. Die Bestäubung erfolgt durch die verschiedensten Insektenarten. Und die Verbreitung der Früchte erfolgt auch bei dieser Pflanze oft durch Ameisen, welche die süßen Anhängsel an den Samen sammeln – und dadurch die Samen verbreiten. Das Buschwindröschen ist ein Licht- und Frostkeimer.

Aber auch hier gilt, wie bei fast allen Hahnenfußgewächsen: alle Pflanzenteile sind giftig!!!