Der Buchfink ist im Kraichtal recht häufig. In den Wintermonaten kommen noch zusätzliche Buchfinken aus Nord- und Nordosteuropa oft in großen Schwärmen  zu uns, die bei uns dann den Winter verbringen und im Frühjahr wieder in ihre  ursprünglichen Gebiete abziehen. Beide Geschlechter unterscheiden sich im Gefieder; das Weibchen ist weniger auffällig gefärbt, die Oberseite ist grün-grau, die Unterseite ist weißlich-grau, die Flügelbinden sind schmaler als beim Männchen. Buchfinken suchen ihre Nahrung oft am Boden. Buchfinken ernähren sich vor allem von Sämereien. Bei uns sind die Buchfinken Jahresvögel. In strengen Wintern kann es aber vorkommen, dass sie in wärmere Gebiete ausweichen. Wenn Buchfinken ans Futterhaus kommen, lesen sie meist die heruntergefallenen Sämereien vom Boden auf. Auffallend ist auch ihr Gesang, der während der Brutzeit sehr oft zu hören ist, und dem regional einige Merkverse als „Eselsbrücke“ unterlegt werden Bekannt ist auch sein Regenruf  „trüb“.

Buchfink-Weibchen im Herbst und Frühjahr (unten) auf Nahrungssuche

Männchen und Weibchen im Frühjahr kurz vor der Brutzeit

Im Prachtkleid zeigt das Buchfinken-Männchen kräftige Farben: graublauer Kopf, rotbraune Brust und grüner Bürzel sind die Kennzeichen.

Buchfinken-Männchen im „Prachtkleid“

Teile eines Buchfinken-Schwarms im Dezember 2016; vereinzelt sind auch Bergfinken zu sehen. Links und rechts des Wirtschaftsweges befinden sich Erlen und Birken. Die am Boden liegenden Sämereien werden von den Finken gefressen.